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Nierenkrebs

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (26. November 2013)

Bösartige Tumoren der Niere (Nierenkrebs) sind in Deutschland eher selten. Sie machen im Erwachsenenalter etwa drei Prozent aller Krebserkrankungen aus, wobei die häufigste Form das Nierenzellkarzinom (Hypernephrom) ist.

In Deutschland erkranken pro Jahr etwa 14.500 Menschen an Nierenkrebs. Männer sind dabei circa 1,5-mal häufiger betroffen als Frauen. Die genauen Ursachen für Nierenkrebs sind derzeit noch nicht geklärt. Bekannt sind allerdings Risikofaktoren, die maßgeblich zur Entstehung eines bösartigen Nierentumors beitragen. Dazu zählen unter anderem Rauchen und Übergewicht. Aber auch der Kontakt mit halogenierten Kohlenwasserstoffen kann Nierenkrebs verursachen. In seltenen Fällen ist eine genetische Veranlagung dafür verantwortlich, dass Nierenkrebs entsteht.

Nierenkrebs verursacht meist keine typischen Symptome. Wenn der Nierenkrebs Beschwerden macht, sind diese vielfältig und selten direkt einer Erkrankung der Niere zuzuordnen. Es kann unter anderem zu folgenden Beschwerden kommen:

Ein wichtiges Symptom, das unmittelbar von der Niere ausgeht, ist Blut im Urin. Da Symptome erst in einem späteren Stadium dieser Krebserkrankung auftreten, wird Nierenkrebs in vielen Fällen zufällig bei einer Ultraschalluntersuchung des Bauchs entdeckt. Manchmal ist der Nierentumor auch direkt im Bereich der Niere tastbar.

Für die Erkennung von Nierenkrebs sind bildgebende Verfahren von Bedeutung. Dazu gehören:

Die Therapie bei Nierenkrebs besteht in der operativen Entfernung des Nierentumors, wobei die betroffene Niere meist vollständig entfernt wird. Hat der Nierentumor bereits in andere Organe gestreut, bieten eine Immuntherapie oder Bestrahlung zusätzliche Möglichkeiten der Behandlung. Je früher Nierenkrebs erkannt und behandelt wird, desto besser sind die Heilungsaussichten.






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