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Diphtherie

Diphtherie: Therapie

Stand: 31. Oktober 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Schon bei einem Verdacht auf Diphtherie muss der behandelnde Arzt eine geeignete Therapie einleiten. Dabei stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Isolierung des Erkrankten
  • Diphtherie-Antitoxin, ein Gegengift, wird bereits bei Verdacht gegeben, da es nur das Erregertoxin unschädlich machen kann, das noch nicht an Zellen anhaftet. Hat sich das Toxin bereits an Zellen festgesetzt, ist es für das Antitoxin nicht mehr erreichbar.
  • Antibiotika wie Penicillin oder Erythromycin töten den Erreger ab. Antibiotika helfen dadurch, die Toxinbildung zu verringern.
  • Ist die Schleimhaut der Luftröhre stark entzündlich angeschwollen, kann die Atmung deutlich behindert sein. Bei Diphtherie-Patienten mit Atembehinderung ist deshalb oft eine frühzeitige maschinellen Beatmung wichtig. Dafür werden die Betroffenen in ein künstliches Koma versetzt – die Beatmung erfolgt über einen Schlauch, der über einen Luftröhrenschnitt zur Lunge vorgeschoben wird.
  • Engmaschige Überwachung, um Komplikationen rechtzeitig erkennen und behandeln zu können.

Weiterlesen: Diphtherie: Verlauf

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