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Viszerale Leishmaniose (Kala Azar)Stand: 26. Oktober 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Die viszerale Leishmaniose (Kala Azar) ist eine Form der Leishmaniose – einer durch Parasiten (Leishmanien) ausgelösten Infektionserkrankung. Die Übertragung der Leishmanien erfolgt über Sand- oder Schmetterlingsmücken (Phlebotomen). Die viszerale Leishmaniose (Kala Azar) ist eine Erkrankung der inneren Organe. Sie verläuft in der Mehrzahl der Fälle symptomlos und heilt spontan aus. Treten Krankheitszeichen auf, sind in erster Linie Lymphknoten, Milz, Leber und Knochenmark betroffen. Die Erkrankung beginnt schleichend mit Bauchschmerzen, Durchfällen, Fieber und Gewichtsabnahme. In der Folge kommt es zur Vergrößerung von Leber und Milz sowie zu Blutbildveränderungen. Seit der Entwicklung wirksamer Medikamente konnte die Sterblichkeit gesenkt werden; ohne Behandlung kann die viszerale Leishmaniose tödlich verlaufen. Eine Impfung gibt es bisher nicht. Der viszeralen Leishmaniose lässt sich vorbeugen, indem die übertragenden Mücken bekämpft und allgemeine Maßnahmen zum Schutz vor Insektenstichen beachtet werden. Weiterlesen: Viszerale Leishmaniose (Kala Azar): Definition Das könnte Sie auch interessieren
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