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Magengeschwür (Ulcus ventriculi)
Magengeschwür (Ulcus ventriculi)Stand: 27. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Bei einem Magengeschwür (Ulcus ventriculi) ist die Magenschleimhaut an einer Stelle beschädigt. Ursache für diesen sogenannten Ulkus sind meist Entzündungen, die den Schutz der Schleimhaut vor der Magensäure beeinträchtigen. 50 von 100.000 Menschen erkranken jährlich an einem Magengeschwür. Meist sind die Betroffenen älter als 50 Jahre. Zu den Ursachen eines Ulcus ventriculi zählen vor allem:
Nikotin- und Alkoholmissbrauch begünstigen das Entstehen eines Ulkus. Ein Magengeschwür kann sich außerdem aus einer Magenschleimhautentzündung entwickeln. Bei einem Ulcus ventriculi können unter anderem Symptome auftreten wie:
Zur Diagnose eines Magengeschwürs dient in der Regel eine Magenspiegelung (Gastroskopie). Bei dieser Untersuchung entnimmt der Arzt meist auch eine Gewebeprobe (Biopsie) der betroffenen Stelle. Die Therapie von Magengeschwüren beruht auf verschiedenen säurehemmenden Medikamenten und führt in 90 Prozent der Fälle zur Heilung. In manchen Fällen – etwa wenn Komplikationen wie Magenblutungen oder ein Durchbruch des Ulcus ventriculi durch die Magenwand auftreten – ist eine Operation notwendig. Personen, bei denen Magengeschwüre häufiger auftreten, können gegebenenfalls mit entsprechenden Medikamenten dagegen vorbeugen. Es kann außerdem sinnvoll sein, auf magenreizende Nahrungs- und Genussmittel zu verzichten – zum Beispiel auf scharfe und sehr heiße Speisen, Kaffee oder hochprozentigen Alkohol. Weiterlesen: Magengeschwür (Ulcus ventriculi): Definition Das könnte Sie auch interessieren
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