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Forenexperte: Prof. Dr. Peter Wust
Forum Krebserkrankungen
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Stand: 18. Januar 2013Veröffentlicht von: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Ein malignes Melanom der Haut, auch schwarzer Hautkrebs genannt, ist ein bösartiger (maligner) Tumor, der aus Pigmentzellen der Haut entsteht. Oft ähnelt er einem sehr dunklen Leberfleck. In seltenen Fällen kann ein Melanom auch im Auge oder auf der Schleimhaut auftreten.
Schwarzer Hautkrebs hat verschiedene Ursachen. Die wichtigsten Risikofaktoren dafür, dass ein malignes Melanom entsteht, sind
Schon anhand seiner äußeren Symptome ist schwarzer Hautkrebs oft zu erkennen. Dabei gilt die sogenannte ABCDE-Regel als Faustregel, um zu unterscheiden, ob ein Hautfleck harmlos oder vielleicht doch ein Melanom ist (A steht für Asymmetrie, B für Begrenzung, C für Colorit bzw. Farbe, D für Durchmesser und E für Erhabenheit): Ein Melanom ist typischerweise asymmetrisch, unscharf und unregelmäßig begrenzt, unterschiedlich (rötlich, braun, schwarz oder grau, selten weißlich) gefärbt, nimmt langsam an Größe zu und kann erhaben sein (d.h. leicht über die Hautoberfläche hinausragen).
Nicht alle Melanome sehen jedoch gleich aus: Schwarzer Hautkrebs tritt in verschiedenen Formen auf. Die wichtigsten Melanom-Typen sind:
Sehr selten tritt schwarzer Hautkrebs in einer weiteren Form auf: als sogenanntes amelanotisches Melanom, das nicht gefärbt und daher besonders schwer zu erkennen ist.
Neben den Hautveränderungen verursacht schwarzer Hautkrebs oft lange keine Symptome. Mögliche zusätzliche Anzeichen für ein malignes Melanom sind: Juckreiz und Blutungen an Pigmentflecken, eine dunkle Verfärbung und/oder plötzliche Ablösung eines Nagels.
Bei möglichen Hautkrebs-Anzeichen ist eine schnelle Untersuchung durch einen Hautarzt wichtig, denn: Schwarzer Hautkrebs im Anfangsstadium hat hohe Heilungschancen; unbehandelt wächst der Hauttumor aber weiter und neigt stark dazu, zu streuen (d.h. Tochtergeschwulste bzw. Metastasen zu bilden). Je früher es also gelingt, ein malignes Melanom zu erkennen und zu behandeln, desto besser ist die Prognose. Daher ist es auch allgemein empfehlenswert, die Möglichkeit der Hautkrebs-Früherkennung (sog. Hautkrebs-Screening) zu nutzen, auf die jeder ab 35 alle zwei Jahre Anspruch hat. Für Menschen mit erhöhtem Melanom-Risiko ist es ratsam, sich einmal jährlich untersuchen zu lassen.
Der erste Schritt zur Melanom-Therapie besteht in der Regel darin, den Tumor operativ zu entfernen. Die weitere Hautkrebs-Behandlung richtet sich nach dem Krankheitsstadium.
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