Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Schwangerschaftsanzeichen (Schwangerschaftssymptome): Was ist dran?

Veröffentlicht von: Dr. med. Fabian Weiland (08. Juni 2012)

Allgemeines

Den ganzen Tag schlapp, ständig grummelt es im Bauch, alles fühlt sich merkwürdig an. Wenn der eigene Körper sich verändert, kommt schnell die Frage auf, ob es sich um Schwangerschaftsanzeichen handeln könnte – vorausgesetzt, die "weiteren Umstände" sprechen nicht klar dagegen. Doch welche zählen zu den typischen "Schwangerschaftssymptomen" und wie zuverlässig sind sie?

Spätestens wenn die Monatsblutung (Menstruation) ausbleibt, beginnt bei einigen Frauen – je nach individueller Situation – das Hoffen oder Bangen, sie seien schwanger. Dass auch ein unregelmäßiger Zyklus (Zyklusstörungen) oder andere Ursachen dahinter stecken könnten, gerät meist in den Hintergrund. Ähnliches gilt für viele weitere Schwangerschaftsanzeichen.

Es gibt bestimmte körperliche Veränderungen, die viele Frauen zu Beginn ihrer später dann auch nachgewiesenen Schwangerschaft bei sich bemerken. Wichtig: Für sich genommen kann jedes dieser sogenannten Schwangerschaftsanzeichen auch andere Ursachen als eine Schwangerschaft haben. Treten alle oder einige davon jedoch gemeinsam auf, erhöht es die Wahrscheinlichkeit, dass sie mit einer Schwangerschaft in Verbindung stehen.

Fest steht: Nur der Frauenarzt kann in einer Ultraschalluntersuchung sicher nachweisen, ob die Befruchtung geglückt ist und sich an der richtigen Stelle im Körper ein Embryo entwickelt hat. Ein positiver Schwangerschaftstest gilt heutzutage als ziemlich aussagekräftig, er kann mitunter aber ein falsches Ergebnis zeigen.

Zu den möglichen Schwangerschaftsanzeichen zählen zum Beispiel:

  • Wärmegefühl
  • Übelkeit und ggf. Erbrechen
  • Ziehen in den Brüsten

Manche Schwangeren berichten von einem angenehmen Wärmegefühl in Unterarmen, Händen und Füßen, das sich schon vor dem Ausbleiben der Periode einstellt – also zu einem sehr, sehr frühen Zeitpunkt der Schwangerschaft. Es entsteht, weil mehr Blut durch die Gefäße strömt.

Andere mögliche Schwangerschaftsanzeichen stören die Frau jedoch so sehr, dass sie sie möglichst schnell abklären und loswerden möchte und noch intensiver nach der Ursache forscht. Hier passt der Begriff "Schwangerschaftssymptom" etwas besser. Dazu zählt die morgendliche Übelkeit. Dass sie ein mögliches Schwangerschaftsanzeichen sein kann, wissen viele. Sie tritt vor allem in den ersten drei Schwangerschaftswochen auf, manchmal müssen die Betroffenen sich erbrechen. Auch hier der Hinweis: Hinter solchen Beschwerden können ebenso andere Ursachen stecken, etwa ein Reizmagen oder eine Infektion.

Das Bild zeigt eine Frau über ein Waschbecken gebeugt.

Übelkeit und Erbrechen sind mögliche Schwangerschaftsanzeichen.

Gut zu wissen:

  • Meist verläuft die Schwangerschaftsübelkeit harmlos,
  • belastet die Schwangere nicht übermäßig
  • und klingt spätestens bis zur 16. Schwangerschaftswoche (SSW) ab.

Ursache dieser Beschwerden sind wahrscheinlich hormonelle Umstellungen während der Schwangerschaft – eine Therapie ist selten nötig. Sehr starkes Erbrechen in der Schwangerschaft, die sogenannte Hyperemesis gravidarum, bedarf hingegen einer Behandlung.

Weitere erste Schwangerschaftsanzeichen können sein:

  • Sie werden schnell müde.
  • Sie müssen häufiger Wasser lassen.
  • Sie leiden unter Bauchkrämpfen.
  • Sie fühlen sich aufgebläht.

Auch ein Ziehen in den Brüsten zählt zu den möglichen Schwangerschaftsanzeichen. Um die 5. bis 8. Schwangerschaftswoche wird die Brust bei vielen Schwangeren deutlich schwerer und beginnt zu spannen.

Blonde Frau hält Hände vor die Brüste, Seitaufnahme

Ein Ziehen in den Brüsten kann Anzeichen für eine Schwangerschaft sein.

Zudem ändert sich die Farbe der Brustwarzen und des Warzenvorhofs: Eine verstärkte Pigmentierung lässt sie dunkler erscheinen. Die Venen weiten sich und treten oftmals gut sichtbar hervor.

Im weiteren Verlauf der Schwangerschaft können auch folgende Schwangerschaftssymptome auftreten:

Als sichere Schwangerschaftsanzeichen gelten nur:

  • Nachweis des Embryos durch den Frauenarzt mithilfe von Ultraschall, ab der 4. bis 5. SSW
  • Spezieller Ultraschall (Doppler-Sonographie), der die kindlichen Herzaktionen darstellen kann, ab der 5. bis 7. SSW






Anzeige