Lungenfibrose: Bildgebende Verfahren

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (19. November 2014)

Bei einer Lungenfibrose können zur Diagnose unter Umständen bildgebende Verfahren beitragen: Wenn eine Röntgenuntersuchung oder eine durch besonders gute Bildauflösung gekennzeichnete Computertomographie (sog. High Resolution CT, kurz HR-CT) der Lunge zum Einsatz kommt, sind bei einer Lungenfibrose vorwiegend streifige Verdichtungen des Lungengewebes zu sehen.

Die Luftröhre (Trachea) und die großen Bronchien können durch die narbigen Veränderungen verzogen sein. Die infolge der Lungenfibrose entstandenen Veränderungen im Röntgenbild bezeichnet man auch als Wabenlunge. Röntgenologische Veränderungen lassen jedoch keinen Rückschluss auf das Ausmaß der Fibrose zu, sie können gelegentlich sogar ganz fehlen.

Bronchoskopie

Bei einer Lungenfibrose ist für die sichere Diagnose eine Bronchoskopie unerlässlich: Hierbei führt der Arzt unter Narkose einen schmalen Schlauch oder Stab mit einer Kamera an der Spitze in die Lunge ein, womit er das Lungengewebe samt seinen Veränderungen beurteilt. Um zweifelsfrei nachweisen zu können, dass in den Lungen eine Fibrose vorliegt, entnimmt er gleichzeitig eine Gewebeprobe zur anschließenden feingeweblichen Untersuchung (sog. Biopsie).


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