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Lungenfibrose: Definition

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (19. November 2014)

Eine Lungenfibrose ist eine krankhafte Veränderung am Gerüst des Lungengewebes. Sie entsteht dadurch, dass das Lungengewebe infolge einer Vermehrung von Bindegewebe vernarbt. Dieser bindegewebige Umbau ist nicht mehr rückgängig zu machen.

Die für die Lungenfibrose kennzeichnende Vernarbung des Lungengewebes führt dazu, dass:

  • Volumen und Dehnbarkeit der Lunge abnehmen (wodurch der Gasaustausch in der Lunge und somit auch die Atmung gestört sind) und
  • die Blutzirkulation im Lungenkreislauf beeinträchtigt ist (was mit der Zeit dem Herzen schadet).

Über 200 chronische sogenannte interstitielle Lungenerkrankungen führen in ihrem Endstadium zu einer Lungenfibrose, weshalb man die Fibrose der Lunge auch als interstitielle Lungenfibrose bezeichnet. Eine interstitielle Lungenerkrankung (bzw. interstitielle Pneumopathie) ist eine chronisch verlaufende Entzündung des Lungengewebes. Hierunter fallen sowohl Erkrankungen der Lunge selbst als auch Multiorganerkrankungen mit Beteiligung der Lungen:

  • Der Begriff Interstitium (d.h. Zwischenraum) bezieht sich allgemein auf das Zwischengewebe, welches das Funktionsgewebe von Organen durchzieht.
  • Das Lungeninterstitium ist das Stützgewebe zwischen den Lungenbläschen.





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