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Eisen

Veröffentlicht von: Dr. rer. nat. Geraldine Nagel (07. Mai 2013)

© Jupiterimages/Stockbyte

Eisen ist das häufigste Spurenelement im menschlichen Körper: Insgesamt finden sich zwischen 2 und 4 Gramm davon. Etwa 60 Prozent des Eisens befinden sich im roten Blutfarbstoff gebunden, dem Hämoglobin.

Das Spurenelement Eisen spielt für den Körper eine wichtige Rolle bei der Sauerstoffversorgung. Als Bestandteil von Hämoglobin bindet es Sauerstoff, der über die Lungen in den Körper gelangt. Rund 60 Prozent des Eisens im Körper finden sich im Hämoglobin gebunden. Mit dem Blutstrom wird das sauerstoffreiche Hämoglobin zu allen Organen und Muskeln weitertransportiert.

Ein Eisenmangel beeinträchtigt die Bildung von Hämoglobin, wodurch es zu der häufigsten Form der Blutarmut (Anämie) kommen kann: der Eisenmangelanämie. Als eine der Folgen davon wird der Körper schlecht mit Sauerstoff versorgt.

Das restliche Eisen befindet sich in den Eisendepots und in eisenhaltigen Enzymen. Eine weitere wichtige Rolle spielt Eisen für die Immunabwehr des Körpers.

Eisenhaltige Lebensmittel sind zum Beispiel Fleisch, Brot, grünes Gemüse und Getreide. Das Spurenelement wird besonders gut vom Körper verwertet, wenn es gleichzeitig mit Vitamin C (z.B. in Orangensaft, Paprika) verzehrt wird. Aufgenommen wird das Spurenelement vor allem im Zwölffingerdarm.

Insbesondere bei einseitiger Ernährung kann es rasch zu einem leichten Eisenmangel kommen. Einem Großteil der deutschen Bevölkerung gelingt es nicht, den täglichen Eisenbedarf über die Ernährung zu decken, sodass bei vielen Menschen ein leichter bis mittlerer Eisenmangel vorliegt. Insbesondere Frauen sind davon betroffen, da sie durch die monatlich wiederkehrenden Regelblutungen vermehrt Eisen verlieren. Um einen Eisenmangel auszugleichen, kann es notwendig sein, eine Zeitlang Eisenpräparate zu sich zu nehmen.


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