Morbus Osler: Vorbeugen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (22. Dezember 2014)

Einem Morbus Osler können Sie nicht vorbeugen: Die Blutgefäßerkrankung zählt zu den Erbkrankheiten – wer das ursächliche Erbmerkmal von einem Elternteil geerbt hat, entwickelt den Morbus Osler in jedem Fall. Allerdings kann das Ausmaß der Gefäßkrankheit innerhalb der Familie sehr verschieden sein.

Auch wenn Sie die Erkrankung nicht verhindern können – durch verschiedene Maßnahmen kann man einem bestehenden Morbus Osler zumindest möglichen Komplikationen vorbeugen:

  • Wenn Sie arterio-venöse Kurzschlussverbindungen in den Lungen haben, ist es bei ärztlichen Eingriffen (v.a. bei Zahnbehandlungen) ratsam, mit Antibiotika einer Infektion des Gehirns vorzubeugen.
  • Um das Risiko einer Blutung durch arterio-venöse Kurzschlüsse einzudämmen, ist es empfehlenswert, diese mithilfe von kleinen Ballons oder anderem Material verschließen zu lassen.

Außerdem können Sie das mit Morbus Osler verbundene Risiko von Komplikationen durch bestimmte Verhaltensweisen mindern:

  • Vermeiden Sie Alkohol, Nikotin, Stress, körperlich schwere und bückenden Tätigkeiten.
  • Ernähren Sie sich bewusst: Essen Sie viel Salat, wenig Fleisch und keine säurehaltigen Beeren.

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