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Vitamine

(Stand: 5. Juni 2009)

Allgemeines

Fühlen Sie sich schlapp und müde? Das lässt sich ändern: Essen Sie Paprikas, Orangen, Kartoffeln und Brokkoli und verpassen Sie sich eine Ladung Vitamine. Lasche Burger, triefende Currywürste und ständig Süßes sind als "Standardessen" nicht zu empfehlen.

Paprika

Wem sein Körper lieb und wertvoll ist, der sollte regelmäßig und in ausreichender Menge vitaminreiche Dinge essen und trinken. Denn ohne Vitamine können lebenswichtige Stoffwechselfunktionen ins Stocken geraten. Daher ist eine abwechslungsreiche und vernünftige Ernährung der wichtigste Schritt, um den Körper gut mit Vitaminen zu versorgen. Und die Abhängigkeit ist groß: Da der Körper Vitamine mit wenigen Ausnahmen (Vitamin D, K und Niacin) nicht selbst bilden kann, sind sie für uns unentbehrlich. Dies gilt in ähnlicher Weise für einige Aminosäuren, Fettsäuren, Spurenelemente und Mineralien.

Dass eine gesunde Ernährung einen wichtigen Beitrag zum allgemeinen Wohlbefinden leistet, können viele aus eigener Erfahrung bestätigen. Idealerweise sollten Obst, Gemüse und Salat möglichst häufig auf dem Speiseplan auftauchen – so lässt sich der Vitaminbedarf gut decken. Eine zusätzliche Zufuhr von Vitaminen über Nahrungsergänzungsmittel oder angereicherte Lebensmittel ist dann nicht nötig.

Es fällt manchmal schwer, den Überblick über die eingenommene Vitaminmenge zu behalten, da viele Lebensmittel heutzutage Zusatzstoffe enthalten. Dies bedingt, dass sich einerseits das Risiko eines Vitaminmangels und andererseits das einer Vitaminüberversorgung häufig schlecht beurteilen lässt. Hinzu kommt, dass der Vitamingehalt in der Nahrung stark schwankt: Die tatsächlich enthaltene Vitaminmenge hängt davon ab, wo die Lebensmittel herkommen, wie reif sie sind, wie sie gelagert und zubereitet werden. Daher sind Angaben in Nährstofftabellen oft ungenau und treffen nicht auf jeden Apfel und jede Möhre gleichermaßen zu.

Doch was steckt hinter dem Begriff "Vitamin"? Das Wort setzt sich zusammen aus dem lateinischen vita (Leben) und amin, was auf die chemische Struktur verweist (Stickstoffverbindung). Anfang des 20. Jahrhunderts haben Mediziner Mangelerkrankungen erforscht und sind so den Vitaminen auf die Spur gekommen. Die ersten untersuchten Vitamine enthielten zwar solche Stickstoffverbindungen. Die meisten der heute bekannten Vitamine wurden jedoch erst später entdeckt und gehören zu anderen Stoffklassen wie beispielsweise den Säuren. Der Begriff "Vitamin" wurde trotzdem beibehalten.

Verschiedene Vitamine übernehmen und beeinflussen jeweils spezielle Aufgaben des Organismus (Beispiele):

  • die Umwandlung von Nahrung in Energie
  • den Aufbau von Körpergewebe
  • das Immunsystem
  • die Bildung von Hormonen
  • die Entgiftung des Körpers
  • die Enzymfunktion

Weiterlesen: Vitamine: Wasserlösliche und fettlösliche Vitamine

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