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Vitamin D

Veröffentlicht von: Dr. med. Fabian Weiland (11. Januar 2014)

Allgemeines

Vitamin D ist wichtig für den Calciumhaushalt und reguliert den Auf- und Abbau der Knochen. Daher hat ein starker Vitamin-D-Mangel unter anderem Folgen für die Knochengesundheit: Die Knochen können sich dann bei Kindern verbiegen (Rachitis), bei Erwachsenen erweichen (Osteomalazie) oder abbauen (Osteoporose). In Deutschland sind ausgeprägte Vitamin-D-Mangelerscheinungen jedoch selten.

Zu 80 Prozent deckt der Körper seinen Vitamin-D-Bedarf selbst – und zwar mithilfe der Sonne: Bei ausreichender Bestrahlung durch UV-Licht bildet die Haut Vitamin D in einer Menge, die den Bedarf des Körpers deckt. Wie viel Sonne nötig ist, damit genug Vitamin D in der Haut entsteht, hängt auch von der Hautfarbe ab: Wer eine hellere Hautfarbe hat, nimmt eine größere Menge des UV-Lichts auf und bildet entsprechend mehr Vitamin D.

Die restlichen 20 Prozent erhält der Körper über die Nahrung: Vitamin-D-haltige tierische Lebensmittel sind zum Beispiel Fisch (Lebertran), Eier und Milch: In ihnen findet sich Vitamin D3 (Cholecalciferol). Und manche pflanzlichen Nahrungsmittel (z.B. Avocados) und Pilze enthalten Vitamin D2 (Ergocalciferol). Lebensmittel mit bedeutsamem Vitamin-D-Gehalt stellen jedoch Ausnahmen dar: Allgemein ist das natürliche Vitamin-D-Vorkommen in Lebensmitteln gering.

Wer sich zu jeder Jahreszeit oft im Freien aufhält (und so genug Sonne abbekommt) und sich ausgewogen ernährt, kann damit rechnen, ausreichend mit Vitamin D versorgt zu sein. Bei den meisten Menschen in Deutschland liegt die Blutkonzentration von Vitamin D jedoch unter den empfohlenen Werten. Ein möglicher Grund hierfür ist ein verändertes Freizeitverhalten: Sowohl Kinder als auch Erwachsene verbringen heutzutage viel Zeit in geschlossenen Räumen (z.B. vor dem Fernsehgerät und am Computer).

Abhilfe schaffen kann eine erhöhte Vitamin-D-Zufuhr: Nachdem man in den 1920er- und 1930er-Jahren erkannte, dass Vitamin D bei Kindern das Auftreten der Knochenerkrankung Rachitis verhindert, mussten Kinder jahrzehntelang den unangenehm schmeckenden Lebertran trinken. Heute stehen geschmacksneutrale Vitamin-D-Präparate zur Verfügung, mit denen man bei Bedarf (z.B. im ersten Lebensjahr) den Vitamin-D-Haushalt aufstocken kann (sog. Rachitis-Prophylaxe). Dies ist wichtig für ein normales Knochenwachstum.

Übrigens: Die Bezeichnung als Vitamin ist im Falle von Vitamin D streng genommen irreführend – der Körper stellt Vitamine eigentlich nicht in ausreichendem Maße selber her. Vitamin D gilt vielmehr als Hormon-Vorstufe, denn: Der eigentliche Wirkstoff, in den es sich im Körper erst verwandeln muss, entspricht einem Hormon.

Bitte geben Sie uns ein paar Informationen zu Ihrer Person, damit wir Ihren täglichen Kalorienbedarf berechnen können.

In volle Jahren z. B. 28

In Kg z. B. 60







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