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Vitamin A (Retinol)

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (04. März 2013)

© Jupiterimages/PhotoDisc

Vitamin A (Retinol) gehört zu den fettlöslichen Vitaminen und kommt ausschließlich in tierischen Nahrungsmitteln vor. Viele Pflanzen und einige Tierprodukte enthalten zudem betimmte Vorstufen des Vitamin A: sogenannte Carotinoide. Aus manchen von ihnen bildet der Mensch im Darm Vitamin A.

Natürliche Quellen für Vitamin A sind tierische Produkte. Die wichtigsten Quellen für Carotinoide sind gelbe und orangefarbene Obst- und Gemüsesorten sowie dunkelgrüne Blattgemüse. Einige Carotinoide sind eine Vorstufe des Vitamin A und werden auch "Provitamin A" genannt. Der bekannteste und wichtigste Vertreter der Carotinoide ist das Betacarotin – der rote Farbstoff der Möhren.

Etwa zwei Drittel seines Retinol-Bedarfs deckt der Mensch über

  • Fleisch,
  • Innereien,
  • Milchprodukte und
  • Eier.

Gut ein Drittel deckt er, indem er Obst und Gemüse isst. Folgende Lebensmittel enthalten besonders viel Vitamin A oder Provitamin A (Beispiele aus den verschiendenen Gruppen von Lebensmitteln):

  • Fleisch und Innereien: Leber
  • Fisch: Aal
  • Milchprodukte: Mascarpone
  • Käse: Weichkäse wie Camembert
  • Fette und Öl: Palmöl
  • Gemüse: Karotten, Frühlingszwiebel, Grünkohl, Spinat
  • Obst: Honigmelone, getrocknete Aprikosen

Eine leicht erhöhten Vitamin-A-Bedarf haben Jugendliche zwischen 13 und 19 Jahren, Schwangere und Frauen, die stillen.

Speicherort für Vitamin A ist die Leber – von dort gelangt Retinol über das Blut zu den Körperzellen. Nimmt der Mensch die Vorstufe von Vitamin A, Betacarotin, mit der Nahrung auf, wird es im Dünndarm gespalten und zu Vitamin A umgewandelt.

Wer sich mit gemischter pflanzlicher und tierischer Kost ernährt, ist in aller Regel gut mit Retinol versorgt. Ein Vitamin-A-Mangel ist in Deutschland selten, in Entwicklungsländer jedoch weit verbreitet. Häufige Folge ist der Verlust des Sehvermögens.


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