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Lungenemphysem

(Stand: 30. Dezember 2008)

Das Lungenemphysem ist eine krankhafte Überblähung der Lunge. Man unterscheidet das plötzliche (akute), heilbare Lungenemphysem beim Asthmaanfall und das chronische Emphysem.

Ein chronisches Lungenemphysem tritt meist als Folge einer chronischen Bronchitis oder einer chronisch obstruktiven Bronchitis bei Rauchern ab dem 50. Lebensjahr auf. Sehr selten handelt es sich um einen angeborenen Enzymdefekt (Alpha-1-Proteinase-Inhibitor-Mangel), der bei Menschen unter 40 Jahren zum Emphysem führt.

Daneben gibt es aber auch berufsbedingte Ursachen für ein Lungenemphysem. So können Staubbelastungen, eine Reihe von chemischen Substanzen sowie Druckbelastungen zu einem Emphysem führen. Zumindest bei Stäuben und chemischen Substanzen geht der Entstehung eines Emphysems eine chronische Bronchitis voraus, welche durch Fremdkörperreaktion (Stäube) oder den direkten Reiz (Chemikalien) ausgelöst wurde. Bei Druckbelastungen der Lunge werden die Lungenbläschen (Alveolen) überdehnt, bis sie platzen und ein Emphysem entsteht.

Ein Lungenemphysem zählt zu den so genannten COPD (chronic obstructive pulmonary disease = chronisch obstruktive Lungenerkrankungen). Außerdem gehören hierzu die chronisch obstruktive Bronchitis und das Asthma bronchale.

Weiterlesen: Lungenemphysem: Definition

Autor: Onmeda Redaktion

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

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