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Krampfadern (Varizen)

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (20. Oktober 2014)

Krampfadern (Varizen) betreffen fast jeden: Bei etwa 90 Prozent aller Deutschen verändern sich im Laufe des Lebens manche Venen – sie erweitern sich leicht oder können knotenförmig sein und sich zu einem Venenleiden entwickeln. Überwiegend entstehen die bläulich schimmernden Krampfadern in den Beinen.

Die häufigste Ursache von Krampfadern ist eine angeborene Schwäche des Bindegewebes, die zu einer Funktionsstörung der Venenklappen führt (sog. primäres Krampfaderleiden): Funktionieren die Venenklappen nicht richtig, kann sich gerade nach längerem Stehen oder Sitzen (z.B. im Büro) Blut vor allem in den Beinen stauen. Die Folge: Im Laufe der Zeit entwickeln sich die Venen zu Varizen.

Begünstigend auf die Entwicklung von Krampfadern wirken sich die Schwangerschaft, Bewegungsmangel, Übergewicht und "Stehberufe" aus.

Seltener sind erworbene Abflussbehinderungen des Bluts in tiefere Venen für Krampfadern verantwortlich (sog. sekundäres Krampfaderleiden). So kann zum Beispiel ein Blutgerinnsel (Thrombose) oder ein Tumor das Blut beim Abfließen behindern und Varizen verursachen.

Man sieht ein Bein mit Krampfadern im fortgeschrittenen Stadium (Varikose).

Krampfadern im fortgeschrittenen Stadium (Varikose)

Als erstes Anzeichen für sich entwickelnde Krampfadern erscheinen häufig kleine, bläulich gefärbte Besenreiser unter der Haut. Da sie auf eine Venenschwäche hinweisen können, ist es ratsam, sie ärztlich abklären zu lassen. Ein fortgeschrittenes Krampfaderleiden bezeichnet man als Varikose. In dem Stadium verursachen die Varizen verschiedene Symptome:

  • Die Beine fühlen sich schwer an, sind oftmals geschwollen und können jucken;
  • der nächtliche Schlaf kann durch Wadenkrämpfe gestört sein.
  • Auch die Haut kann sich zunehmend verfärben.

Je nachdem, wie fortgeschritten die Krampfadern sind, bieten sich zur Behandlung verschiedene Maßnahmen an:

  • Gegen die mit den Krampfadern einhergehenden Beschwerden helfen folgende Mittel:
    • Kompressionsstrümpfe oder Kompressionsverbände: Sie drücken die Venen zusammen und fördern den Abfluss des Bluts.
    • Venenmittel: Sie können dazu beitragen, die Gefäßwände zu stabilisieren, die Durchblutung zu verbessern und Entzündungen zu lindern.
  • Um Thrombose, Venenentzündungen oder andere mögliche Komplikationen von Varizen zu verhindern, ist es ratsam, weit fortgeschrittene Krampfadern entfernen zu lassen:
    • Kleine Krampfadern (z.B. Besenreiser) kann man veröden lassen.
    • Größere Krampfadern kann der Arzt durch eine OP entfernen (man kann z.B. Krampfadern ziehen lassen).

Jeder kann aber auch selbst etwas gegen Krampfadern tun: Wer sich regelmäßig bewegt und Übergewicht vermeidet, fördert den Abfluss in den Venen und verhindert, dass das Venenleiden weiter fortschreitet. Außerdem kann man so neuen Krampfadern vorbeugen. Ebenfalls sehr hilfreich gegen Varizen sind kalte Wassergüsse: Sie beschleunigen den Blutfluss in den Venen und regen den ganzen Kreislauf an.

Krampfadern: Video






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