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West-Nil-Fieber

(Stand: 30. September 2009)

Das West-Nil-Fieber ist eine durch Viren ausgelöste Infektionskrankheit. Sie wird von Stechmücken übertragen und verläuft meist nicht allzu schwer.

Die Bezeichnung West-Nil-Fieber erhielt die Erkrankung im Jahr 1937, als der bis dahin unbekannte Erreger erstmals im West-Nil-Distrikt von Uganda entdeckt wurde. Bei dem Erreger handelt es sich um ein bestimmtes Virus, das durch frei lebende Vögel mittlerweile sehr weit verbreitet wurde. Daher sind tote Vögel, insbesondere Krähen, ein erster Hinweis für das Auftreten dieser Virusinfektion.

Bei Kindern, alten oder immungeschwächten Menschen kann das West-Nil-Fieber schwere oder sogar lebensbedrohliche Verläufe nehmen. Es gibt weder eine Impfung noch ein spezielles Medikament gegen das West-Nil-Fieber. Die Behandlung zielt darauf ab, die Symptome zu lindern. Wirksame vorbeugende Maßnahmen bestehen darin, die Mücken zu bekämpfen und sich allgemein vor Insektenstichen zu schützen.

Weiterlesen: West-Nil-Fieber: Definition

Autor: Onmeda Redaktion

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

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