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Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans)Morbus Bechterew(Stand: 26. Januar 2009) Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans) ist eine chronische, entzündlich-rheumatische Erkrankung, die hauptsächlich die Gelenke betrifft – vor allem die Wirbelsäulengelenke. Bei Morbus Bechterew kann sich die gesamte Wirbelsäule zunehmend versteifen (wobei eine vollständig versteifte Wirbelsäule, die so genannte Bambusstabwirbelsäule, eher selten ist). Gleichzeitig kommt es zu entzündlichen Veränderungen in den großen Gelenken, Sehnen, Augen und im Herzmuskel. Das typische Symptom von Morbus Bechterew ist ein tief sitzender, chronisch-entzündlicher Rückenschmerz mit Morgensteifigkeit. Die schmerzhaften Entzündungen können über einen langen Zeitraum kommen und gehen, bis sie meist irgendwann zum Erliegen kommen. Morbus Bechterew beginnt meist im jungen Erwachsenenalter und tritt familiär gehäuft auf: In der Regel ist bei den Betroffenen ein bestimmtes genetisches Merkmal zu finden. Diagnostiziert wird Morbus Bechterew durch Röntgenaufnahmen und mithilfe der Magnetresonanztomographie. Bei der Behandlung spielen vor allem Krankengymnastik und entzündungshemmende Medikamente (nicht-steroidale Antirheumatika, Glukukortikoide, Immunsuppressiva) eine wichtige Rolle. Ist auch das Hüftgelenk betroffen, kann in manchen Fällen ein operativer Gelenksersatz notwendig sein. Weiterlesen: Morbus Bechterew: Definition Autor: Onmeda Redaktion Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Das könnte Sie auch interessieren
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