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Regelschmerzen (Dysmenorrhö)

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(Stand: 15. März 2010)

Fast jede Frau leidet zeitweise oder regelmäßig unter Regelschmerzen (Dysmenorrhö). Besonders junge Frauen sind häufig davon betroffen.

Das Bild zeigt eine Frau mit Wärmflasche.
Wärme kann bei Regelschmerzen helfen.

Eine allgemeingültige Strategie gegen Regelschmerzen gibt es bisher nicht, dennoch muss keine Frau die unangenehmen Begleiterscheinungen der Regelblutung hinnehmen. Je nach Ursache der Regelschmerzen gibt es viele Möglichkeiten, diese zu behandeln. Liegt den Regelschmerzen keine Erkrankung zugrunde können schmerzstillende Medikamente (wie Ibuprofen) oder krampflösende Wirkstoffe (wie Butylscopolamin) die Beschwerden lindern. Aber auch einfache Maßnahmen wie Wärme können kurzfristig Abhilfe schaffen.

Regelschmerzen entstehen normalerweise durch zu starke Muskelkontraktionen der Gebärmutter, hervorgerufen durch den körpereigenen Botenstoff Prostaglandin. Bei der Diagnose sollte abgeklärt werden, ob es eventuell eine organische Ursache für die Regelschmerzen gibt. Denn auch Erkrankungen im Becken, wie zum Beispiel eine Endometriose, können Regelschmerzen verursachen, benötigen jedoch andere Therapieformen.

Weiterlesen: Regelschmerzen (Dysmenorrhö): Definition

Autor: Onmeda Redaktion

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

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