Otosklerose: Ursachen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (03. Juli 2015)

Worin die Otosklerose ihre Ursachen hat, ist nicht vollständig geklärt. Vermutlich können Virusinfektionen dazu führen, dass sich der Knochen um das Innenohr krankhaft verändert – beispielsweise Masern, Mumps oder Röteln. Auch sogenannte Autoimmunprozesse, bei denen der Körper fälschlicherweise eigenes Gewebe bekämpft, gelten als mögliche Ursache für die Knochenerkrankung.

Da die Otosklerose in manchen Familien gehäuft auftritt, liegt es zudem nahe, dass die Betroffenen eine entsprechende erbliche Veranlagung haben. Das heißt: Wenn bei einem Elternteil schon eine Otosklerose besteht, haben leibliche Kinder ein erhöhtes Risiko, ebenfalls daran zu erkranken.

Zudem entwickeln Frauen etwa doppelt so häufig eine Otosklerose wie Männer. Bei vielen betroffenen Frauen machen sich erste Symptome oder eine Verschlechterung der Beschwerden bemerkbar, während sie schwanger sind oder wenn sie bestimmte Verhütungsmittel einnehmen ("Antibabypille"). Somit können auch hormonelle Einflüsse für die Entstehung der Erkrankung (mit)verantwortlich sein.


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