Klumpfuß: Diagnose beim Arzt

Veröffentlicht von: Till von Bracht (25. April 2016)

Mittlerweile können Ärzte oft schon ab der 13. Schwangerschaftswoche mittels Ultraschall feststellen, ob das Baby mit einem Klumpfuß zur Welt kommen wird. Um festzustellen, ob es sich dabei tatsächlich um einen Klumpfuß oder nur um eine Klumpfußhaltung handelt, ist eine klinische Untersuchung notwendig. 

Bei dieser Untersuchung begutachtet der Arzt das Ausmaß der Fußfehlstellung und testet die Beweglichkeit in den einzelnen Gelenken. Je nachdem, wie gut sich der Fuß passiv in die Normalstellung bewegen lässt und ob sich an den Füßen deutliche Hautfalten zeigen, teilt der Arzt den Klumpfuß in verschiedene Schweregrade ein. Anhand des Schweregrades kann der Arzt das Behandlungskonzept festlegen. 

Ein zusätzlicher Hinweis für einen Klumpfuß ist eine sehr dünne, verkürzte Wade (Klumpfußwade). In vielen Fällen fertigt der Arzt eine Rötgenaufnahme des Fußes an – diese ist bei einem Klumpfuß zur Diagnose zwar nicht zwingend erforderlich, hilft jedoch, den Grad und den weiteren Krankheitsverlauf beim Klumpfuß zu beurteilen.


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