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Magenkrebs (Magenkarzinom)

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (25. Juni 2014)

An Magenkrebs (Magenkarzinom) erkranken in Deutschland weniger Menschen als noch vor 30 Jahren, was Experten auf die veränderten Ernährungsgewohnheiten zurückführen. Auch, wenn die Erkrankung seltener geworden ist: Bei länger anhaltenden möglichen Anzeichen sollte man immer den Arzt aufsuchen – denn je eher Magenkrebs entdeckt wird, desto höher sind auch die Heilungschancen.

Zu Beschwerden, die auf ein Magenkarzinom hinweisen können, zählen zum Beispiel:

Treten solche Beschwerden über einen längeren Zeitraum hinweg auf, sollten Sie diese immer ernst nehmen und den Arzt aufsuchen. Solche Symptome können viele Ursachen haben und harmlos sein – sie können jedoch auch Anzeichen von Magenkrebs sein.

Wenn ein Magenkarzinom in Blutgefäße einwächst, können Blutungen im Magen entstehen. Dies führt zu kaffeesatzartigem Erbrechen und / oder schwarz gefärbtem Stuhl (Teerstuhl).

Magenkrebs: Video

Bei länger anhaltenden Magenbeschwerden sollte der Arzt in jedem Fall eine Magenspiegelung (Gastroskopie) durchführen. Die Magenspiegelung ist eine schmerzfreie Untersuchung, bei der Sie auf Wunsch ein Beruhigungsmittel verabreicht bekommen. Bei einer Magenspiegelung mit Gewebeprobenentnahme (Biopsie) kann der Arzt Magenkrebs schon im Frühstadium erkennen.

Falls sich der Verdacht auf Magenkrebs bestätigt, sind weitere Untersuchungen notwendig, damit der Arzt das Stadium der Erkrankung bestimmen kann.

So kann er zum Beispiel mithilfe von Ultraschall, Computertomographie und Röntgenaufnahmen abschätzen, wie groß das Magenkarzinom ist und ob der Tumor schon Tochtergeschwülste (Metastasen) gebildet hat.

Die wichtigste Therapie bei Magenkrebs ist die Operation. Sie ist insbesondere dann sinnvoll, wenn der Krebs noch nicht gestreut hat und Aussichten auf Heilung bestehen. Dabei muss der Magen teilweise oder ganz entfernt werden, um alle Krebszellen zu beseiigen. Auch die Chemotherapie kommt bei einem Magenkarzinom häufig zum Einsatz, in manchen Fällen kann auch eine Strahlentherapie nötig sein.






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