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Vitamin D: Vitamin-D-Überdosierung

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (04. November 2015)

Auf natürliche Weise – also durch natürliches Vitamin D in Lebensmitteln oder durch zu viel Sonnenlicht – ist eine Vitamin-D-Überdosierung kaum möglich. Zum einen vermindert der Körper die Produktion von Vitamin D bei längerem Aufenthalt in der Sonne von selbst. Zum anderen enthalten Lebensmittel zu wenig Vitamin D, als dass dadurch im Körper ein Überschuss entstehen könnte.

Allerdings kann man Vitamin-D-Präparate schnell in zu hoher Dosierung zu sich nehmen. Bedenklich ist die langfristige Einnahme von mehr als 100 Mikrogramm (µg) Vitamin D pro Tag. Diese Vitamin-D-Überdosierung kann gesundheitsschädlich sein: Während die Vergiftung infolge der zu hohen Vitamin-D-Dosierung anfangs ohne Symptome verläuft, kann sie im Lauf der Zeit eine erhöhte Calciumkonzentration im Blut (Calciumspiegel) verursachen: Dies bezeichnen Mediziner als Hyperkalzämie.

Bei einer kurzfristigen Vitamin-D-Überdosierung können folgende Nebenwirkungen auftreten:

Eine langfristige (chronische) Vitamin-D-Überdosierung kann schwerwiegendere Folgen haben: Durch die erhöhte Zufuhr von Vitamin D kann sich Calcium in Blutgefäßen und in der Niere ablagern. Zusätzlich zu den Anzeichen für die akute Überdosierung von Vitamin D kommt es dann zu Erkrankungen der Nieren – möglich sind Nierensteine bis hin zum Nierenversagen.

Unter bestimmten gesundheitlichen Umständen können Ärzte allerdings eine höhere Vitamin-D-Zufuhr für nötig halten – selbst wenn dies (zumindest kurzfristig) eine Vitamin-D-Überdosierung bedeutet.


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