Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Darmkrebs, Dickdarmkrebs (Kolonkarzinom, Rektumkarzinom)

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (01. Juli 2014)

Darmkrebs entwickelt sich meist schleichend über mehrere Jahre hinweg und wird daher oft erst spät erkannt. Daher ist es besonders wichtig, mögliche Warnzeichen ernst zu nehmen.

Symptome wie Blut im Stuhl, Bauchkrämpfe oder Stuhlunregelmäßigkeiten können viele Ursachen haben – sicherheitshalber sollten Sie bei solchen Beschwerden jedoch zum Arzt gehen, um Darmkrebs auszuschließen.

Wenn von Darmkrebs die Rede ist, sind damit in der Regel Krebserkrankungen des Dickdarms gemeint – sogenannte kolorektale Karzinome. Zu den kolorektalen Karzinomen zählen das Kolonkarzinom und das Rektumkarzinom. Auch Dünndarm und After können von Krebs befallen sein, diese Krebsarten sind jedoch im Vergleich zum Dickdarmkrebs selten.

Bestimmte Faktoren erhöhen das persönliche Risiko für Darmkrebs. Hierzu zählen unter anderem

In den meisten Fällen bildet sich ein Tumor aus einer gutartigen Krebsvorstufe – aus einem Darmpolypen.

Die Heilungschancen von Kolonkarzinom und Rektumkarzinom hängen vor allem davon ab, wie frühzeitig der Darmkrebs entdeckt und behandelt wird. Die beste Untersuchungsmethode bei Verdacht auf Darmkrebs ist die Darmspiegelung. Eine Darmspiegelung verursacht in der Regel keine Schmerzen und ist für den Körper nicht belastend. Sie können sich vorher ein Beruhigungsmittel verabreichen lassen, um den Ablauf der Untersuchung nicht bewusst mitzubekommen.

Mit höherem Alter steigt das Darmkrebs-Risiko. Daher haben alle gesetzlich Versicherten in Deutschland ab dem Alter von 50 Jahren bis zur Vollendung des 55. Lebensjahrs Anspruch auf einen jährlichen Schnelltest, der Blut im Stuhl ermitteln kann (sog. Hämoccult-Test). Ab 55 Jahren können gesetzlich Versicherte eine Darmspiegelung als kostenlose Früherkennungsmaßnahme durchführen lassen und die Untersuchung zehn Jahre später wiederholen.

Darmkrebs: Video

Wichtigste Therapiemethode bei Darmkrebs ist die Operation. Wenn möglich versucht der Chirurg, den Darmkrebs komplett herauszuschneiden, damit möglichst kein bösartiges Gewebe mehr im Körper verbleibt. Zu weiteren Behandlungsmöglichkeiten von Rektumkarzinom beziehungsweise Kolonkarzinom zählen unter anderem die Chemotherapie und die Strahlentherapie.

Je früher Darmkrebs erkannt wird, desto besser sind die Chancen auf Heilung!






Anzeige