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Masern

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (25. Mai 2017)

© iStock

Masern gehören zu den ansteckendsten Krankheiten, können aber über eine vollständige Masernimpfung vermieden werden. Sobald mehr als 95 Prozent der Bevölkerung gegen Masern geimpft ist, gilt die Krankheit als ausgerottet und kann nicht mehr auftreten. Von diesem Ziel ist Deutschland weit entfernt.

Masern verlaufen in zwei Stadien – einem grippeähnlichen Vorstadium und einem Hauptstadium.

Typische Symptome der Masern sind

  • ein dunkelroter, großfleckiger, unregelmäßig begrenzter Hautausschlag (Exanthem)
  • weißliche Flecken an der Mundschleimhaut
  • zweimal hohes Fieber
Was sind Masern?
Masern sind eine durch das Masernvirus verursachte, weltweit verbreitete, akute Infektionskrankheit. Sie zählen zu den klassischen Kinderkrankheiten, können aber auch bei Jugendlichen und Erwachsenen auftreten.


Häufigkeit

Masern treten aufgrund der hohen Ansteckungsfähigkeit meist bei Klein- und Schulkindern auf. Während in den 1990er Jahren in Deutschland von 50.000 Erkrankungsfällen pro Jahr ausgegangen wurde, ist die Zahl der gemeldeten Fälle dank der Masernimpfung zurückgegangen. In den letzten Jahren nimmt sie allerdings nach und nach wieder zu: Im Jahr 2012 wurden insgesamt nur 165 Masernfälle bekannt, 2016 stieg diese Zahl auf 326 gemeldete Fälle an. Außerdem kommt es in manchen Jahren immer wieder zu vergleichsweise hohen Erkrankungszahlen:

  • Im Jahr 2006 wurden 2.308,
  • im Jahr 2011 1.608,
  • im Jahr 2013 1.773 und
  • im Jahr 2015 2.464 Fälle gemeldet.

In Entwicklungsländern erkranken wesentlich mehr Menschen an Masern – dort zählen sie zu den häufigsten Todesursachen bei kleinen Kindern. Obwohl es seit Jahrzehnten einen Impfstoff gegen die Krankheit gibt, ist die Masernimpfung für viele Menschen nicht verfügbar. Vor allem auf dem afrikanischen Kontinent sind Masern verbreitet. Weltweit erkranken jährlich etwa 280.000 Menschen an Masern.

Masern: Ursachen

Die Ursache für Masern ist eine Infektion mit dem Masernvirus. Die Viren befallen bevorzugt Zellen des Immun- und Nervensystems. Zwischen Infektion und Ausbruch der Erkrankung (Inkubationszeit) vergehen etwa 10 bis 14 Tage.

Das Masernvirus wird durch Tröpfcheninfektion übertragen, also zum Beispiel durch:

  • Husten,
  • Niesen oder
  • Sprechen.

Das Virus gelangt über die Schleimhäute der Atemwege und die Bindehaut des Auges in den Körper.

Masern sind hochansteckend und breiten sich sehr schnell aus. Dabei muss kein direkter Kontakt zum Erkrankten bestehen: Masern verbreiten sich über die sogenannte fliegende Infektion, das bedeutet es reicht, wenn der Infizierte beispielsweise hustet. Die größte Ansteckungsgefahr besteht dabei etwa fünf Tage vor bis vier Tage nachdem der Hautausschlag bei den Erkrankten auftritt.

Schwangere, die bereits einmal eine Masernerkrankung durchgemacht haben oder gegen Masern geimpft wurden, geben die entsprechenden Antikörper an ihr Kind weiter. Dadurch ist das Neugeborene etwa bis zum 4. Monat vor einer Masern-Infektion geschützt.

Masern: Symptome

Masern bestehen aus zwei verschiedenen Stadien mit unterschiedlichen Symptomen:

  • das Anfangs- oder Vorläuferstadium, bei dem grippeähnlichen Symptome auftreten, und
  • das darauf folgende Stadium des Hautausschlags.

Weitere für Masern typische Symptome sind die beiden Fieberanstiege im Verlauf der Erkrankung (sog. zweigipfliges Fieber):

  1. Im Vorläuferstadium steigt das Fieber zum ersten Mal an..
  2. Das Fieber sinkt zunächst ab, steigt dann aber etwa zeitgleich mit Erscheinen des Hautausschlags ein zweites Mal an.

Vorläuferstadium (Prodromalstadium)

Typisch für das Vorläuferstadium der Masern sind allgemeine, eher grippeähnliche Symptome wie:

Außerdem ist das Gesicht der Betroffenen oft aufgedunsen. Kommt es zu einer Bindehautentzündung, reagieren die Erkrankten empfindlich auf Helligkeit (lichtscheu) und ihre Augen tränen.

Weitere charakteristische Symptome für dieses Stadium sind die sogenannten Koplik-Flecken:

  • Treten ab dem zweiten bis dritten Tag an der Mundschleimhaut auf.
  • Weißliche, kalkspritzerähnliche, fest haftende Beläge, umgeben von gerötetem Hof.
  • Am dritten Erkrankungstag rötet sich die übrige Mund- und Rachenschleimhaut. Das Fieber steigt erstmals stark an.
Das Vorläuferstadium dauert etwa drei bis fünf Tage. Am Ende dieses Stadiums sinkt die Körpertemperatur wieder auf normale Werte.

Stadium des Hautausschlags (Exanthemstadium)

Mit einem zweiten steilen Fieberanstieg kündigt sich das Hauptstadium der Masern an. Die Symptome des Vorläuferstadiums verstärken sich.

Zusätzlich tritt jetzt ein Hautausschlag (Exanthem) auf:

  • dunkelrot, großfleckig, unregelmäßig begrenzt
  • beginnt hinter den Ohren
  • breitet sich über Gesicht und Hals aus

Nach drei Tagen bedeckt der Ausschlag auch den Rumpf sowie die Arme und Beine – Handflächen und Fußsohlen sind nicht betroffen. Zu dem Hautausschlag kommt es, weil die Masernviren Blutgefäße schädigen und durchlässiger machen.

Wenn der Hautausschlag am vierten Tag die Füße erreicht, sinkt das Fieber in der Regel wieder. Wenn keine Komplikationen auftreten, klingt die Erkrankung mit dem Ausschlag ab. Die Haut schuppt, während der Ausschlag verblasst. Gleichzeitig bilden sich auch die übrigen Masern-Symptome langsam zurück. Die Phase der Erholung dauert rund zwei Wochen.


Ein Baby mit Masern. © Okapia

Der Ausschlag breitet sich vom Gesicht über den Rumpf aus. (© Lowell Georgia/Science Source/OKAPIA)

Ein Mädchen mit Masern. © Okapia

Der charakteristische Masernausschlag (© NAS/Gregory K. Scott/OKAPIA)

Sonderformen

Gelegentlich treten Sonderformen der Masern auf. Dazu gehören:

  • die abgeschwächten Masern sowie
  • die plötzlich einsetzenden Masern.

Abgeschwächte Masern

Die abgeschwächten Masern treten auf, wenn das körpereigene Abwehrsystem die Infektion nur unzureichend bekämpfen kann, zum Beispiel weil zu wenige Antikörper gegen das Masernvirus zur Verfügung stehen. Dies ist beispielsweise der Fall bei Säuglingen ab dem 4. Monat, die ab diesem Zeitpunkt nicht mehr ausreichend durch die mütterlichen Antikörper geschützt werden.

In seltenen Fällen treten abgeschwächte Masern auch bei geimpften Kindern auf oder wenn bei einer bereits bestehenden Infektion zu spät oder zu wenig Antikörper als Medikament gegeben werden.

Typisch für die abgeschwächte Form der Masern: Nach der Infektion dauert es länger, bis die Krankheit ausbricht (verlängerte Inkubationszeit) und die Symptome fallen milder aus. Zudem geht die Erkrankung schneller vorüber.

Plötzlich einsetzende Masern

In seltenen Fällen beginnen Masern plötzlich und verlaufen sehr schwer. Mediziner bezeichnen sie dann als foudroyante Masern. Diese Form tritt vor allem bei einer geschwächten Immunabwehr auf. Die Zeit zwischen Infektion und Ausbruch der Erkrankung (Inkubationszeit) ist verkürzt und die Symptome sind besonders schwer.

Typische Anzeichen für foudroyante Masern sind:

  • länger anhaltendes hohes Fieber (über 40°C),
  • Krämpfe,
  • Haut- und Schleimhautblutungen sowie ein
  • plötzlich verblassender Hautausschlag infolge eines Kreislaufschocks.

In schweren Fällen kann diese Form der Masern tödlich enden.

Masern: Diagnose

Anhand des charakteristischen Hautausschlags (Exanthem) und des typischen Krankheitsverlaufs mit zweimalig hohem Fieber (zweigipflige Fieberkurve) ist die Diagnose bei Masern naheliegend.

Ist der Verlauf milder und die Diagnose daher nicht eindeutig, kann unterstützend das Blut untersucht werden: Das Immunsystem reagiert auf die Masern, indem es Antikörper gegen die Masernviren bildet. Masern-Antikörper lassen sich in der Regel ab Auftreten des Hautausschlags für etwa sechs Wochen nachweisen.

Masern: Therapie

Es gibt kein Medikament, dass die Masernviren direkt bekämpfen kann. Bei Masern erfolgt daher eine rein symptomatische Behandlung. Das heißt, es geht darum, die Beschwerden zu lindern:

  • allgemeine Maßnahmen wie Schonung und Bettruhe 
  • Medikamente, die Symptome wie FieberSchmerzen und Husten lindern
  • Räume abdunkeln, wenn Ihr Kind aufgrund einer Bindehautentzündung sehr lichtempfindlichist
Es ist wichtig, mögliche Komplikationen der Masern gezielt zu behandeln. Treten beispielsweise zusätzlich bakterielle Infektionen auf, helfen Antibiotika.

Falls Sie nicht gegen Masern geimpft sind, kann Ihr Arzt den Ausbruch der Erkrankung bis zum vierten Tag nach der Ansteckung durch eine Impfung verhindern (sog. Postexpositionsprophylaxe, PEP). Es besteht außerdem die Möglichkeit der passiven Immunisierung, bei der Antikörper per Spritze verabreicht werden– also nicht selber vom Körper gebildet werden müssen.

Masern sind meldepflichtig!

Tipps für Eltern

Ist Ihr Kind an Masern erkrankt, sollten Sie folgende Tipps beachten:

  • Lassen Sie Ihr Kind zu Hause – schicken Sie es nicht in den Kindergarten oder die Schule. Lassen Sie es auch nicht mit Verwandten und Freunden in Kontakt kommen, die nicht gegen Masern geimpft sind. So verhindern Sie, dass andere Menschen sich mit Masern anstecken.
  • Sorgen Sie für Bettruhe.
  • Vor allem bei Fieber sollte Ihr Kind viel trinken. Bei Bedarf können Sie auch Wadenwickel machen oder nach Absprache mit dem Arzt Fieberzäpfchen geben.
  • Manche Kinder, die an Masern erkrankt sind, reagieren sehr empfindlich auf Licht. Sie fühlen sich in leicht abgedunkelten Räumen am wohlsten. Direkten Lichteinfall sollten Sie auf jeden Fall vermeiden.
  • Bei starkem Hustenreiz können Sie – ebenfalls nach Absprache mit dem Arzt – hustenstillende Medikamente geben. Feuchte Raumluft kann in der Nacht hilfreich sein. Sie können beispielsweise feuchte Handtücher im Zimmer aufhängen.
  • Bei folgenden Symptomen sollten Sie sofort den Arzt informieren:
  • Schicken Sie Ihr Kind erst ein bis zwei Wochen nach den Masern wieder in den Kindergarten oder in die Schule – bis dahin sollte es sich wieder erholt haben. Bis zum Abklingen der Symptome besteht eine hohe Ansteckungsgefahr.

Masern: Verlauf

Masern können sehr unterschiedlich verlaufen. Wie sich die Krankheit entwickelt, hängt vor allem davon ab, wie gut das Immunsystem auf die Infektion reagiert und wie schnell die Symptome behandelt werden. Bei Erwachsenen verlaufen die Masern gewöhnlich schwerer als bei Kindern.

Komplikationen

Es gibt bei Masern verschiedene Formen von Komplikationen: Sie können durch das Virus selbst oder durch zusätzliche bakterielle Infektionen hervorgerufen werden. Manche Komplikationen sind gut behandelbar (z.B. Mittelohrentzündung). Allerdings kann es, besonders wenn das Gehirn beteiligt ist, auch zu lebensbedrohlichen Komplikationen kommen – diese sehr schweren Verläufe sind aber selten. Treten jedoch Komplikationen auf, sterben 3-5 von 100 Patienten an den Folgen der Masern.

Komplikationen durch das Masernvirus

Von Komplikationen, welche die Masernviren direkt verursachen, können insbesondere die Atemwege und das Gehirn betroffen sein.

  • An den Atemwegen kann es zur Ausbildung einer Bronchitis sowie einer Lungenentzündung kommen, die vor allem in Entwicklungsländern für viele Todesfälle verantwortlich ist. Dies macht deutlich, wie wichtig eine vorbeugende Impfung ist.
  • Eine besonders gefürchtete Komplikation ist die durch Masern ausgelöste Gehirnentzündung: Von 1.000 Masern-Patienten entwickeln 1-2 diese sogenannte Masernenzephalitis. Sie bildet sich etwa 8 bis 14 Tage nach Auftreten des Hautausschlags aus. Die Gehirnentzündung verursacht

In vielen Fällen heilt die Masernenzephalitis wieder vollständig aus. Bei 2 bis 3 von 10 Patienten mit Masernenzephalitis bleiben jedoch dauerhaft Hirnschäden zurück, die sich in Persönlichkeitsveränderungen oder Lähmungen äußern können. Bis zu 2 von 10 Erkrankten sterben an dieser Form der Hirnentzündung.

Eine äußerst seltene Komplikation der Masern führt zum schrittweisen Abbau des Gehirngewebes und des Rückenmarks. Diese sogenannte subakute sklerosierende Panenzephalitis (SSPE) betrifft etwa 1-10 von 10.000-100.000 Masern-Patienten und ruft erst etwa 6 bis 8Jahre nach der Infektion Symptome hervor. Diese Komplikation der Masern ist bisher nicht heilbar und endet tödlich.

Komplikationen durch bakterielle Superinfektion

Eine bakterielle Superinfektion entsteht, wenn es neben der Infektion mit dem Masernvirus zu einer zusätzlichen Infektion mit Bakterien kommt. Typischerweise betrifft diese Komplikation

Je nach Art der Bakterien lassen sich diese Komplikationen gezielt mit Antibiotika behandeln. Für eine bakterielle Superinfektion spricht, wenn während des Hauptstadiums (Stadium des Hautausschlags) das Fieber nicht sinkt beziehungsweise das Fieber ein drittes Mal erneut ansteigt.

Komplikationen durch eine geschwächte Immunabwehr

Eine Masern-Infektion schwächt vorübergehend die Immunabwehr und kann weitere Infektionen begünstigen. Neben einer zusätzlichen Infektion mit Bakterien können auch weitere Komplikationen auftreten, die insbesondere in Entwicklungsländern eine wichtige Rolle spielen: Liegt bei der Ansteckung mit dem Masernvirus bereits eine andere Erkrankung wie eine Infektion mit Parasiten oder Tuberkulose vor, können sich die Beschwerden dieser Erkrankungen verstärken.

Masern: Vorbeugen

Bis zum 4. Monat sind Säuglinge in der Regel durch die mütterlichen Antikörper geschützt (sog. Nestschutz), sofern die Mutter gegen Masern geimpft ist oder Masern einmal durchgemacht hat. Anschließend können Sie Masern mit einer Impfung vorbeugen. Die in Deutschland zugelassenen Masern-Impfstoffe sind sogenannte Lebendimpfstoffe aus abgeschwächten Masernviren. Die Reaktion des Immunsystems auf die Masernimpfung ist nach etwa 4 bis 6 Wochen nachweisbar:

  • Die erste Impfung im Alter von 11 bis 14 Monaten erfolgen.
  • Die empfohlene Zweitimpfung sollte im Alter von 15 bis 23 Monaten durchgeführt werden. Danach sollte Ihr Kind einen ausreichenden Impfschutz haben.

Die Masernimpfung erfolgt meist in Form einer Kombinationsimpfung gegen

Es ist auch möglich, mit einem Einzelimpfstoff (sog. Monovakzine) ausschließlich einer Masern-Erkrankung vorzubeugen.

Eine frühere Masernimpfung kann nötig sein, wenn das Kind bereits vor dem 11. Monat in eine Gemeinschaftseinrichtung wie eine Kindertagesstätte aufgenommen werden soll oder wenn es Kontakt zu Masernkranken hatte. In Ausnahmefällen ist nach individueller Risiko-Nutzen-Abwägung eine Impfung schon im Alter von 6 bis 8 Monaten möglich.

Sollte die Masernimpfung im Alter von weniger als 11 Monaten erfolgt sein, muss die Folgeimpfung bereits zu Beginn des 2. Lebensjahrs verabreicht werden, da die Möglichkeit besteht, dass noch vorhandene mütterliche Antikörper im 1. Lebensjahr die Impfviren neutralisieren.

Eine einmalige Masern-Impfung wird darüber hinaus Erwachsenen empfohlen, die nach 1970 geboren sind und …

  • … bisher keine Impfung erhalten haben.
  • … deren Impfstatus unklar ist.
  • … welche in ihrer Kindheit nur eine Impfung erhalten haben.

Das gilt besonders für Personen, die im Gesundheitsdienst oder in Gemeinschaftseinrichtungen arbeiten oder Menschen mit geschwächtem Immunsystem betreuen.

Bei vor 1970 geborenen Erwachsenen geht man davon aus, dass sie als Kind eine Masernerkrankung durchlebt haben und deswegen bereits immun sind.

Sowohl Kinder als auch Erwachsene, die nicht geimpft sind, sollten keinen Kontakt mit an Masern erkrankten Personen haben. Damit lässt sich einer Ansteckung vorbeugen.

Hatten ungeimpfte, gesunde Personen Kontakt zu Masernpatienten, kann ein Ausbruch der Krankheit durch eine rechtzeitige Masernimpfung wirksam unterdrückt werden.

Bei abwehrgeschwächten und chronisch kranken Menschen verordnen Ärzte nach einem Kontakt zu Masernpatienten vorbeugend humane Immunglobuline. Das sind vom Menschen stammende Antikörper, die den Ausbruch der Masern verhindern können (sog. passive Immunisierung).

Es ist möglich, Masern auszurotten, wenn 95 Prozent der Bevölkerung durchgeimpft werden. In Deutschland wird diese Impfquote derzeit zwar vielerorts für die erste Masernimpfung erreicht. Die zweite Impfung erhalten allerdings in den meisten Bundesländern nicht genügend Personen.

Masern: Weitere Informationen

ICD-10-Diagnoseschlüssel:

Hier finden Sie den passenden ICD-10-Code zu "Masern":


Onmeda-Lesetipps:

Linktipps:

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet Informationen zu Masern bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen: www.impfen-info.de

Quellen:

Online-Informationen des Pschyrembel: www.pschyrembel.de (Stand: 12.5.2017)

Epidemiologisches Bulletin Nr. 16/2017: Impfquoten bei der Schuleingangsuntersuchung in Deutschland 2015. Robert Koch-Institut, Berlin (Stand: 20.4.2017)

Schutzimpfung gegen Masern: Häufig gestellte Fragen und Antworten. Online-Informationen des Robert Koch-Instituts (RKI): www.rki.de (Stand: 20.4.2017)

Aktuelle epidemiologische Situation der Masern und Röteln in Deutschland. Online-Informationen des Robert Koch-Instituts (RKI): www.rki.de (Stand: 1.3.2017)

Measles. Fact Sheet N°286. Online-Informationen der World Health Organization (WHO): www.who.int (Stand: 1.3.2017)

Epidemiologisches Bulletin Nr. 34/2016: Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO). Robert Koch-Institut, Berlin (Stand: 29.8.2016)

Infektionsepidemiologisches Jahrbuch meldepflichtiger Krankheiten für 2015. Robert Koch-Institut, Berlin (Stand: 1.3.2016)

Epidemiologisches Bulletin Nr. 10/2015: Zur Epidemiologie der Masern in 2014 und 2015 in Deutschland. Robert Koch-Institut, Berlin (Stand: 9.3.2015)

Nationales Referenzzentrum für Masern, Mumps, Röteln. Online-Informationen des Robert Koch-Instituts: www.rki.de (Stand: 29.10.2014)

Masern. RKI-Ratgeber für Ärzte. Online-Informationen des Robert Koch-Instituts (RKI): www.rki.de (Stand: 19.5.2014)

Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie DGPI – DGPI Handbuch. Infektionen bei Kindern und Jugendlichen. Thieme, Stuttgart 2013

Epidemiologisches Bulletin Nr. 48/2013: Aktuelle Epidemiologie und Impfquoten – Wer erkrankt in Deutschland an Masern? Robert Koch-Institut, Berlin (Stand: 2.12.2013)

Suerbaum, S., et al.: Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie. Springer, Stuttgart 2012

aktualisiert am: 25. Mai 2017

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