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Pfeiffersches Drüsenfieber (Mononukleose, EBV-Infektion)

Veröffentlicht von: Dr. rer. nat. Geraldine Nagel (02. Juni 2015)

Pfeiffersches Drüsenfieber (infektiöse Mononukleose, EBV-Infektion) wird es durch eine Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus hervorgerufen. Zu den typischen Symptomen zählen Fieber und Lymphknotenschwellungen.

Pfeiffersches Drüsenfieber betrifft vor allem Jugendliche und junge Erwachsene. Unter den Erwachsenen hat fast jeder eine Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) hinter sich. Nach einer EBV-Infektion bleibt man normalerweise lebenslang immun, kann sich also nicht erneut mit pfeifferschem Drüsenfieber anstecken.

Das Epstein-Barr-Virus wird hauptsächlich über Speichel beziehungsweis den Mund übertragen. Das beschreibt auch der umgangssprachliche Ausdruck "Kusskrankheit" (engl. "kissing disease).

Typischerweise ist das Epstein-Barr-Virus während der akuten Phase des pfeifferschen Drüsenfiebers sowie über mehrere Monate danach im Speichel infizierter Personen vorhanden. In dieser Zeit besteht Ansteckungsgefahr für Menschen, die nicht immun gegen das Epstein-Barr-Virus sind.

Pfeiffersches Drüsenfieber verursacht meist Symptome wie starke Halsschmerzen, Schluckbeschwerden und Fieber. Die Mandeln und auch die Lymphknoten im Halsbereich schwellen stark an. Die Betroffenen fühlen sich außerdem müde und abgeschlagen. Komplikationen wie zusätzliche bakterielle Infektionen treten eher selten auf.

Pfeiffersches Drüsenfieber erkennt der Arzt in der Regel bereits anhand der Symptome. Sicher bestätigen lässt sich die EBV-Infektion mit einer Blutuntersuchung, beispielsweise durch den Nachweis von Antikörpern gegen das Epstein-Barr-Virus.

Die Behandlung einer Mononukleose besteht in erster Linie darin, dass der Betroffene sich körperlich schont und sich viel Ruhe und Schlaf gönnt. In der Regel dauert es etwa zwei bis drei Wochen, bis der Körper die Virusinfektion bekämpft hat.

Pfeiffersches Drüsenfieber verläuft mitunter chronisch – Betroffene leiden dann möglicherweise monatelang unter Fieber. Hinzu kommen eine allgemeine Abgeschlagenheit sowie ein starkes Krankheitsgefühl.



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