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Tinnitus (Ohrgeräusche)

Stand: 12. November 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Unter Tinnitus (Ohrgeräuschen) versteht man im Allgemeinen die anhaltende oder wiederkehrende subjektive Wahrnehmung eines Tons oder Geräuschs. Andere Personen können den Ton oder das Geräusch nicht hören (subjektiver Tinnitus).

Ohrgeräusche

Es gibt jedoch auch Ohrgeräusche, die der Arzt mit speziellen Geräten wahrnehmen kann (objektiver Tinnitus). Sie entstehen durch eine körpereigene Schallquelle, die nahe am Innenohr liegt, wie etwa durch anatomische oder physiologische Veränderungen (z.B. Gefäßverengungen).

Lärmbelastung und Stress erhöhen das Risiko für einen subjektiven Tinnitus. Die Gründe dafür sind nicht vollständig geklärt. Zur Diagnose müssen andere Erkrankungen ausgeschlossen werden. Außerdem finden eine gründliche Untersuchung und Hörtests statt.

Im Rahmen der Tinnitus-Therapie erhält der Betroffene meist entzündungshemmende und durchblutungsfördernde Wirkstoffe in Form von Infusionen oder Tabletten. Entspannungstechniken können helfen, die Tinnitus-Symptome zu lindern. Die Erfolgsaussichten der Therapie sind umso besser, je früher die Behandlung des Tinnitus beginnt. Als hilfreich für den langfristigen Umgang mit Tinnitus hat sich die sogenannte Tinnitus-Retraining-Therapie erwiesen.

Tinnitus ist genaugenommen keine Krankheit – sondern vielmehr ein Symptom, das verschiedene Ursachen haben kann.

Weiterlesen: Tinnitus (Ohrgeräusche): Definition

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