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(Stand: 17. April 2009)

Die Diphtherie ist eine akute, manchmal lebensbedrohliche Infektionserkrankung, die durch Corynebacterium diphtheriae, ein toxinbildendes Bakterium ausgelöst wird. Dieses kommt ausschließlich beim Menschen vor.

Die Übertragung des Erregers erfolgt durch Tröpfcheninfektion wie zum Beispiel durch Husten, Niesen und Küssen. Innerhalb weniger Tage kommt es zu allgemeinem Krankheitsgefühl, Fieber, Hals-, Bauch- und Gliederschmerzen. Am häufigsten ist die Rachendiphtherie mit hochroter Entzündung, grau-weißlichen Belägen und kloßiger Sprache.

Die Giftwirkung des Diphtherie-Bakteriums führt bei den gefürchteten, so genannten toxischen Verläufen zu Herzmuskelentzündung, Lähmungen (häufig Schluckstörungen), Leber- und Nierenfunktionsstörungen. Durch die Schutzimpfung, eine antibiotische Therapie und die Entwicklung eines Antitoxins ist die Diphtherie heutzutage weniger bedrohlich als früher.

Weiterlesen: Diphtherie: Definition

Autor: Onmeda Redaktion

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

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