Sie befinden sich hier:

Startseite > Krankheiten > Gebärmutterentzündung (Zervizitis, Endometritis, Myometritis)

Gebärmutterentzündung (Zervizitis, Endometritis, Myometritis)

Forum

Gynäkologie

Porträt Dirk Glöckner Forenexperte: Dirk Glöckner Forum Gynäkologie
Foren-Login

Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren

Gebärmutterentzündung (Zervizitis, Endometritis, Myometritis)

Stand: 26. September 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Eine Gebärmutterentzündung ist eine – meist bakterielle – Entzündung. Sie kann sich auf den Gebärmutterhals beschränken oder auf das Innere der Gebärmutter übergreifen.

Im Allgemeinen folgt eine Gebärmutterentzündung einer Scheidenentzündung (Kolpitis), wobei bestimmte Umstände begünstigen können, dass Krankheitserreger wie Bakterien in die Gebärmutter eindringen. Die Beschwerden bei einer Gebärmutterentzündung reichen von einem unangenehmen Ausfluss über Störungen der Regelblutung bis hin zu starken Schmerzen im Unterbauch. Teilweise verläuft eine einfache Gebärmutterentzündung aber auch ohne stärkere Symptome.

Der Arzt stellt eine Gebärmutterentzündung fest, indem er die Betroffene nach ihren Beschwerden befragt. Außerdem erkundigt er sich danach, ob bestimmte Faktoren vorliegen, die eine Gebärmutterentzündung begünstigen – etwa ein Eingriff an der Gebärmutter oder eine vorherige Fehlgeburt. Manchmal sind zusätzliche Untersuchungen notwendig, um eine Krebserkrankung auszuschließen, zum Beispiel eine Gewebeprobenentnahme (Biopsie).

Eine Gebärmutterentzündung lässt sich meist mit Antibiotika gut behandeln. Je nach Ursache der Entzündung können zusätzliche Therapiemaßnahmen notwendig sein. Breitet sich die Entzündung weiter aus – zum Beispiel auf die Eierstöcke und Eileiter und ruft dort eine Eileiter- bzw. Eierstockentzündung aus – muss dies ebenfalls mitbehandelt werden.

Die Prognose der Erkrankung ist gut, denn sie lässt sich gut behandeln. Ist der Gebärmutterhals dauerhaft entzündet, können betroffene Frauen aber unfruchtbar werden.

Um einer Gebärmutterentzündung vorzubeugen, ist es wichtig, Scheidenentzündungen zu vermeiden. Dazu sind eine gute Sexualhygiene und der Gebrauch von Kondomen wichtig. Intimsprays oder Ähnliches sind dagegen nicht geeignet, um einer Gebärmutterentzündung vorzubeugen, da sie die natürlichen Schutzmechanismen in der Scheide angreifen.

Weiterlesen: Gebärmutterentzündung (Zervizitis, Endometritis, Myometritis): Definition

Das könnte Sie auch interessieren

Krankheitsgebiete

Krankheitsgebiete

Von A wie Allergien bis Z wie Zahnerkrankungen – hier finden Sie alle Krankheiten nach Krankheitsgebieten sortiert. mehr ...

Weitere Themen:

Am häufigsten gelesen

Leben mit Krebs

Leben mit Krebs

Im Themenspecial finden Betroffene und Angehörige Informationen zu modernen Therapieformen sowie zur aktuellen Krebsforschung. mehr ...

Weitere Themen:

Disclaimer:

© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.