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West-Nil-Fieber

West-Nil-Fieber: Symptome

Stand: 26. Februar 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Nicht jede Infektion mit dem West-Nil-Virus (WNV) führt zu einem West-Nil-Fieber – nur jeder fünfte Infizierte entwickelt entsprechende Symptome. Die meisten Infektionen mit dem West-Nil-Virus laufen ohne Beschwerden ab.

Wenn sich ein West-Nil-Fieber entwickelt, ähneln die Symptome denen einer leichten Grippe: Es kann zu Fieber, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und Gelenkschmerzen kommen. Oft treten auch Übelkeit und Erbrechen oder Durchfall auf. In diesen Fällen können auch in mehreren Körperregionen die Lymphknoten anschwellen. Nach wenigen (meist nach drei bis fünf) Tagen heilt das West-Nil-Fieber ohne Therapie ab. In jedem zweiten Fall von West-Nil-Fieber ist ab diesem Zeitpunkt ein Hautausschlag (Exanthem) sichtbar.

Bei älteren Menschen, bei Kindern und bei einem geschwächten Immunsystem (durch Krebs, Aids oder eine Transplantation) kann das West-Nil-Fieber allerdings in seltenen Fällen schwerwiegende Symptome wie eine Entzündung des Hirngewebes (Enzephalitis), eine Hirnhautentzündung (Meningitis) oder Herzmuskelentzündung (Myokarditis) auslösen. Diese Erkrankungen können zum Tode führen.

Weiterlesen: West-Nil-Fieber: Diagnose

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