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Vitamin D: Vitamin-D-Überdosierung

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (10. November 2016)

Auf natürliche Weise – also durch natürliches Vitamin D in Lebensmitteln oder durch zu viel Sonne – ist eine Vitamin-D-Überdosierung nicht möglich. Zum einen vermindert der Körper die Produktion von Vitamin D bei längerem Aufenthalt in der Sonne von selbst. Zum anderen enthalten Lebensmittel zu wenig Vitamin D, als dass dadurch im Körper ein Überschuss entstehen könnte.

Allerdings kann man Vitamin-D-Präparate schnell in zu hoher Dosierung zu sich nehmen. Bedenklich ist die langfristige Einnahme von mehr als 100 Mikrogramm (= 4.000 IE) Vitamin D pro Tag. Diese Vitamin-D-Überdosierung kann auf Dauer gesundheitsschädlich sein und zu einer Vergiftung führen. Anfangs verläuft diese noch ohne Symptome, im Laufe der Zeit kann sie dann eine erhöhte Calciumkonzentration im Blut (Calciumspiegel) verursachen: Mediziner sprechen dann von einer Hyperkalzämie.

Bei einer kurzfristigen (akuten) Vitamin-D-Überdosierung können folgende Symptome beziehungsweise Nebenwirkungen auftreten:

Eine langfristige (chronische) Vitamin-D-Überdosierung kann schwerwiegendere Folgen haben: Durch die erhöhte Zufuhr von Vitamin D kann sich Calcium in Blutgefäßen und in der Niere ablagern. Zusätzlich zu den Anzeichen für einer akuten Überdosierung kommt es dann zu Erkrankungen der Nieren – möglich sind Nierensteine bis hin zum Nierenversagen.

Unter bestimmten gesundheitlichen Umständen können Ärzte allerdings eine höhere Vitamin-D-Zufuhr für notwendig halten – selbst wenn dies (zumindest kurzfristig) eine Vitamin-D-Überdosierung bedeutet.


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