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Lungenemphysem

Veröffentlicht von: Till von Bracht (30. September 2013)

Bei einem Lungenemphysem ist die Lunge krankhaft überbläht. Auch eine Therapie kann bei einem Lungenemphysem die Veränderungen in der Lunge nicht mehr rückgängig machen.

Als mögliche Ursachen spielen

eine wesentliche Rolle.

Ein chronisches Lungenemphysem tritt meist als Folge einer chronischen Bronchitis beziehungsweise einer chronisch obstruktiven Bronchitis auf. Besonders Raucher und Patienten, die an einem angeborenen Enzymmangel – dem Alpha-1-Proteinase-Inhibitor-Mangel (auch Alpha-1-Antitrypsin-Mangel genannt) – leiden, haben ein erhöhtes Risiko, an einem Lungenemphysem zu erkranken.

Daneben gibt es auch berufsbedingte Ursachen für ein Lungenemphysem. So kann ein Lungenemphysem entstehen, wenn die Betroffenen über längere Zeit

  • Staub,
  • bestimmten chemischen Substanzen oder
  • einem hohen Druck ausgesetzt sind.

Zumindest bei Stäuben und chemischen Substanzen haben Betroffene zunächst eine chronische Bronchitis, bevor ein Lungenemphysem entsteht. Diese tritt auf, weil die Lunge auf Reize wie Chemikalien oder Fremdkörper wie Stäube empfindlich reagiert. Auch ein zu hoher Druck belastet den Körper und die Lunge. Die Lungenbläschen (Alveolen) können überdehnen bis sie platzen – ein Lungenemphysem entsteht.

Ein Lungenemphysem tritt – zusammen mit der chronisch obstruktiven Bronchitis – oft im Rahmen der sogenannten COPD (chronic obstructive pulmonary disease = chronisch obstruktive Lungenerkrankungen) auf. Der Begriff "obstruktiv" bedeutet, dass die Betroffenen an verengten Atemwegen leiden, was insbesondere das Ausatmen erschwert. Auch Asthma bronchiale zählt zu den obstruktiven Lungenerkrankungen, unterscheidet sich aber von der COPD in Entstehung, Therapie und Prognose.

Lungenemphysem: Video

Der Arzt stellt ein Lungenemphysem fest, indem er den Betroffenen zu seinen Beschwerden befragt und indem er verschiedene Tests wie eine Röntgenuntersuchung, eine Computertomographie und eine Spirometrie, also einer speziellen Lungenfunktionsprüfung, durchführt.

Die Therapie des Lungenemphysems beschränkt sich darauf, die Beschwerden zu lindern und ein Fortschreiten und mögliche Komplikationen zu verhindern.

Eine Behandlung des Lungenemphysems kann bereits bestehende Schädigungen der Lunge nicht rückgängig machen.

Der wichtigste Bestandteil der Therapie ist es, krankmachende Substanzen wie Zigarettenrauch zu vermeiden. Bei der Vorbeugung und Therapie des Lungenemphysems spielen außerdem die Grippeschutzimpfung und die Pneumokokken-Impfung eine wichtige Rolle.






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