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Helicobacter-pylori-Infektion

(Stand: 26. Februar 2010)

Eine Helicobacter-pylori-Infektion ist ein bakterieller Befall der Magenschleimhaut, der bei den Betroffenen häufig gar keine Beschwerden hervorruft, allerdings die Entstehung von Folgeerkrankungen wie dem Magengeschwür begünstigen kann.

Man sieht einen weiblichen Bauch.
Helicobacter pylori kann zu Magenbeschwerden führen.

Der namensgebende Erreger Helicobacter pylori (kurz HP) ist ein stäbchenförmiges Bakterium, das trotz des extrem sauren pH-Werts im Magen überleben und eine Infektion verursachen kann. Helicobacter pylori lebt auf und innerhalb der Schleimschicht des Magens. Das Bakterium ist weltweit verbreitet. Wie es zur Übertragung von HP kommt, ist nicht vollständig geklärt. Vermutlich steckt man sich meist oral (über den Mund) an. Helicobacter pylori ist maßgeblich an der Entstehung von Magenschleimhautschäden (wie Magenschleimhautentzündung) und Geschwüren im oberen Magen-Darm-Trakt beteiligt. Außerdem ist eine Helicobacter-pylori-Infektion mit einem erhöhten Risiko verbunden, an Magenkrebs oder Lymphdrüsenkrebs im Magen (sog. MALT-Lymphom) zu erkranken.

Weiterlesen: Helicobacter-pylori-Infektion: Definition

Autor: Onmeda Redaktion

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

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