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Sichelfuß (Pes adductus)

Sichelfuß (Pes adductus): Verlauf

Stand: 30. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Ein Sichelfuß (Pes adductus) nimmt meist einen selbstheilenden Verlauf: In 80 bis 90 Prozent der Fälle verschwindet die Fußfehlstellung bei den Kindern im Laufe des Wachstums ohne Behandlung. Aber auch wenn der Sichelfuß nicht von selbst heilt, ist seine Prognose bei rechtzeitiger Therapie gut.

Ein unbehandelter Sichelfuß kann jedoch einen ungünstigeren Verlauf zeigen: Die dauerhafte Fehlstellung des Fußes kann dazu führen, dass sich der Mittelfuß versteift. Durch die ständige Fehlbelastung nutzen sich dann vor allem Fuß-, Knie- und Hüftgelenke stark ab, was einen frühzeitigen Abbau des Gelenkknorpels mit begleitender Schädigung des Knochens (Arthrose) zur Folge hat. Zudem können beim Sichelfuß mit zunehmendem Alter durch das Laufen Schmerzen und Druckstellen entstehen. Darüber hinaus führt der veränderte Gang zu einer kosmetischen Beeinträchtigung, was die Betroffenen häufig als unangenehm empfinden.

Weiterlesen: Sichelfuß (Pes adductus): Vorbeugen

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