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LymphödemStand: 9. November 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Wenn ein Körperteil anschwillt und sichtlich prall mit Flüssigkeit gefüllt ist, kann ein Lymphödem der Grund sein: Dann hat sich die Schwellung infolge einer Stauung der Flüssigkeit in den Lymphbahnen (der sog. Lymphe) gebildet. Ein solcher Lymphstau kann entstehen, wenn der Lymphtransport gestört ist. Ein Lymphödem betrifft meist die Arme oder Beine, seltener auch den Kopf, Hals, Rumpf oder die Genitalien. Die Schwellung ist in der Regel nicht mit Schmerzen verbunden. Einem Lymphödem können verschiedene Ursachen zugrunde liegen – je nachdem, welche das sind, unterscheidet man primäre und sekundäre Formen von Lymphödem, die teils unterschiedliche Symptome zeigen:
Die gegen ein Lymphödem eingesetzte Therapie zielt in erster Linie darauf ab, für eine Entstauung zu sorgen. Dabei macht ein primäres Lymphödem eine umfassendere Behandlung notwendig als ein erworbenes. Beim erworbenen Lymphödem hängt die Aussicht auf Heilung stark von der auslösenden Ursache ab. Weiterlesen: Lymphödem: Definition Das könnte Sie auch interessieren
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