Startseite > Krankheiten > Eisenspeicherkrankheit
Stand: 28. August 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Eine Eisenspeicherkrankheit (Siderose) führt zu einem Eisenüberschuss im Körper. Da dies zunächst keine besonderen Symptome auslöst, sind sich viele Betroffene ihrer Erkrankung gar nicht bewusst. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind jedoch wichtig, denn sie können Folgeschäden erfolgreich verhindern.
Eisenspeicherkrankheiten können die verschiedensten Ursachen haben – dabei unterscheidet man die erbliche Eisenspeicherkrankheit von der erworbenen Siderose:
Wenn sich infolge einer Eisenspeicherkrankheit zu viel Eisen im Körper befindet, treten zunächst allgemeine Symptome wie Müdigkeit, allgemeine Schwäche und Unwohlsein auf. Mit der Zeit kann die Siderose ohne Behandlung schwerwiegendere Folgen haben, zum Beispiel:
Bei jeder Form von Eisenspeicherkrankheit – ob bei der erblichen Hämochromatose oder einer erworbenen Siderose – zielt die Therapie darauf ab, den Eisenüberschuss im Körper abzubauen. Dazu kommen Aderlässe oder Medikamente infrage, welche die Ausscheidung von Eisen fördern. Wenn es gelingt, die Eisenspeicherkrankheit rechtzeitiger zu erkennen und mit der geeigneten Behandlung zu beginnen, ist die Lebenserwartung und -qualität der Betroffenen kaum beeinträchtigt.
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