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Spitzfuß (Pes equinus)

Spitzfuß (Pes equinus): Vorbeugen

Stand: 31. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Einem erworbenen Spitzfuß (Pes equinus) können Sie aktiv vorbeugen. Falls Ihr Sprunggelenk zum Beispiel länger andauernd ruhig gestellt ist, können Sie mit entsprechenden Maßnahmen dafür sorgen, dass keine Spitzfußstellung entsteht. Wenn Sie zu einer längeren Bettlägerigkeit gezwungen sind, lassen Sie an Ihrem Bett am besten ein sogenanntes Fußbrett anbringen, auf dem Sie den Fuß abstützen können. Krankengymnastische Übungen, bei denen Sie die sich sonst verkürzenden Muskeln und Sehnen an der Unterschenkelrückseite regelmäßig dehnen, sind unumgänglich. Können Sie diese nicht aktiv ausführen, müssen sie passiv erfolgen.

Bekommen Sie (z.B. bei einem Knochenbruch) einen Gipsverband, der den Fuß ruhig stellt, ist es wichtig, dass Sie im Gips die normale Fußstellung (Neutral-Null-Stellung) einhalten, um einen Spitzfuß zu vermeiden. Eine Ausnahme bildet hier lediglich die Behandlung einer gerissenen Achillessehne (Achillessehnenruptur): Hierbei ist es nötig, den Unterschenkel durch ein Gipsverband in Spitzfußstellung ruhig zu stellen. In diesem Fall können Sie einem Spitzfuß vorbeugen, indem Sie – sobald Sie den Gips nicht mehr tragen – durch krankengymnastischen Übungen die verkürzte Unterschenkelmuskulatur dehnen.

Weiterlesen: Spitzfuß (Pes equinus): Weitere Informationen

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