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Hypochondrie(Stand: 28. Dezember 2009) Die Hypochondrie (im Volksmund auch die Einbildung, krank zu sein genannt) ist eine psychische Störung aus der Gruppe der somatoformen Störungen. Eine somatoforme Störung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Betroffenen körperliche Beschwerden verspüren, für die in medizinischen Untersuchungen keine organischen Ursachen zu finden sind. Zur Hypochondrie neigende Menschen sind meist ängstlich und übervorsichtig und haben einen ausgeprägten Hang zur Selbstbeobachtung. Informationen über Krankheiten und die Wahrnehmung (an sich normaler) körperlicher Erscheinungen lassen Hypochonder annehmen, sie seien krank. Durch die Angst um die eigene Gesundheit steigt das körperliche Erregungsniveau, wodurch die scheinbaren Symptome zunehmen und sich die Überzeugung verfestigt, krank zu sein. Auch die (fehlenden) Untersuchungsergebnisse ändern bei Hypochondrie nichts an der Befürchtung, ernsthaft krank sein. Die Therapie zielt darauf ab, den richtigen Umgang mit dem Leiden (z.B. durch Entspannungsmethoden) zu lernen und neue Erklärungsmodelle zu erarbeiten. Weiterlesen: Hypochondrie: Definition Autor: Onmeda Redaktion Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Das könnte Sie auch interessieren
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