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COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung)

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (02. März 2015)

© Jupiterimages/AbleStock.com

Unter dem Begriff COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) fasst man verschiedene chronische Atemwegserkrankungen zusammen, die mit Husten, Atemnot und Auswurf einhergehen. In vielen Fällen lässt sich die COPD vermeiden – denn ihre Hauptursache ist das Rauchen.

COPD ist die Abkürzung für die englische Bezeichnung chronic obstructive pulmonary disease (übersetzt: chronisch obstruktive Lungenkrankheit) und steht für verschiedene Atemwegserkrankungen, die eins gemeinsam haben:

Alle Atemwegserkrankungen bei einer COPD sind durch eine zunehmende Blockierung des Luftstroms in der Lunge gekennzeichnet (sog. Obstruktion).

Allerdings unterscheiden sich die verschiedenen Atemwegskrankungen in ihrer

  • Entstehung,
  • Diagnose und
  • Therapie.

Die COPD ist in erster Linie durch folgende Lungenerkrankungen gekennzeichnet:

Ursache der COPD ist meist eine lang anhaltende Schadstoffbelastung der Lunge durch jahrelanges Einatmen schädlicher Stoffe. Der größte Risikofaktor für die chronisch obstruktive Lungenkrankheit ist das Rauchen. Seltener sind Umweltfaktoren oder erbliche Ursachen die Auslöser für eine COPD.

Einer COPD geht meist eine einfache chronische Bronchitis mit Husten und Auswurf voraus. Im Gegensatz zur COPD ist die einfache chronische Bronchitis noch umkehrbar (reversibel). Wer von einer chronischen, also dauerhaft bestehenden, Bronchitis betroffen ist und die Ursachen nicht behebt, geht das Risiko ein, dass sich die Bronchien im weiteren Krankheitsverlauf verengen und eine chronisch obstruktive (einengende) Bronchitis entsteht.

Die wichtigsten COPD-Symptome sind:

  • chronischer Husten,
  • Auswurf,
  • Atemnot (vor allem bei Belastung) und
  • eine deutliche Leistungsminderung.

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung kann dann bei ganz normalen Alltagsbelastungen wie Treppensteigen oder auch beim Ankleiden zunehmend Probleme bereiten.

Der Hauptrisikofaktor für eine COPD: Rauchen! © Jupiterimages/iStockphoto

Der Hauptrisikofaktor für eine COPD: Rauchen!

Die COPD ist weltweit die dritthäufigste Todesursache. Hat sich erst einmal eine COPD entwickelt, ist eine vollständige Heilung nicht mehr möglich. Eine geeignete COPD-Behandlung kann jedoch das Leben mit der Lungenkrankheit vereinfachen, indem sie ihr Fortschreiten aufhält, die Symptome der COPD mildert und somit Lebenserwartung und Lebensqualität der Betroffenen erhöht beziehungsweise erhält.

Häufig wird eine COPD erst spät diagnostiziert. Aus diesem Grunde haben die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das National Institute of Health (NIH) die sogenannte Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease (GOLD) gegründet. Die GOLD hat sich das Ziel gesetzt, die Diagnose und die Behandlung der COPD zu verbessern und die Bevölkerung über die Krankheit zu informieren.

Zur Therapie der COPD kommen Medikamente zum Einsatz (v.a. um die Bronchien zu erweitern). Zudem spielen bei der Behandlung einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung auch nicht-medikamentöse Maßnahmen eine Rolle, so etwa körperliches Training, Patientenschulungen, Physiotherapie, Ernährungstherapie oder die Langzeitbehandlung mit Sauerstoff.

Video: COPD – wie entsteht die Krankheit?

Entscheidend für den Behandlungserfolg ist es, die Auslöser der COPD zu vermeiden. Das heißt insbesondere, mit dem Rauchen aufzuhören – denn das fortlaufende Inhalieren von Tabakrauch verstärkt die chronische Entzündung der Schleimhäute.

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