Oralverkehr

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (09. Juni 2017)

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Beim Oralsex (Oralverkehr) stimuliert man den Intimbereich des Partners mit dem Mund. Ob sanft oder kräftig, langsam oder schnell, nur mit den Lippen, mit der Zunge oder den Zähnen – der Phantasie sind beim Oralsex keine Grenzen gesetzt. Wichtig dabei: Oralverkehr muss beiden gefallen und man sollte sich ausreichend vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützen!

Für viele bildet Oralsex beispielsweise einen Teil des Vorspiels vor dem vaginalen Geschlechtsverkehr. Oralverkehr kann aber sowohl den Mann als auch die Frau zum Orgasmus bringen. Einige Menschen erleben diese Sexualpraktik als besonders befriedigend, manche können sogar nur beim Oralsex zum sexuellen Höhepunkt gelangen. Wie genau der Oralverkehr aussieht – ob nur mit den Lippen, mit der Zunge oder sogar mit den Zähnen – hängt von individuellen Vorlieben ab. Während einige Paare diese Sexualpraktik ablehnen, empfinden andere Oralverkehr als sehr lustvoll und anregend.

Ein Paar kann sich beim Oralverkehr auch gleichzeitig mit dem Mund verwöhnen, indem es zum Beispiel die sogenannte 69er-Stellung einnimmt. Dabei wendet sich der Kopf beziehungsweise Mund des Partners den Genitalien des anderen zu und umgekehrt. Bildlich kann man sich diese Stellung in Form der auf der Seite liegenden Zahl 69 vorstellen.

Was ist Oralverkehr?

In der Regel versteht man unter Oralsex die Stimulation der Genitalien mit dem Mund. Daher wird er auch als orogenitaler Sexualkontakt bezeichnet. Im weiteren Sinne zählt zum Oralverkehr auch, wenn der Analbereich mit Zunge und Lippen stimuliert wird (sog. Oroanalkontakt oder Anilingus).

In der Geschichte waren die Auffassungen über Oralsex in unterschiedlichen Kulturen sehr verschieden. Während die orale Befriedigung im Christentum zeitweise sogar verboten war – insbesondere unter Männern war sie verpönt –, ist Oralsex im Hinduismus auch heute noch alles andere als verpönt.

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