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Vitiligo (Weißfleckenkrankheit)
Vitiligo (Weißfleckenkrankheit)Stand: 15. April 2008Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Die Vitiligo (Weißfleckenkrankheit) ist eine ungefährliche, relativ häufig auftretende Pigmentstörung der Haut, wobei an den betroffenen Stellen weiße, scharf begrenzte Flecken entstehen, die sich im Laufe der Zeit meist vergrößern. Diese depigmentierten Hautbereiche treten bevorzugt an Handrücken, Nabel, Ellenbogen, Gesicht, Hals, Knie sowie im Genitalbereich auf. Vitiligo entsteht infolge eines Mangels der für die Hautfärbung zuständigen Pigmentzellen (Melanozyten). Je nach Form der Weißfleckenkrankheit sind nur vereinzelte Bereiche (lokale Vitiligo), größere Areale (generalisierte Vitiligo) oder aber auch der Großteil des Körpers von der Depigmentierung betroffen. Als Ursachen für Vitiligo werden genetisch bedingte Zusammenhänge oder auch das Vorliegen einer Autoimmunerkrankung vermutet. Die Diagnose wird anhand einer körperlichen Untersuchung, der Bestimmung von Laborwerten und der Vorgeschichte des Betroffenen gestellt. Die Therapie der Vitiligo kann in Form von Bestrahlung mit UV-Licht, medikamentös sowie mithilfe von Kosmetika erfolgen. Da die weißen Hautbereiche sehr empfindlich auf Sonnenlicht reagieren, muss bei der Weißfleckenkrankheit auf ausreichenden Sonnenschutz geachtet werden. Die Entstehung von Vitiligo wird durch bestimmte Faktoren, wie zum Beispiel Stress oder zu starkes Sonnenlicht, begünstigt. Weiterlesen: Vitiligo (Weißfleckenkrankheit): Definition Das könnte Sie auch interessieren
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