Anzeige

Anzeige

Gebärmutterkrebs: Krebs der Gebärmutterschleimhaut

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (02. März 2016)

© Jupiterimages/F1online

Gebärmutterkrebs (Endometriumkarzinom) entsteht meist aus Zellen der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium). Die Krebserkrankung tritt vorwiegend im fortgeschrittenen Alter auf. Die Heilungsaussichten bei Gebärmutterkrebs sind gut, wenn es gelingt, den Tumor frühzeitig zu entfernen. Andere Bezeichnungen für Gebärmutterkrebs lauten Uteruskarzinom, Korpuskarzinom oder Gebärmutterkörperkrebs.

Die genauen Ursachen für Gebärmutterkrebs sind bisher nicht komplett aufgedeckt. Sicher ist jedoch, dass der Einfluss des weiblichen Sexualhormons Östrogen auf die Gebärmutterschleimhaut bei der Entstehung von Gebärmutterkrebs eine wichtige Rolle spielt: Das Risiko für Gebärmutterkrebs ist erhöht, wenn Östrogen besonders lange oder in besonders hoher Konzentration im Körper vorkommt – zum Beispiel:

  • bei besonders früh einsetzender Regelblutung (Menstruation)
  • wenn es erst spät zur Menopause (Zeitpunkt der letzten Menstruationsblutung) kommt
  • bei langfristiger Einnahme von Präparaten, die ausschließlich Östrogen enthalten

Daneben gibt es noch weitere Risikofaktoren für ein Endometriumkarzinom (z.B. das sog. metabolische Syndrom).

War eine Frau mehrmals in ihrem Leben schwanger oder hat sie über einen langen Zeitraum die Antibabypille eingenommen, ist das Risiko für Gebärmutterkrebs allerdings gesenkt.

Der erste Hinweis auf Gebärmutterkrebs ist meist eine Blutung aus der Scheide, die nach den Wechseljahren auftritt – also dann, wenn Frauen bereits keine normale Monatsblutung mehr haben. Auch ungewöhnlich starke oder unregelmäßige Blutungen bei Frauen vor den Wechseljahren können ein Hinweis auf ein Endometriumkarzinom sein.

Mit Ultraschall lässt sich der Krebsverdacht bestätigen. Um die Diagnose Gebärmutterkrebs zu sichern, nimmt der Gynäkologe eine sogenannte Ausschabung der Gebärmutter vor und lässt das dabei entnommene Gewebe untersuchen.

In den meisten Fällen von Gebärmutterkrebs ist es notwendig, die Gebärmutter in einer Operation (Hysterektomie) zu entfernen. Wenn nach der Operation noch Tumorreste im Körper zurückgeblieben sind, kann eine Strahlentherapie das restliche Tumorgewebe zerstören. Seltener kommen die Chemotherapie oder eine Hormontherapie zum Einsatz.

Wie steht es um Ihre Gesundheit?



Apotheken-Notdienst

Anzeige