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Bor

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (20. Februar 2013)

© Jupiterimages/Stockbyte

Bor zählt zu den Spurenelementen. Ob Bor lebensnotwendig (essenziell) für den menschlichen Körper ist, konnte bislang nicht abschließend geklärt werden. Bor ist vor allem in vielen pflanzlichen Lebensmitteln enthalten, so zum Beispiel in Nüssen, Obst, grünem Blattgemüse und Hülsenfrüchten. In Fleisch, Fisch und Milchprodukten kommt Bor nur in geringen Mengen vor.

Bis heute ist nur sehr wenig darüber bekannt, inwieweit Bor für den Menschen von Bedeutung ist. Daher gibt es derzeit auch keine verbindlichen Empfehlungen dafür, wie viel Bor man pro Tag über die Nahrung aufnehmen sollte. Auch sind Wissenschaftler unschlüssig darüber, welche Folgen ein Mangel an Bor für den Menschen hat. Zu Symptomen einer Überdosierung kommt es erst dann, wenn man sehr hohe Mengen Bor zu sich genommen hat.

Im menschlichen Körper kommt Bor in Form von Borsäure vor und wird dort gleichmäßig verteilt. In Knochen, Fingernägeln, Haaren und Zähnen ist etwas mehr Bor enthalten als in den anderen Körperteilen. Bor wird hauptsächlich über die Nieren mit dem Urin wieder ausgeschieden.

Erstmals isoliert wurde Bor im Jahr 1808 von den beiden französischen Chemikern Joseph-Louis Gay-Lussac und Louis Jacques Thénard sowie von dem Engländer Sir Humphrey Davy. Bor liegt vor allem als Borsäure und ihren Salzen, wie dem Borax (Natriumtetraborat) vor, elementar kommt es nicht vor. Nach dem Diamant ist Bor das härteste aller Elemente.

Funktionen im Körper

Ob Bor für den Menschen lebenswichtige physiologische Funktionen erfüllt, konnte bislang nicht wissenschaftlich geklärt werden.

Wahrscheinlich ist Bor an der Bildung von Steroidhormonen beteiligt. Zudem vermuten Forscher, dass Bor für den Gehirnstoffwechsel eine Rolle spielt.


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