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Gürtelrose (Herpes zoster)(Stand: 8. April 2009) Die Gürtelrose (Herpes zoster) ist eine Virusinfektion, die sich durch halbseitige Schmerzen und Bläschen im von einem Rückenmarksnerv versorgten Hautgebiet äußert. Die Gürtelrose stellt keine Neuinfektion dar, sondern entsteht, wenn ein schon im Körper befindliches Virus reaktiviert wird. Bei dem für die Gürtelrose verantwortlichen Virus handelt es sich um das Varicella-Zoster-Virus (VZV), den Erreger der Windpocken. Die Gürtelrose tritt nur bei Menschen auf, die in der Vergangenheit bereits von Windpocken betroffen waren und somit das Virus in sich tragen. Vor allem ältere Menschen entwickeln häufig eine Gürtelrose. Behandelt wird die Gürtelrose mit so genannten Virostatika. In der Regel werden hierbei die Wirkstoffe Brivudin, Aciclovir, Famciclovir oder Valaciclovir eingesetzt. Normalerweise nimmt die Gürtelrose einen leichten Verlauf. Vor allem bei älteren Menschen und bei solchen mit geschwächter Immunabwehr können jedoch Komplikationen auftreten. Seit kurzem ist ein Impfstoff verfügbar, der bei Menschen ab dem 60. Lebensjahr das Risiko für eine Gürtelrose um mehr als die Hälfte senkt. Die Wahrscheinlichkeit, eine häufige und schmerzhafte Folgeerkrankung der Gürtelrose – die Post-Zoster-Neuralgie – zu entwickeln, wird durch die Impfung gegen Gürtelrose sogar um mehr als zwei Drittel vermindert. Weiterlesen: Gürtelrose: Definition Autor: Onmeda Redaktion Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Das könnte Sie auch interessieren
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