Spitzfuß: So beugen Sie vor

Veröffentlicht von: Till von Bracht (08. März 2016)

Einem erworbenen Spitzfuß können Sie aktiv vorbeugen: Falls Ihr Sprunggelenk zum Beispiel länger andauernd ruhig gestellt ist, können Sie mit der entsprechenden Spitzfußprophylaxe dafür sorgen, dass keine Spitzfußstellung entsteht. Wenn Sie etwa zu einer längeren Bettlägerigkeit gezwungen sind, lassen Sie an Ihrem Bett am besten ein sogenanntes Fußbrett anbringen, auf dem Sie den Fuß abstützen können.

Krankengymnastische Übungen, bei denen Sie die sich sonst verkürzenden Muskeln und Sehnen an der Unterschenkelrückseite regelmäßig dehnen, sind zur Spitzfußprophylaxe unumgänglich. Können Sie diese nicht aktiv ausführen, müssen sie passiv erfolgen.

Bekommen Sie (z.B. bei einem Knochenbruch) einen Gipsverband, der den Fuß ruhig stellt, ist es wichtig, dass Sie im Gips die normale Fußstellung (Neutral-Null-Stellung) einhalten, um einen Spitzfuß zu vermeiden. Eine Ausnahme bildet hier lediglich die Behandlung einer gerissenen Achillessehne (Achillessehnenruptur): Hierbei ist es nötig, den Unterschenkel durch ein Gipsverband in Spitzfußstellung ruhig zu stellen. In diesem Fall können Sie einem Spitzfuß vorbeugen, indem Sie – sobald Sie den Gips nicht mehr tragen – durch krankengymnastischen Übungen die verkürzte Unterschenkelmuskulatur dehnen.


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