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Magengeschwür (Ulcus ventriculi)Magengeschwür (Ulcus ventriculi)(Stand: 7. Februar 2009) Ein Magengeschwür (Ulcus ventriculi) ist eine gutartige entzündliche Schädigung der Magenschleimhaut. 50 von 100.000 Menschen erkranken jährlich an einem Geschwür des Magens (sog. Ulkus), meist nach dem 50. Lebensjahr. Zu den Ursachen eines Magengeschwürs zählen vor allem
Ein Magengeschwür kann sich außerdem aus einer Magenschleimhautentzündung entwickeln. Bei einem Magengeschwür können unter anderem Symptome auftreten wie:
Zur Diagnose wird in der Regel eine Magenspiegelung (Gastroskopie) vorgenommen. Die Therapie von Magengeschwüren beruht auf verschiedenen säurehemmenden Medikamenten und führt in 90 Prozent der Fälle zur Heilung. In manchen Fällen, etwa wenn Komplikationen wie Magenblutungen oder ein Durchbruch des Geschwürs durch die Magenwand auftreten, ist eine Operation notwendig. Für Personen, bei denen Magengeschwüre häufiger auftreten, ist eine Vorbeugung mit Medikamenten sinnvoll. Vorbeugen lässt sich auch, indem man auf magenreizende Dinge verzichtet, wie zum Beispiel scharfe und sehr heiße Speisen, Kaffee oder hochprozentiger Alkohol. Weiterlesen: Magengeschwür (Ulcus ventriculi): Definition Autor: Onmeda Redaktion Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Das könnte Sie auch interessieren
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