Lungenembolie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (10. August 2017)

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Typische Symptome einer Lungenembolie sind plötzliche Atemnot oder Schmerzen in der Brust. Sie entsteht, wenn sich ein Blutgerinnsel von einer Gefäßwand im Körper löst, über die Blutbahnen und das Herz in die Lunge wandert und dort ein Gefäß teilweise oder vollständig verschließt.

In 90 Prozent der Fälle stammt dieses Blutgerinnsel aus einer Vene des Beckens oder eines Beins. Nur selten entsteht eine Lungenembolie durch Gewebeteile (z.B. Teile eines Tumors), Fruchtwasser, Luftblasen oder Fetttröpfchen, die ebenfalls über die Blutbahnen in die Lunge einwandern und dort ein Gefäß "verstopfen".

Was ist eine Lungenembolie?

Bei einer Lungenembolie ist ein Blutgefäß der Lunge teilweise oder vollständig verstopft – in der Regel durch ein Blutgerinnsel (Thrombus) in einer Becken- oder Beinvene, das sich gelöst hat und über den Blutkreislauf in die Lunge gelangt ist.

Die Folge: Der Teil der Lunge hinter dem "Gefäßpfropf" (Embolus) wird nicht mehr oder nur noch unzureichend durchblutet. Um den Lungenkreislauf aufrecht zu erhalten, muss die rechte Herzkammer stärker gegen die Verstopfung anpumpen. Der Druck in den Lungengefäßen steigt. Ist das Lungengefäß vollständig verschlossen, spricht man nicht mehr von Lungenembolie, sondern von einem sogenannten Lungeninfarkt.

Betrifft die Lungenembolie nur ein kleines Blutgefäß in der Lunge, so treten keine oder nur leichte Beschwerden auf. Verschließt das Gerinnsel hingegen ein größeres Lungengefäß, kann dies lebensbedrohlich sein.

In den meisten Fällen entsteht eine Lungenembolie durch eine Becken- oder Beinvenenthrombose. © iStock

In den meisten Fällen entsteht eine Lungenembolie durch eine Becken- oder Beinvenenthrombose.

Ungefähr 60 bis 70 von 100.000 Einwohnern erleiden in Deutschland pro Jahr eine Lungenembolie. Die Prognose hängt von unterschiedlichen Faktoren wie dem Schweregrad der Embolie, dem Alter und dem allgemeinen Gesundheitszustand des Betroffenen ab. Entscheidend ist auch, dass möglichst früh mit der richtigen Therapie begonnen wird.

Lungenembolie: Die typischen Symptome und Anzeichen

Die genauen Beschwerden hängen zum einen davon ab, wie groß das eingeschwemmte Gerinnsel ist und zum anderen welche Gefäße der Lunge es verschließt. Kleinere Lungenembolien verlaufen häufig auch ohne Symptome.

Typische Symptome einer Lungenembolie:

Es gibt nicht das eine Anzeichen, das eindeutig auf eine Lungenembolie hinweist. Vielmehr treten im einen Fall nur einzelne Symptome auf, im anderen klagt der Betroffene über eine Kombination von Beschwerden

Je nach Größe des verschlossenen Gefäßes kann eine Lungenembolie ohne Symptome (bei sehr kleinen Gefäßen), mit deutlichen Beschwerden oder sogar tödlich verlaufen. Betrifft eine Lungenembolie ein größeres Lungengefäß, wirkt sich dies deutlich auf den Blutfluss zwischen Herz und Lunge aus. Die Beschwerden treten typischerweise schlagartig auf und können in schweren Fällen zu einem Herz-Kreislauf-Stillstand führen und den Betroffenen in Lebensgefahr bringen.

Video Lungenembolie: Was geschieht dabei in den Blutgefäßen?

Da sich eine Lungenembolie durch so unterschiedliche Anzeichen bemerkbar machen kann, führt dies immer wieder dazu, dass Arzt und Patient nicht an eine Lungenembolie als mögliche Ursache denken. Die Folge: Eine wirksame Therapie, die den Patienten vor weiteren Embolien bewahrt, bleibt aus oder beginnt zu spät. Dies kann den Verlauf der Krankheit nachteilig beeinflussen.

Verlauf in Schüben

In vielen Fällen verlaufen Lungenembolien in Schüben, da sich in gewissen Abständen immer wieder Teile des Blutgerinnsels aus der betroffenen Becken- oder Beinvene lösen und als Embolus in Richtung Lunge verschleppt werden. Typische Symptome eines schubförmigen Verlaufs sind:

  • Schwindelanfälle
  • kurz andauernde Ohnmachtsanfälle
  • Herzrasen
  • Fieber, für das keine andere Ursache (z.B. eine Infektion) bekannt ist

Lungenembolie: Die Ursachen verständlich erklärt

Ausgangspunkt einer Lungenembolie ist meist ein Gefäßverschluss (Thrombose): In neun von zehn Fällen ist ein aus den Becken- oder Beinvenen in ein Lungengefäß eingeschwemmtes Blutgerinnsel der Grund für die Lungenembolie. Den abgelösten Teil des Blutgerinnsels nennen Mediziner auch Embolus. Er gelangt über die untere Hohlvene zum rechten Herzen und von dort aus in die rechte oder linke Lungenarterie.

Ein großer Embolus verlegt ein entsprechend großes Gefäß und löst plötzlich Symptome aus. Was die Tageszeit angeht, entsteht eine Lungenembolie häufig morgens nach dem Aufstehen, nach der Stuhlentleerung oder einer plötzlichen körperlichen Anstrengung. Dabei kommt es zu Druckschwankungen im Gefäßsystem (z.B. durch starkes Pressen beim Stuhlgang), die begünstigen, dass sich ein Blutgerinnsel löst und mit dem Blut über die Venen in die Lungengefäße gelangt.

Entstehung eines Blutgerinnsels durch Ablagerungen in den Gefäßen © Jupiterimages/iStockphoto

Entstehung eines Blutgerinnsels durch Ablagerungen in den Gefäßen

Ein erhöhtes Risiko für eine Thrombose geht auch häufig mit einem erhöhten Risiko für eine Lungenembolie einher.

Begriffserklärung: Thrombus, Thrombose, Embolus 

Wenn ein Blutgerinnsel (Thrombus) ein Gefäß verschließt, entsteht eine Thrombose. Oft betrifft eine Thrombose eine Bein- oder Beckenvene. Ein Embolus ist ein über die Blutbahn verschlepptes Gebilde, zum Beispiel ein abgelöster Teil eines solchen Blutgerinnsels. Die Begriffe Embolie und Embolus leiten sich vom griechischen Wort embole ab, das für Hineindringen steht.

Ein Embolus (Mehrzahl: Emboli) ist im Blut nicht löslich und kann ein festes, flüssiges oder gasförmiges Gebilde sein:

  • feste Emboli: verschleppte Blutgerinnsel (Ursache von 90 Prozent aller Lungenembolien), Gewebeteile (z.B. Teile eines Tumors), Parasiten
  • flüssige Emboli: Fetttropfen, die aus zerstörtem Körpergewebe stammen (z.B. nach einem Knochenbruch); Fruchtwasser, das während der Geburt in Gefäße gelangt
  • gasförmige Emboli: Luftblasen (z.B. nach offenen Verletzungen von Gefäßen)

Der Embolus wandert mit dem Blutstrom über die Venen des Beins oder Beckens durch die untere Hohlvene in Richtung des rechten Herzens. Aus dem rechten Herzen entspringt die Lungenschlagader (Lungenarterie). Sie beginnt mit einem großen Stamm, der sich in eine linke und rechte Lungenarterie aufspaltet. Im weiteren Verlauf gliedern sich die Gefäße immer weiter auf, ähnlich den Ästen eines Baums.

Risiofaktoren für eine Thrombose

Generell unterscheidet man zwei Arten von Risikofaktoren für eine Thrombose und somit auch für eine Lungenembolie:
  • Expositionelle Risikofaktoren: Dies sind alle von außen wirkenden Einflüsse. Besonders Operationen (z.B. Knie- oder Hüftgelenksersatz, Eingriffe an der Wirbelsäule), schwere Verletzungen der Wirbelsäule, des Beckens und der Beine sowie längere Bettruhe oder Bettlägerigkeit gehen mit einem erhöhten Risiko einher.
  • Dispositionelle Risikofaktoren: Hierzu zählen angeborene (z.B. vererbbare Störungen der Blutgerinnung) und erworbene (z.B. Übergewicht oder chronische Erkrankungen) Faktoren, die die jeweilige Person betreffen.

Schmatische Nahaufnahme eines Blutgerinnsels © iStock

Schmatische Nahaufnahme eines Blutgerinnsels

Faktoren, die das Risiko geringfügig erhöhen:

  • Schwangerschaft und Wochenbett
  • Nierenentzündung mit verschiedenen Symptomen (sog. nephrotisches Syndrom)
  • stark ausgeprägte Krampfadern (Varikose)

Faktoren, die das Risiko mäßig erhöhen:

Faktoren, die das Risiko stark erhöhen:

  • vorherige Thrombose oder Lungenembolie in der Krankengeschichte
  • Blutvergiftung (Sepsis)
  • Schlaganfall mit Lähmung eines Beins
  • schwer erkrankte Patienten, die sich in intensivmedizinischer Behandlung befinden
  • schwere chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), die eine Beatmung erfordert

Außerdem können weitere Umstände das Risiko für eine Thrombose geringfügig bis stark erhöhen:

  • eine Therapie mit weiblichen Sexualhormonen (z.B. Verhütung mit der Antibabypille)
  • bestimmte Medikamente, die die Wirkung von Sexualhormonen blockieren
  • Blutgerinnungsstörungen (z.B. APC-Resistenz bzw. Faktor-V-Leiden-Mutation)
  • manche bösartigen Erkrankungen

Wie die Diagnose abläuft

Bei einer Lungenembolie lässt sich die Diagnose meist erst dann sicher stellen, wenn die Ergebnisse verschiedener Untersuchungen vorliegen.

Zusammengefasst konzentriert sich die Diagnostik bei einer Lungenembolie vor allem darauf,

  • Zeichen der Belastung des rechten Herzens zu erkennen,
  • den Embolus darzustellen,
  • einen Anhalt für die gestörte Sauerstoffaufnahme in der Lunge zu finden und
  • den Ursprung der Embolie, meist einen Gefäßverschluss an anderer Stelle des Körpers (Thrombose), zu finden.

Anamnese

Im ersten Schritt erkundigt sich der Arzt nach den Beschwerden, untersucht den Patienten und erfragt die Krankengeschichte (Anamnese).

Dabei fragt er nach Art und Verlauf der Beschwerden sowie möglichen Risikofaktoren – zum Beispiel einer in der Vergangenheit bereits erlittenen Thrombose oder Lungenembolie.

Körperliche Untersuchung

Eine körperliche Untersuchung kann wichtige Hinweise auf eine Lungenembolie geben und somit zur Diagnose beitragen:

  • Treten die Venen des Halses stärker hervor, spricht dies dafür, dass sich Blut vom rechten Herzen aus in die Venen zurückstaut. 
  • Gleichzeitig staut sich das Blut über die untere Hohlvene in Richtung der Bauchorgane zurück. Dadurch kann die Leber anschwellen. Diese Schwellung kann der Arzt bei der körperlichen Untersuchung tasten oder in einer Ultraschalluntersuchung der Leber sehen.
  • Die Untersuchung der Beine stellt einen weiteren wichtigen Bestandteil der Diagnose einer Lungenembolie dar. Die tief im Inneren liegenden Venen sind oftmals der Ausgangspunkt einer Lungenembolie. 

Typische Zeichen einer tiefen Beinvenenthrombose (TVT) sind:

  • Schwellung (Ödem)
  • Schmerzen
  • Spannungsgefühl
  • bläuliche Verfärbung (Zyanose)
  • verstärkte Sichtbarkeit der oberflächlichen Venen (Venenzeichnung)

Zeigen sich solche Beschwerden – insbesondere bei einem bettlägerigen Patienten –, erhärtet sich der Verdacht auf eine Lungenembolie. Insgesamt fällt eine tiefe Beinvenenthrombose im Rahmen einer Lungenembolie jedoch nur in einem von vier Fällen auf. Meist bleibt die ursächliche TVT verborgen.

Mit dem Wells-Score bewertet die Ärztin das Risiko für eine Lungenembolie. © iStock

Mit dem Wells-Score bewertet die Ärztin das Risiko für eine Lungenembolie.

Risiko-Berechnung

Der Arzt schätzt anhand des sogenannten Wells-Score (Punktesystem, benannt nach dem Arzt Philip S. Wells) die Wahrscheinlichkeit einer Lungenembolie ein. In die Beurteilung des Scores fließen sieben Parameter ein, die der Arzt mittels körperlicher Untersuchung und Erhebung der Vorgeschichte bestimmt.

Wells-Score:

  1. Gibt es Anhaltspunkte für eine Thrombose? Falls ja: 3 Punkte
  2. Ist eine Lungenembolie wahrscheinlicher als eine andere Diagnose? Falls ja: 3 Punkte
  3. Schlägt das Herz schneller als 100-mal pro Minute (Tachykardie)? Falls ja: 1,5 Punkte
  4. Wurde der Betroffene innerhalb der letzen vier Wochen operiert oder musste er strenge Bettruhe einhalten? Falls ja: 1,5 Punkte
  5. Hatte der Patient schon einmal eine Thrombose oder Lungenembolie? Falls ja: 1,5 Punkte
  6. Enthält der Auswurf oder die Spucke beigemengtes Blut? Falls ja: 1 Punkt
  7. Leidet der Betroffene akut oder litt er innerhalb der letzten sechs Monate an einer Krebserkrankung? Falls ja: 1 Punkt

Je höher die Summe des Wells-Score, desto wahrscheinlicher liegt eine Lungenembolie vor:

  • 0-2 Punkte: Die Wahrscheinlichkeit für eine Lungenembolie ist gering.
  • 2-6 Punkte: Die Wahrscheinlichkeit für eine Lungenembolie ist mittelhoch.
  • > 6 Punkte: Die Wahrscheinlichkeit für eine Lungenembolie ist hoch.

Blutuntersuchung

Blutuntersuchungen sind ebenfalls wichtiger Bestandteil der Lungenembolie-Diagnostik: In Labortests lassen sich Anhaltspunkte für eine verstärkte Blutgerinnung finden. Im Fokus stehen dabei die sogenannten D-Dimere. Sie sind Bruchstücke des Blutgerinnsels, die entstehen, wenn der Körper Teile des Gerinnsels aufzulösen beginnt.

Allerdings können auch andere Erkrankungen (z.B. Tumorerkrankungen oder spezielle Gerinnungsstörungen), Verletzungen, Operationen und einige Medikamente (z.B. der Wirkstoff Furosemid) die Konzentration der D-Dimere im Blut erhöhen. Auch während einer Schwangerschaft steigt die Konzentration der D-Dimere im Blut. Ein D-Dimer-Test ohne auffälliges Ergebnis schließt bei einer Person, die vorher nicht im Krankenhaus lag, den Verdacht auf eine Lungenembolie relativ sicher aus.

Bestimmte Laborwerte geben Aufschluss über die Blutgerinnung. Eine Analyse der Blutgase (sog. BGA) informiert den Arzt über die Verteilung des Sauerstoffs und Kohlendioxids sowie den Status des Säure-Basen-Haushaltes im Blut.

EKG und Herzultraschall

Herzstromkurve (EKG) und Herzultraschall (Echokardiographie) dienen dazu, einen Eindruck von

  • der Größe des Herzens,
  • den Druckverhältnissen in den Gefäßen sowie
  • über den Blutfluss zu bekommen.

Das EKG (Elektrokardiogramm) gibt dem Arzt Hinweise auf eine Überlastung des rechten Herzens, zeigt aber nur bei etwa einer von vier Personen mit Lungenembolie Auffälligkeiten.

Eine Untersuchung des Herzens mit Ultraschall (Echokardiographie) hilft dem Arzt, den Zustand des rechten Herzens einzuschätzen und ermöglicht außerdem, den Blutdruck in den Lungengefäßen zu messen. Bei einer Lungenembolie steigt der Druck in dem betroffenen Gefäß.

Darüber hinaus dient die Echokardiographie dazu, andere Erkrankungen des Herzens auszuschließen, die ähnliche Symptome wie eine Lungenembolie verursachen können. Beispiele sind ein Herzinfarkt oder ein eingerissenes Gefäß (Aortenruptur). Der Arzt setzt den Herzultraschall bei einer Lungenembolie nicht nur ein, um die Diagnose zu stellen, sondern auch um die Prognose des Patienten einzuschätzen.

Röntgenaufnahme der Lunge © iStock

Spurensuche: Röntgenaufnahme der Lunge

Bildgebende Verfahren: Computertomographie (CT), Röntgen und Lungenszintigraphie

Neben der Herzultraschalluntersuchung sind folgende bildgebende Verfahren besonders bedeutsam für die Lungenembolie-Diagnostik:

  • Computertomographie (CT)
  • Röntgen
  • Lungenszintigraphie
Bildgebende Verfahren wie die Computertomographie (CT) können den Gefäßverschluss darstellen, eine Lungenszintigraphie gibt Aufschluss darüber, wie gut die Lunge durchblutet wird.

Neben der Suche nach dem in die Lunge verschleppten Blutgerinnsel (Embolus) ist es ebenso wichtig, den Ausgangspunkt der Lungenembolie ausfindig zu machen.

Da es sich dabei in neun von zehn Fällen um ein Blutgerinnsel (Thrombus) handelt, das eine Becken- oder Beinvene verschlossen hat, erfolgt eine Ultraschalluntersuchung dieser Venen. Ein Gefäßverschluss durch ein Blutgerinnsel birgt die Gefahr, dass sich Teile des Gerinnsels lösen und über die Blutbahn in die Lunge verschleppt werden und dort ein Gefäß verschließen und eine Lungenembolie auslösen.

Besteht der Verdacht auf eine Lungenembolie, gilt es, diesem umgehend nachzugehen. Denn nur eine zeitnahe Diagnose und eine umgehend eingeleitete Therapie verbessern die Aussichten auf einen weniger schweren Verlauf der Erkrankung.

Eine spezielle Art der Computertomographie (CT), die sogenannte Spiral-CT, ist die Methode der ersten Wahl. Dieses Verfahren erfolgt mit Kontrastmittel und stellt die Lungengefäße sehr detailliert dar. Ein anderer Name für diese Technik lautet "CT-Angiographie".

Eine Röntgenaufnahme der Lunge (Röntgen-Thorax, Thoraxbild) kann dreierlei zeigen:

  1. ob bestimmte Bereiche der Lunge schlechter durchblutet werden,
  2. wo sich der Embolus festgesetzt hat und
  3. ob das Herz durch rückgestautes Blut und den erhöhten Druck in den Lungengefäßen vergrößert ist.

Allerdings ergibt diese Methode lediglich in etwa vier von zehn Fällen verwertbare Hinweise.

Die Lungenszintigraphie gehört zu den besonders gut untersuchten Methoden, die sich zur Lungenembolie-Diagnostik eignen. Grundsätzlich lassen sich zwei Arten unterscheiden, die mitunter kombiniert zum Einsatz kommen:

  1. Perfusionsszintigraphie und
  2. Ventilationsszintigraphie

Mit dieser Untersuchungstechnik lassen sich die Durchblutung und die Belüftung der Lunge bildlich darstellen. Dabei kommen radioaktive Stoffe zum Einsatz. Die Strahlenbelastung ist jedoch nicht höher als bei einer Computertomographie mit Gefäßdarstellung (CT-Angiographie).

Ein wesentlicher Vorteil der Lungenszintigraphie: Ein Normalbefund schließt eine Lungenembolie praktisch aus. Liegt ein auffälliger Befund vor, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass eine Lungenembolie besteht. Jede zweite Lungenszintigraphie ergibt allerdings keine verlässliche Aussage. Dann muss der Arzt auf weitere Methoden zurückgreifen, um die Diagnose zu sichern.

Lungenembolie: Die richtige Therapie & Behandlung

Die Behandlung einer Lungenembolie muss speziell auf die jeweilige Risikogruppe abgestimmt sein. Da in neun von zehn Fällen ein eingeschwemmtes Blutgerinnsel (sog. Embolus) einer Lungenembolie zugrunde liegt, setzt die Therapie vorrangig an der Blutgerinnung an.

Daneben richtet sich die Therapie vor allem nach dem Schweregrad der Erkrankung. Oberstes Ziel der Behandlung ist, zu verhindern, dass eine weitere Embolie auftritt.

Lungenembolie: Einteilung nach Schweregrad

Schweregrad I:

  • Kennzeichen: Der Kreislauf des Betroffenen funktioniert problemlos und das rechte Herz ist nicht beeinträchtigt.
  • Therapie der Wahl sind gerinnungshemmende Mittel (Gerinnungshemmer, z.B. Heparin- und Cumarintherapie)

Schweregrad II:

  • Kennzeichen: Der Kreislauf des Betroffenen funktioniert regelrecht, das rechte Herz ist in seiner Funktion jedoch beeinträchtigt.
  • Die optimale Therapieoption ist noch ungeklärt. In der Regel kommen gerinnungshemmende Medikamente zum Einsatz (Heparin- und Cumarintherapie). Ob eine Therapie, die das Blutgerinnsel auflöst (Lyse-Therapie), die Sterblichkeit verringert, ist bisher nicht belegt.

Schweregrad III:

  • Kennzeichen: Der Patient hat einen niedrigen Blutdruck (Hypotonie) und der Puls geht schneller als 100-mal pro Minute (Tachykardie). Es liegt ein Kreislaufschock vor und das Herz droht zu versagen. Vordringliches Ziel ist es, das rechte Herz zu entlasten.
  • Therapie der Wahl ist die Auflösung des Blutgerinnsels mit Medikamenten (Lyse-Therapie). Zusätzlich erfolgt eine Therapie mit Heparin und Cumarinen.
  • Nur wenn wichtige Gründe (sog. absolute Kontraindikationen) gegen eine Lyse-Therapie sprechen, verzichtet der Arzt auf die Lyse und behandelt ausschließlich mit gerinnungshemmenden Medikamenten.

Schweregrad IV:

  • Kennzeichen: Es besteht ein Herz-Kreislauf-Stillstand. Der Patient ist in Lebensgefahr, er muss umgehend wiederbelebt werden (Reanimation).
  • Therapie: Der Fokus liegt in erster Linie auf der Herzdruckmassage (kardiopulmonale Reanimation), die in der Regel über mindestens 60 Minuten durchgeführt werden sollte, sofern nicht vorher ein stabiler Zustand des Patienten erreicht wird.
  • Es gilt, das verstopfte Lungengefäß rasch von dem Blutgerinnsel zu befreien, um den Blut-Rückstau in das rechte Herz zu beheben und den Kreislauf wieder in Gang zu bringen. Nur so kann der Betroffene überleben.
  • Drei Möglichkeiten bestehen, um dies zu erreichen:
    • Der Arzt kann das Blutgerinnsel mit Medikamenten auflösen (Lyse-Therapie),
    • er kann es auf mechanischem Weg mit einem Katheter entfernen oder
    • mittels einer offenen Operation, bei der der Patient an eine Herz-Lungen-Maschine angeschlossen wird.

Zusätzlich erfolgt eine Therapie mit Heparin und Cumarinen (Vitamin-K-Antagonisten).

Rezidivprophylaxe: Behandlung mit gerinnungshemmenden Medikamenten

Zwei Wirkstoffe sind besonders wichtig für die Lungenembolie-Therapie:

Bei leichteren Lungenembolien (Schweregrade I und II) stellen Gerinnungshemmer meist die alleinige Therapie dar. Sie beugen einer weiteren Embolie vor (sog. Rezidivprophylaxe) und verbessern die Prognose des Betroffenen. Vor Beginn einer Behandlung muss der Arzt stets prüfen, ob Gegenanzeigen für gerinnungshemmende Mittel bestehen. Falls ja, gilt es, diese Gegenanzeigen kritisch abzuwägen, bevor eine Therapie mit Antikoagulanzien beginnt.

Heparin: Ärzte setzen zu Beginn jeder Lungenembolie-Behandlung Heparin ein, meist in Form sogenannter niedermolekularer Heparine, die sie in eine Vene oder unter die Haut spritzen. Ein weiterer Wirkstoff, der sich als Alternative zum Heparin eignet, ist Fondaparinux, ein sogenanntes Heparinanalogon. Heparin oder Fondaparinux werden mindestens über fünf Tage verabreicht.

Phenprocoumon: Kurze Zeit nach Therapiebeginn schließt sich eine sogenannte Cumarintherapie an, die das Heparin nach und nach ablöst, bis es ganz abgesetzt werden kann. Die Cumarintherapie umfasst Wirkstoffe wie Phenprocoumon und Warfarin. Diese hemmen in der Leber den Aufbau mancher Gerinnungsfaktoren, indem sie als Gegenspieler des Vitamin K wirken. Dies erklärt eine weitere Bezeichnung für die Cumarine als Vitamin-K-Antagonisten.

Cumarine muss der Patient mindestens drei Monate lang, unter Umständen sogar über mehrere Jahre oder zeitlich unbegrenzt als Tablette einnehmen. Stetige Kontrollen der Blutgerinnung sind unabdingbar, da zu hoch dosierte Vitamin-K-Antagonisten die Blutgerinnung zu stark hemmen und in der Folge die Gefahr für Blutungen steigt. Bei einer Cumarintherapie ist es wichtig, Nutzen und Risiken sorgfältig abzuwägen.

Lyse-Therapie: Auflösen des Blutgerinnsels

Eine dritte Art von Medikamenten kommt bei Fällen mit dem Schweregrad III und sehr häufig bei Schweregrad IV zum Einsatz: sogenannte Thrombolytika wie die Wirkstoffe Streptokinase, Urokinase und der rekombinante Gewebe-Plasminogenaktivator (rtPA). Diese Medikamente lösen den Blutpfropf auf.

Bei Schweregrad III oder IV einer Lungenembolie ist die Funktion des rechten Herzens so sehr eingeschränkt, dass der Blutkreislauf zum Erliegen kommt oder kurz davor steht. Nur wenn es gelingt, das Gerinnsel in der Lunge aufzulösen, wird das rechte Herz entlastet und das Blut kann wieder frei fließen.

Diese Art der Behandlung einer Lungenembolie heißt Lyse-Therapie oder auch "systemische Thrombolyse" und "Fibrinolyse". Da eine Lyse-Therapie die Blutgerinnung im gesamten Körper sehr stark hemmt, kann sie mit schweren Blutungen (z.B. im Gehirn oder im Magen-Darm-Trakt) einhergehen. Bei Schweregrad III eignet sich eine Thrombolyse nur für Patienten, die nicht zusätzlich an einer anderen Krankheit leiden, die gegen eine Lyse-Therapie spricht (z.B. eine innere Blutung oder eine vor Kurzem erfolgte größere Operation). Bei Schweregrad IV ist jede Art der Therapie gerechtfertigt, da der Patient ohne Behandlung versterben würde.

Liegt eine größere Lungenembolie vor, empfindet der Betroffene oft Schmerzen und ist unruhig. Schmerz- und Beruhigungsmittel sind geeignet, diese Beschwerden zu lindern. Außerdem verabreicht der Arzt Sauerstoff über eine Nasensonde.

Erste Hilfe: Schnell handeln!

Eine Lungenembolie kann nicht nur während eines Krankhausaufenthalts auftreten, sondern zum Beispiel auch zu Hause. Besteht bei einer Person außerhalb einer Klinik der Verdacht auf eine Lungenembolie, sollten Sie sofort den Notarzt verständigen (Telefon: 112)!

Erhärtet sich der Verdacht, dass es sich um eine Lungenembolie handelt, bekommt der Betroffene Medikamente und Sauerstoff. Im Anschluss wird er in halbsitzender Position gelagert und vorsichtig in die Klinik transportiert. Erschütterungen müssen vermieden werden, da sie weitere Embolien auslösen können.

Bei einer sehr schweren Lungenembolie kann es zu einem Herz-Kreislauf-Stillstand kommen. Umstehende Personen müssen den Betroffenen so schnell wie möglich als Ersthelfer wiederbeleben, bis der Notarzt eintrifft und übernimmt. Eine Reanimation umfasst Herzmassage und Beatmung.

Lungenembolie: Überlebenschancen und Verlauf

Für die Prognose bei einer Lungenembolie gibt es zwei entscheidende Faktoren:

  • die Größe der Lungenembolie
  • sowie den Zustand und die Anpassungsfähigkeit des rechten Herzens.
Bei einer Lungenembolie hängt die Prognose unter anderem von Alter und Vorerkrankungen des Betroffenen ab.

Überlebenschancen bei einer Lungenembolie

Menschen, die eine größere Lungenembolie überleben, haben mit gerinnungshemmenden Medikamenten (Heparin- und Cumarintherapie) eine bessere Prognose. Ohne eine solche Antikoagulation kommt es in drei von zehn Fällen erneut zu einer Embolie.

Bleibt eine Therapie aus, entstehen häufig erneut Embolien: sogenannte Rezidiv-Embolien. Sie beeinträchtigen die rechte Herzkammer zunehmend und wirken sich ungünstig auf die Entwicklung der Krankheit aus. Eine rasche und angemessene Therapie mit blutverdünnenden Mitteln (Antikoagulanzien) senkt die Sterblichkeit bei größeren Lungenembolien von etwa 30 Prozent auf 2 bis 8 Prozent.

Wie oben unter "Therapie" beschrieben, gibt es vier Schweregrade der Lungenembolie. Eine Lungenembolie des Schweregrads I endet selten tödlich, liegt Schweregrad II vor, sterben weniger als 25 von 100 Betroffenen. Bei Schweregrad III sterben mehr als 25 von 100 Betroffenen, bei Schweregrad IV mehr als 50 von 100.

Ursache für einen tödlichen Verlauf sind meist große Embolien, die entsprechend große Blutgefäße verstopfen. In der Folge führt die Lungenembolie durch eine Überlastung des Herzens und einen Kreislaufstillstand zum Tod. In neun von zehn Todesfällen versterben die Betroffenen innerhalb von ein bis zwei Stunden, nachdem erste Symptome aufgetreten sind.

Weiterer Verlauf

4 von 100 Patienten entwickeln nach einer Lungenembolie einen chronischen Bluthochdruck in der Lunge (sog. chronische thromboembolische pulmonale Hypertonie), der die Gesundheit mitunter schwer beeinträchtigen kann. Eine weitere Komplikation einer Lungenembolie ist der Lungeninfarkt: Er entsteht, wenn Lungengewebe abstirbt, weil es aufgrund eines Gefäßverschlusses nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt wird.

In der Schwangerschaft

Eine Lungenembolie während der Schwangerschaft und im Wochenbett kann die werdende Mutter ernsthaft gefährden. Daher ist es wichtig, jedem Verdacht auf eine Lungenembolie sofort und umfassend nachzugehen. Während der Schwangerschaft ist es aber nicht immer ganz einfach, eine klare Diagnose zu stellen.

Gängige Verfahren wie Röntgen und Computertomographie (CT), die zur Diagnose einer Lungenembolie angewendet werden, bringen eine Strahlenbelastung mit sich, die dem Kind schaden kann. Sie sollten daher nur in Notfällen eingesetzt werden. Hinzu kommt, dass eine Thrombose in der Schwangerschaft oft nur unklare und zudem unzuverlässige Symptome zeigt. Die klinische Untersuchung ist daher vielfach nicht sehr aussagekräftig.

Während der Schwangerschaft besteht ein erhöhtes Risiko für eine Thrombose und somit auch für eine Lungenembolie. © Jupiterimages/Digital Vision

Während der Schwangerschaft besteht ein erhöhtes Risiko für eine Thrombose und somit auch für eine Lungenembolie.

Welche Untersuchungen infrage kommen, muss der Arzt für jede Frau individuell entscheiden. Um einer möglichen Thrombose nachzugehen, eignet sich besonders die Ultraschalluntersuchung der Beinvenen, da sie zu keinen Nebenwirkungen bei Frau oder Kind führt. Auch eine Darstellung der Lungengefäße mit Hilfe der Magnetresonanztomographie (MRT) bietet sich an. Die Technik heißt MR-Angiographie.

Wie Sie einer Lungenembolie vorbeugen

Wichtigste Maßnahme, um einer Lungenembolie vorzubeugen, ist eine wirksame Thromboseprophylaxe. Dazu gehört unter anderem

  • die Einnahme von Medikamenten,
  • dass sich der Patient mit Hilfe seines Physiotherapeuten nach einer Operation oder längerer Zeit der Bettlägerigkeit wieder bewegt und
  • das Tragen von Thromboseprophylaxestrümpfen.

Thrombosen verhindern

Einer Lungenembolie lässt sich vorbeugen, indem man das Risiko für eine Thrombose senkt. Einer der größten Risikofaktoren für eine Thrombose ist ein verminderter Blutfluss in den Beinvenen, häufig zum Beispiel nach langer, krankheitsbedingter Bettruhe. Auch Operationen, zum Beispiel ein Hüft- oder Kniegelenksersatz, erhöhen das Risiko für eine Thrombose und Lungenembolie deutlich.

Allgemeine Tipps:

  • Nach einer Operation sollten Sie so früh wie möglich mit Hilfe eines Krankengymnasten aufstehen und sich unter seiner Anleitung bewegen (sog. Frühmobilisation).
  • Wer Kompressionsverbände oder sorgfältig angepasste Antithrombosestrümpfe (Thromboseprophylaxestrümpfe) trägt, verbessert den Abfluss des Bluts aus den Venen der Beine und wirkt somit einem Blutgerinnsel entgegen (z.B. vor und nach Operationen oder nach der Entbindung).
  • Medikamente, die eine Thrombose begünstigen, sollten Sie nach Rücksprache mit Ihrem Arzt absetzen, wenn ihr Risiko den Nutzen überwiegt und Alternativen bestehen. Diese Bewertung kann individuell sehr unterschiedlich ausfallen.
  • Vermeiden Sie allgemeine Risikofaktoren wie Übergewicht oder Rauchen.
  • Achten Sie darauf, stets ausreichend zu trinken.
  • Achten Sie bei längeren Reisen (z.B. mit dem Flugzeug, Auto oder der Bahn) darauf, sich ausreichend zu bewegen. Durch die Anspannung der Beinmuskeln unterstützen Sie das Blut auch in sitzender Position dabei, aus den Beinvenen abzufließen (sog. Muskelpumpe).
  • Machen Sie Venengymnastik, um Krampfadern vorzubeugen und den Blutfluss zu fördern.
  • Sollten Sie bereits gerinnungshemmende Medikamente einnehmen, halten Sie sich an die Vorgaben des Arztes und kontrollieren Sie im Falle einer Cumarin-Therapie (z.B. mit dem Wirkstoff Phenprocoumon) regelmäßig Ihre Gerinnungswerte.

Gerinnungshemmende Medikamente

Einer Lungenembolie beziehungsweise einem Wiederauftreten einer Lungenembolie kann man außerdem mit folgenden gerinnungshemmenden Medikamenten (Antikoagulanzien) vorbeugen:

  • Wirkstoffen wie EnoxaparinDalteparinNadroparin, Fondaparinux, RivaroxabanDanaparoid, oder Dabigatran
  • Blutverdünnern aus der Gruppe der Vitamin-K-Antagonisten, die als Tablette genommen werden können, also einer Cumarintherapie oder oralen Antikoagulation (z.B. mit dem Wirkstoff Phenprocoumon). Hierbei ist das Blutungsrisiko zu beachten, da eine unkontrollierte Blutung die Folge sein kann.

Unser Tipp: Sprechen Sie Ihren Arzt auf eine Thromboseprophylaxe an, falls bei Ihnen eine Operation oder ein Krankenhausaufenthalt ansteht oder sonstige Risikofaktoren bei Ihnen vorliegen.

Weitere Informationen

ICD-10-Diagnoseschlüssel:

Hier finden Sie den passenden ICD-10-Code zu "Lungenembolie":

Onmeda-Lesetipps:

Ratgeber Thrombose
Thrombose-Risikotest
Informationen zur Wirkstoffgruppe der Blutverdünner (Antikoagulantien)
Anatomie der Lunge

Quellen:

Online-Information des Psychyrembel: www.pschyrembel.de (Abrufdatum: 10.8.2017)

Leitlinien der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF): Prophylaxe der venösen Thromboembolie (VTE). AWMF-Leitlinien-Register Nr. 003/001 (Stand: 15.10.2015)

Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Angiologie, et al.: Diagnostik und Therapie der Venenthrombose und Lungenembolie. AWMF-Leitlinien-Register Nr. 065/002 (Stand: 10.10.2015)

Herold, G.: Herold Innere Medizin. Selbstverlag, Köln 2015

Pschyrembel. Klinisches Wörterbuch, 266. Auflage. De Gruyter, Berlin 2014

Arastéh, K., et al.: Innere Medizin, Duale Reihe. Thieme, Stuttgart 2013

Baenkler, H.-W., et al.: Innere Medizin. Thieme, Stuttgart 2012

Geersing, G.-J., et al.: Safe exclusion of pulmonary embolism using the Wells rule and qualitative D-dimer testing in primary care: prospective cohort study. British Medical Journal. Vol. 345, Iss. e6564 (4.10.2012)

Aktualisiert am: 10. August 2017

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