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Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom)

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (29. Juli 2014)

Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom) ist ein bösartiger Tumor der weiblichen Keimdrüsen, der Eierstöcke (Ovarien). Eierstockkrebs tritt meist bei älteren Frauen auf. Je früher er erkannt wird, desto besser ist auch die Prognose.

Die Ursachen von Eierstockkrebs sind bisher weitgehend unbekannt. Bestimmte Veränderungen der Erbinformation (Mutationen) können allerdings das Risiko erhöhen, an einem Ovarialkarzinom zu erkranken.

Häufig leiden die betroffen Frauen erst unter Symptomen, wenn der Eierstockkrebs in einem fortgeschrittenen Stadium ist. Treten Beschwerden auf, sind diese meist unspezifisch – das heißt, sie können auch bei vielen anderen, teilweise harmlosen Erkrankungen vorkommen. So fühlen sich die Frauen zum Beispiel generell müde und leistungsschwach oder klagen über Verdauungsstörungen – etwa unter Verstopfung oder Blähungen. Ein Tumor am Eierstock kann eine Bauchwassersucht (sog. Aszites) hervorrufen oder auch durch seine Größe dazu führen, dass der Bauchumfang der Betroffenen zunimmt.

Eierstockkrebs: Video

Die Untersuchung beim Frauenarzt ist ein wichtiger Schritt, um die genauen Ursachen für die Beschwerden herauszufinden. Besteht nach der gynäkologischen Untersuchung der Verdacht auf Eierstockkrebs, versucht der Arzt herauszufinden, wie der Tumor aufgebaut ist und wie weit er sich bereits ausgedehnt hat. Dazu nutzt er:

Genaue Sicherheit liefert letztlich die mikroskopische Untersuchung des Tumorgewebes.

Die Therapie von Eierstockkrebs besteht in der Regel aus einer operativen Entfernung des Tumors und anschließender Chemotherapie. Die Prognose der Erkrankung hängt stark davon ab, in welchem Stadium das Ovarialkarzinom erkannt und behandelt wird: In frühen Stadien bestehen gute Aussichten auf eine dauerhafte Heilung.

Nach der Behandlung von Eierstockkrebs sind regelmäßige Nachuntersuchungen wichtig. Sie sollten in den ersten drei Jahren nach der Therapie im Rhythmus von drei Monaten stattfinden. Ziel der Nachsorge ist es einerseits, die durch Operation und Chemotherapie körperlich und seelisch belasteten Patientinnen gut zu betreuen. Andererseits soll die Nachsorge auch gewährleisten, dass ein neu gewachsener Tumor möglichst rasch erkannt wird.






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