Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Herzinsuffizienz (Herzschwäche, Herzmuskelschwäche)

Veröffentlicht von: Till von Bracht (29. Mai 2013)

Bei der Herzinsuffizienz (Herzschwäche, Herzmuskelschwäche) funktioniert das Herz nicht mehr richtig. Es ist nicht mehr in der Lage, ausreichend Blut in den Kreislauf zu pumpen. Die Folge: Die Durchblutung der Organe und des Gewebes ist verringert, was zu einem Kreislaufversagen führen kann.

Die Herzinsuffizienz tritt häufig in Folge anderer Herzerkrankungen auf und betrifft vor allem ältere Menschen. Die häufigsten Ursachen einer Herzmuskelschwäche sind Bluthochdruck (Hypertonie) und koronare Herzkrankheiten (KHK). Diese Erkrankungen schwächen die Herzmuskulatur. Die Pumpleistung des Herzens lässt nach.

Mediziner unterscheiden grundsätzlich drei Formen der Herzmuskelschwäche, die sich jeweils durch unterschiedliche Symptome äußern:

  • Linksherzinsuffizienz: Bei einer Linksherzinsuffizienz ist das Herz nicht mehr in der Lage, ausreichend Blut in den Kreislauf zu pumpen. Das Blut staut sich in der Lunge. Dadurch können bei einer Linksherzinsuffizienz Symptome wie Atemnot oder auch ein zu niedriger Blutdruck (Hypotonie) auftreten.
  • Rechtsherzinsuffizienz: Bei einer Rechtsherzinsuffizienz kann das Herz das Blut, das von den Organen zurückkommt, nicht schnell genug weiterpumpen. Das Blut staut sich vor dem Herzen und es entsteht ein hoher Druck in den Blutgefäßen. Wassereinlagerungen (Ödeme) sind Folgen einer Rechtsherzinsuffizienz, z.B. in den Beinen, aber auch im Brustkorb oder dem Bauchraum.
  • globale Herzinsuffizienz: Bei einigen Betroffenen betrifft die Herzschwäche beide Herzhälften, sie haben also gleichzeitig eine Linksherzinsuffizienz und eine Rechtsherzinsuffizienz. Menschen mit einer globalen Herzinsuffizienz ermüden schneller, wenn sie sich anstrengen. Sie fühlen sich oft erschöpft und schwach. Weitere Symptome können Probleme beim Atmen bis hin zur Atemnot sein.

Zur Basistherapie der chronischen Herzinsuffizienz zählen Wirkstoffe aus der Gruppe der Blutdrucksenker wie ACE-Hemmer, Betablocker und harntreibende Wirkstoffe, sogenannte Diuretika, also Medikamente zur Entwässerung.

Wenn schwere chronische oder akute Verlaufsformen einer Herzinsuffizienz mit Komplikationen wie einem Lungenödem oder einem kardiogenen Schock (das Herz pumpt zu wenig Blut in den Kreislauf) einhergehen, erfolgt eine intensivmedizinische Behandlung.

Herzinsuffizienz: Video

Wenn Sie einer Herzinsuffizienz vorbeugen möchten, sollten Sie auf einen ausgewogenen, gesunden Lebenswandel achten. Wer sich viel bewegt, auf das Rauchen und den regelmäßigen Konsum größerer Mengen Alkohols verzichtet und Übergewicht vermeidet beziehungsweise abbaut, der trägt maßgeblich zur Herzgesundheit bei. Darüber hinaus sollte Bluthochdruck als eine der Hauptursachen der Herzschwäche konsequent behandelt werden.






Anzeige