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COPD: dauerhafte Veränderungen in der Lunge

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (23. März 2017)

© iStock

Die COPD ist eine dauerhafte (chronische) Lungenerkrankung, die mit Husten, Atemnot und Auswurf einhergeht. Unbehandelt schreitet die Erkrankung meist immer weiter fort. In vielen Fällen lässt sich die COPD jedoch vermeiden – denn ihre Hauptursache ist das Rauchen.

COPD ist die Abkürzung für die englische Bezeichnung chronic obstructive pulmonary disease (übersetzt: chronisch obstruktive Lungenerkrankung). Sie zeigt sich als:

Diese Atemwegskrankungen unterscheiden sich zwar in ihrer Entstehung, Diagnose und Therapie. In jedem Fall ist die COPD aber durch eine zunehmende Blockierung des Luftstroms in der Lunge gekennzeichnet (sog. Obstruktion).

Ursache der COPD ist meist eine lang anhaltende Schadstoffbelastung der Lunge durch jahrelanges Einatmen schädlicher Stoffe. Der größte Risikofaktor für die chronisch obstruktive Lungenerkrankung ist das Rauchen. Seltener sind Umweltfaktoren oder erbliche Faktoren für eine COPD verantwortlich.

Der Hauptrisikofaktor für eine COPD: Rauchen! © Jupiterimages/iStockphoto

Der Hauptrisikofaktor für eine COPD: Rauchen!

Meist geht der COPD eine einfache chronische Bronchitis mit Husten und Auswurf voraus. Im Gegensatz zur COPD ist die einfache chronische Bronchitis noch umkehrbar (reversibel). Wer ihre Ursachen nicht behebt, geht jedoch das Risiko ein, dass sich die Bronchien im weiteren Krankheitsverlauf verengen und eine chronisch obstruktive Bronchitis entsteht.

Video: COPD – wie entsteht die Krankheit?

Die wichtigsten COPD-Symptome sind:

  • chronischer Husten
  • Auswurf
  • Atemnot (vor allem bei Belastung)
  • deutliche Leistungsminderung

Mit der Zeit kann die COPD bei ganz normalen Alltagsbelastungen wie Treppensteigen oder auch beim Ankleiden zunehmend Probleme bereiten.

Weltweit ist die COPD die vierthäufigste Todesursache. Hat sich die Lungenerkrankung erst einmal entwickelt, ist eine vollständige Heilung nicht mehr möglich. Eine geeignete Behandlung kann jedoch das Leben der Betroffenen vereinfachen, indem sie die Symptome mildert und das Fortschreiten der COPD aufhält – was auch die Lebenserwartung erhöht.

Doch häufig bleibt die COPD lange unerkannt. Aus diesem Grunde haben die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das National Institute of Health (NIH) die sogenannte Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease (GOLD) gegründet. Die GOLD hat sich das Ziel gesetzt, die Diagnose und die Behandlung der COPD zu verbessern und die Bevölkerung über die Krankheit zu informieren.

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Zur Behandlung der COPD kommen Medikamente zum Einsatz (v.a. um die Bronchien zu erweitern). Zudem spielen bei der Therapie nicht-medikamentöse Maßnahmen eine Rolle, wie etwa:

  • körperliches Training
  • Patientenschulungen
  • Physiotherapie
  • Ernährungstherapie
  • Langzeitbehandlung mit Sauerstoff.

Entscheidend für den Behandlungserfolg ist es, die Auslöser der COPD zu vermeiden. Das heißt vor allem, mit dem Rauchen aufzuhören – denn das fortlaufende Einatmen von Tabakrauch verstärkt die chronische Entzündung der Schleimhäute.

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