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Morbus Osler

Morbus Osler: Vorbeugen

Stand: 28. Dezember 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Da Morbus Osler zu den Erbkrankheiten zählt, können Sie seiner Entstehung nicht vorbeugen, wenn Sie die zugrunde liegende Schädigung der Erbanlage aufweisen. Das für Morbus Osler verantwortliche Erbmerkmal ist dominant und liegt nicht auf einem Geschlechtschromosom. Dies bedeutet: Wenn Sie dieses Erbmerkmal von einem Elternteil geerbt haben, entwickeln Sie ebenfalls einen Morbus Osler – unabhängig von Ihrem Geschlecht.

Obwohl es nicht möglich ist, die Entwicklung von Morbus Osler nach erfolgter Vererbung zu verhindern, können Sie zumindest durch verschiedene Maßnahmen möglichen Komplikationen der Gefäßerkrankung entgegenwirken:

  • Wenn Sie arterio-venöse Kurzschlussverbindungen in den Lungen haben, ist es bei ärztlichen Eingriffen (v.a. bei Zahnbehandlungen) ratsam, mit Antibiotika einer Infektion des Gehirns vorzubeugen.
  • Um das Risiko einer Blutung durch arterio-venöse Kurzschlüsse einzudämmen, ist es empfehlenswert, diese mithilfe von kleinen Ballons oder anderem Material verschließen zu lassen.

Außerdem können Sie das mit Morbus Osler verbundene Risiko von Komplikationen durch bestimmte Verhaltensweisen mindern:

  • Vermeiden Sie Alkohol, Nikotin, Stress, körperlich schwere und bückenden Tätigkeiten.
  • Ernähren Sie sich bewusst: Essen Sie viel Salat, wenig Fleisch und keine säurenhaltigen Beeren.

Weiterlesen: Morbus Osler: Weitere Informationen

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