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Kohlenmonoxid-Vergiftung

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (07. August 2007)

Allgemeines

Kohlenmonoxid (CO) ist ein geruch-, farb- und geschmackloses Gas. Es ist brennbar und unter bestimmten Umständen explosiv. Es kommt im Erd- und Grubengas vor und war früher im Stadtgas vorhanden. Das Gas entsteht außerdem bei unvollständiger Verbrennung von Kohlenstoffen (zum Beispiel in Form von Motorabgasen oder Feuerrauch). Besonders gefährlich ist Kohlenmonoxid als Bestandteil im Auspuffgas von Ottomotoren.

Kohlenmonoxid ist ein gefährliches Atemgift, da seine Bindungskräfte an den roten Blutfarbstoff (Hämoglobin) etwa 200 bis 300 Mal stärker sind als die von Sauerstoff (O2) oder Kohlendioxid (CO2). Atmet eine Person zu viel Kohlenmonoxid ein, so heftet sich das Gas an das Hämoglobin, während Sauerstoff und Kohlendioxid aufgrund der geringeren Bindungskräfte verdrängt werden. Somit werden der Transport von Sauerstoff von der Lunge in das Gewebe sowie der Rücktransport von CO2 in die Lunge blockiert. Hat sich das Kohlenmonoxid erst einmal an das Hämoglobin geheftet, kann es von dort nur schwer verdrängt werden.

Ein Taucher mit einer Kohlenmonoxidvergiftung kann somit zwar normal atmen, der Sauerstoff kann jedoch nicht aufgenommen werden. Die betroffenen Personen können dadurch sozusagen von innen heraus ersticken.

Beim Tauchen kann eine CO-Vergiftung nur dann auftreten, wenn Kohlenmonoxid in die Pressluft geraten ist, da das Gas in Atemluft normalerweise nicht vorkommt. Das kann beispielsweise geschehen, wenn der Luftansaugstutzen zu nah an Auspuffgase gerät, sodass der Kompressor beim Befüllen Abgase ansaugt. Dies können Abgase des Kompressors selbst oder aber auch Abgase aus der Umwelt, zum Beispiel von einer befahrenen Straße, sein.

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