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West-Nil-Fieber

West-Nil-Fieber: Symptome

(Stand: 30. September 2009)

Nicht jede Infektion mit dem West-Nil-Virus führt zu einem West-Nil-Fieber – nur jeder fünfte Infizierte entwickelt entsprechende Symptome. Die meisten Infektionen mit dem West-Nil-Virus laufen ohne Beschwerden ab.

Wenn sich ein West-Nil-Fieber entwickelt, ähneln die Symptome denen einer leichten Grippe: Es kann zu Fieber, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und Gelenkschmerzen kommen. Oft treten auch Übelkeit und Erbrechen oder Durchfall auf. In diesen Fällen können auch die Lymphknoten in mehreren Körperregionen anschwellen. Nach wenigen (meist nach drei bis fünf) Tagen heilt das West-Nil-Fieber ohne Therapie ab. In jedem zweiten Fall von West-Nil-Fieber wird zu diesem Zeitpunkt ein Hautausschlag (Exanthem) sichtbar.

Bei älteren Menschen, bei Kindern und bei einem geschwächten Immunsystem (durch Krebs, AIDS oder eine Transplantation) kann das West-Nil-Fieber allerdings in seltenen Fällen eine Entzündung des Hirngewebes (Enzephalitis), der Hirnhaut (Meningitis) sowie des Herzmuskels (Myokarditis) auslösen. Diese Erkrankungen können zum Tode führen.

Weiterlesen: West-Nil-Fieber: Diagnose

Autor: Onmeda Redaktion

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

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