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Vitamin B2 (Riboflavin)

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (06. November 2013)

© Jupiterimages/Stockbyte

Vitamin B2 (Riboflavin) kommt in der Natur als gelblicher Pflanzenfarbstoff vor und kann nur von Pflanzen und sehr kleinen Lebewesen (Mikroorganismen) wie zum Beispiel Hefen gebildet werden.

Menschen und Tiere können Vitamin B2 jedoch über den Dünndarm aufnehmen und in die im Körper wirksamen Verbindungen "FAD" (Flavin-Adenin-Dinukleotid) und "FMN" (Flavinmononukleotid) umwandeln. Daher kommt es auch in tierischen Lebensmitteln vor.

Der Körper benötigt Vitamin B2, um Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate in Energie umzuwandeln. Außerdem unterstützt Vitamin B2 die Aufgaben des Vitamins B6 und des Niacins.

In einigen Nahrungsmitteln ist es besonders reichlich enthalten: Milch und Milchprodukte aber auch Fleisch und Fisch spielen für unsere Versorgung mit Vitamin B2 eine wichtige Rolle. Zu beachten ist, dass Vitamin B2 zwar hitzestabil, aber lichtempfindlich ist. Dies ist etwa bei der Lagerung von Milchflaschen zu bedenken.

Erwachsene haben einen Bedarf an Vitamin B2 (Riboflavin) pro Tag zwischen 1,2 und 1,5 Milligramm (mg). Die genaue Menge hängt dabei von Geschlecht, Alter, Stoffwechselprozessen und Körpergewicht ab. So haben männliche Jugendliche im Alter zwischen 13 und 15 Jahren einen etwas höheren Bedarf von 1,6 mg. Schwangere sollten ab dem vierten Monat 1,5 mg, Stillende 1,6 mg Vitamin B2 aufnehmen.

Vitamin B2 wurde früher auch Laktoflavin genannt.


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