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Pfeiffersches Drüsenfieber (Mononukleose)Pfeiffersches Drüsenfieber(Stand: 28. Februar 2009) Das Pfeiffersche Drüsenfieber (infektiöse Mononukleose) ist eine weit verbreitete, in aller Regel harmlose Erkrankung, die durch das Epstein-Barr-Virus (EBV) hervorgerufen wird. Zu den Hauptsymptomen zählen Fieber und Lymphknotenschwellungen. Am häufigsten erkranken ältere Kinder und junge Erwachsene am Pfeifferschen Drüsenfieber. Unter den Erwachsenen hat fast jeder eine Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) hinter sich. Nach einer einmaligen Erkrankung bleibt man lebenslang immun. Das Virus wird hauptsächlich über den Mund (oral) übertragen. Daher stammt auch die Bezeichnung als "kissing disease" (Kusskrankheit). Während der akuten Phase des Pfeifferschen Drüsenfiebers sowie über mehrere Monate danach gelangt das Virus in den Speichel. In dieser Zeit besteht also Ansteckungsgefahr für Personen, die nicht immun gegen das Epstein-Barr-Virus sind. Bei Kindern und Jugendlichen treten die ersten Symptome nach 1 bis 3 Wochen nach der Ansteckung mit dem Virus auf. Bei Erwachsenen zeigen sich die ersten Krankheitszeichen nach 4 bis 8 Wochen. Die allgemeinen Beschwerden sind zunächst meist unspezifisch, man fühlt sich müde und abgeschlagen. Im Anschluss brechen die Hauptsymptome aus: Die Körpertemperatur steigt stark bis hin zum Fieber und die Lymphknoten schwellen an. Die Erkrankung beschrieb zuerst der deutsche Kinderarzt Emil Pfeiffer (1846-1921). Pfeiffer nannte die Krankheit aufgrund der beiden Hauptsymptome Lymphdrüsen- beziehungsweise Lymphknotenschwellung und Fieber "Drüsenfieber". Die Diagnose der Mononukleose wird anhand der typischen Hauptsymptome sowie der Blutwerte gestellt, beispielsweise durch Nachweis so genannter Antikörper gegen das Epstein-Barr-Virus. Die Behandlung des Pfeifferschen Drüsenfiebers besteht in erster Linie darin, die Beschwerden wie Fieber und Lymphknotenschwellungen mit viel Ruhe und Schlaf zu lindern. Komplikationen wie bakterielle Infektionen treten selten auf. Es kann jedoch zu einem chronischen Verlauf des Pfeifferschen Drüsenfiebers kommen, bei dem der Betroffene mitunter monatelang unter Fieber, einer allgemeinen Abgeschlagenheit sowie einem starken Krankheitsgefühl leidet. Weiterlesen: Pfeiffersches Drüsenfieber: Definition Autor: Onmeda Redaktion Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Das könnte Sie auch interessieren
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