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COPD: dauerhafte Veränderungen in der Lunge

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (25. April 2017)

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Husten, Atemnot und Auswurf? Dahinter kann eine COPD stecken: Diese Krankheit schreitet unbehandelt meist immer weiter fort. Mit der Zeit kann sie bei ganz normalen Alltagsbelastungen wie Treppensteigen oder auch beim Ankleiden zunehmend Probleme bereiten. In vielen Fällen lässt sich die COPD jedoch vermeiden – denn ihre Hauptursache ist das Rauchen.

COPD: Definition – was ist COPD?

COPD ist die Abkürzung für den englischen Begriff chronic obstructive pulmonary disease (übersetzt: chronisch obstruktive Lungenerkrankung).

Die COPD ist also eine dauerhafte (= chronische) Lungenkrankheit. Gekennzeichnet ist sie durch eine zunehmende Störung des Luftstroms in der Lunge (sog. Obstruktion).

Dafür verantwortlich sind in erster Linie die folgenden Lungenveränderungen, die bei der COPD einzeln oder in Kombination auftreten können:

Das Bild zeigt den schematischen Aufbau der Bronchien.

COPD: Bei der chronisch obstruktiven Bronchitis sind die Bronchien dauerhaft verengt, beim Lungenemphysem ist die Lunge krankhaft überbläht. Beides behindert den Luftstrom in der Lunge.

Häufigkeit

Wie häufig die COPD genau ist, lässt sich wegen der hohen Dunkelziffer unerkannter Fälle schwer sagen. Es ist davon auszugehen, dass von den über 40-Jährigen in Deutschland etwa 13 Prozent betroffen sind.

Zwar betrifft die COPD immer noch mehr Männer als Frauen, doch liegen die Zahlen lange nicht mehr so weit auseinander wie früher. Insgesamt gilt die Lungenerkrankung inzwischen als die Volkskrankheit mit der höchsten Steigerungsrate.

Weltweit ist die COPD derzeit die vierthäufigste Todesursache. Überflügelt wird sie nur noch durch die koronare Herzkrankheit (KHK), Schlaganfälle und – ganz knapp – Infektionen der unteren Atemwege.

Ursachen

Ursache für die COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) ist meist eine lang anhaltende Schadstoffbelastung der Lunge – etwa durch jahrelanges Einatmen schädlicher Stoffe:

  • Der größte Risikofaktor für die COPD ist das Rauchen: Für bis zu 90 Prozent aller Fälle ist das Tabakrauchen verantwortlich. Insgesamt entwickelt etwa jeder zweite ältere Raucher eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung. Dabei gilt: Je mehr man raucht, desto höher ist das Erkrankungsrisiko. Auch Passivrauchen ist ein Risikofaktor.
  • Wesentlich seltener entsteht die COPD durch giftige Stäube, Dämpfe und Gase, wie sie bei vielen Berufsgruppen vorkommen. Bei Bergleuten in Steinkohlegruben unter Tage ist die chronisch obstruktive Lungenerkrankung beispielsweise eine anerkannte Berufskrankheit und wird auch als Bergmannsbronchitis bezeichnet.

Der Hauptrisikofaktor für eine COPD: Rauchen! © Jupiterimages/iStockphoto

Der Hauptrisikofaktor für eine COPD: Rauchen!

In seltenen Fällen kann die COPD auch erbliche Ursachen haben: Ein bestimmter vererbter Schaden am Erbgut (Gendefekt), der sogenannte Alpha-1-Antitrypsinmangel, kann zu Störungen in der Lunge führen und so ein Lungenemphysem verursachen, aus dem sich eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung entwickeln kann.

Des Weiteren können häufige Atemwegsinfekte in der Kindheit oder auch ein seit Längerem bestehendes Asthma bronchiale eine COPD begünstigen.

Wie entwickelt sich die COPD?

Meist geht der COPD eine einfache chronische Bronchitis mit Husten und Auswurf voraus: Bei dieser sind die Luftwege nicht dauerhaft verengt. Anders als von der COPD kann sich die Lunge von einer einfachen chronischen Bronchitis wieder erholen. Wer ihre Ursachen nicht abstellt, riskiert jedoch, dass sich die Bronchien im weiteren Krankheitsverlauf verengen und eine chronisch obstruktive Bronchitis entsteht.

Die mit der COPD verbundenen Veränderungen der Lunge lassen sich dann nicht rückgängig machen (d.h. sie sind irreversibel). Die dauerhafte Entzündung hat zur Folge,

  • dass die Bronchien verengt sind und es vor allem bei Belastung zu Atemnot kommt und
  • dass die Lungenbläschen (Alveolen) zerstört werden – dies führt zu einer krankhaften Überblähung der Lunge (Emphysem).

Video: COPD – wie entsteht die Krankheit?

Symptome

Typisch für COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) sind die sogenannten AHA-Symptome:

Diese COPD-Symptome können sich plötzlich und deutlich verschlimmern: Mediziner bezeichnen das als Exazerbation. Dann kommt es meist zu Atemnot-Anfällen und verstärktem Husten mit Auswurf. Eine solche exazerbierte COPD kann verschiedene Auslöser haben, wie:

  • einen eigentlich harmlosen Atemwegsinfekt
  • Rauch
  • Abgase
  • starke Hitze oder Kälte
  • hohe Luftfeuchtigkeit

Häufig ist die COPD auch mit zunehmender Leistungsschwäche und einer allgemein verminderten Belastbarkeit verbunden.

Husten

Der Husten hält typischerweise schon länger an, da der COPD häufig eine chronische Bronchitis vorausgeht. Die Symptome sind abhängig von der Tageszeit: Vor allem morgens nach dem Aufstehen husten die Betroffenen häufig sehr stark, oft verbunden mit Auswurf. Liegen zusätzliche Atemwegsinfekte vor, kommt es oft zu heftigen Anfällen von Atemnot.

Achtung: Ein vermeintlich harmloser Raucherhusten kann erstes Anzeichen einer COPD sein!

Häufiger Reizhusten, der meist ohne Schleimproduktion und vor allem morgens und nachts vorkommt, weist auf eine COPD mit asthmatischer Komponente hin. Die Betroffenen husten häufig anfallartig oder haben Anfälle von Atemnot – Auslöser hierfür sind oft äußere Reize wie:

  • Tabakrauch,
  • Küchendünste,
  • Parfum und
  • andere Reizstoffe.

Diese Anfälle entstehen durch das überempfindliche Bronchialsystem. Oft wachen die Betroffenen auch nachts mit Hustenanfällen auf. Im Verlauf der COPD nehmen die Symptome an Häufigkeit und Ausprägung zu.

Auswurf

Neben Husten tritt bei chronischer Bronchitis auch starker Auswurf auf. Noch bevor sich die COPD entwickelt, können beide Symptome also schon bestehen. Für die chronisch obstruktive Lungenerkrankung ist vor allem morgendlicher Auswurf typisch, der normalerweise weiß, bei bakteriellen Infekten gelb-grün verfärbt ist.

Atemnot

Anders als Husten und Auswurf kommt Atemnot so gut wie nie bei einfacher chronischer Bronchitis vor. Erst wenn sich eine COPD entwickelt hat, treten alle drei Symptome zusammen auf. Der Grund hierfür ist, dass die Atemnot durch die verengten Bronchien bedingt ist.

Jede COPD ist durch zunehmende Symptome einer Atemnot gekennzeichnet. Zunächst bereitet die chronisch obstruktive Lungenerkrankung nur bei körperlicher Belastung Probleme bei der Atmung; im fortgeschrittenen Stadium kommt es auch in Ruhe zu Luftnot.

Ohne geeignete Behandlung verstärkt sich die Atemnot, bis die Betroffenen fast ständig das Gefühl haben, zu wenig Luft zu bekommen (Dyspnoe). Je nachdem, wie die COPD ausgeprägt ist, können sich die Symptome so ausweiten, dass die Betroffenen selbst geringste Anstrengungen als Schwerstarbeit empfinden.

Diagnose

Die COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) bleibt meist bis zum fortgeschrittenen Stadium unerkannt. Der Grund für die späte Diagnose: Wer unter morgendlichem Husten und gelegentlicher Atemnot leidet, vermutet nicht gleich eine Krankheit und geht möglicherweise auch erst spät zum Arzt.

Weil die COPD so oft lange unerkannt bleibt, haben die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das National Institute of Health (NIH) die sogenannte Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease (GOLD) gegründet. Die GOLD hat sich das Ziel gesetzt,

  • Diagnose und Behandlung der COPD zu verbessern und
  • die Bevölkerung über die Krankheit zu informieren.

Um die COPD von anderen Erkrankungen (wie z.B. Asthma oder Tuberkulose) abgrenzen und die passende Therapie festlegen zu können, ist eine genaue Diagnose wichtig. Daher überweisen viele Hausärzte den Patienten an einen Lungenfacharzt – fachsprachlich Pneumologe genannt. Er kann mithilfe einer Lungenfunktionsprüfung (Spirometrie) eine COPD feststellen.

Bei Verdacht auf eine COPD besteht der erste Schritt zur Diagnose in der Regel darin, die Krankheitsgeschichte sorgfältig zu erfassen (sog. Anamnese). Anschließend kommen folgende Untersuchungen zum Einsatz:

  • die körperliche Untersuchung
  • die Lungenfunktionsdiagnostik durch eine Spirometrie
  • die Allergiediagnostik – gelegentlich sinnvoll, um Asthma bronchiale auszuschließen

Reicht dies nicht aus, um die COPD sicher festzustellen, können weitere Untersuchungen folgen. Dazu zählen:

Einteilung der COPD nach GOLD

Mediziner teilen die COPD nach den Kriterien der Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease (GOLD) in vier Klassen und vier Patientengruppen ein. Der Schweregrad der COPD wird dabei in zwei Schritten ermittelt. Er richtet sich nach

  • der Lungenfunktion,
  • der Anzahl von deutlichen Verschlechterungen der Symptome (sog. Exazerbationsrate) und
  • dem Ergebnis eines Patienten-Fragebogens (sog. COPD Assessment Test) zu den Symptomen.

Schritt 1 zur Bestimmung des COPD-Schweregrads

Der erste Schritt zur Bestimmung des COPD-Schweregrads besteht in einem Lungenfunktionstest. Je nachdem, wie stark die Lungenfunktion schon beeinträchtigt ist, teilt man die Patienten in vier Klassen ein – von GOLD 1 (Stadium mit geringster Beeinträchtigung) bis GOLD 4 (Stadium mit höchster Beeinträchtigung). Wichtig für diese Einteilung sind zwei bestimmte Werte:

  1. die größtmögliche Menge Luft, die Sie innerhalb einer Sekunde ausatmen können (FEV1, Forced Expiratory Volume in 1 second)
  2. die Luftmenge, die Sie nach tiefem Einatmen mit maximaler Geschwindigkeit insgesamt wieder ausatmen können (FVC, forced vital capacity)

Das Verhältnis von FEV1 zu FVC beträgt normalerweise mehr als 0,75 (75%), bei älteren Menschen liegt die Grenze bei einem Verhältnis von 0,7 (70%) – bei Menschen mit COPD ist dieser Wert niedriger.

COPD-Stadien nach GOLD

COPD-GOLD-Klasse FEV1 (Sollwert = 100 %) FEV1/FVC
1 (leicht) mind. 80% Soll < 70%
2 (mittel) 50% bis 79% Soll < 70%
3 (schwer) 30% bis 49% Soll < 70%
4 (sehr schwer) < 30% Soll < 70%

Schritt 2 zur Bestimmung des COPD-Schweregrads

Der zweite Schritt zur Bestimmung des COPD-Schweregrads nach GOLD besteht darin, die Anzahl der Symptomverschlimmerungen (sog. Exazerbationen) und die Symptomschwere zu erfassen und die Patienten dementsprechend in Gruppen von A (gering) bis D (hoch) einzuteilen. Entscheidend für die EInteilung in die vier Patientengruppen sind:

  1. die Häufigkeit von Krankheitsschüben in den vergangenen 12 Monaten (Exazerbationsrate) und
  2. die individuelle Ausprägung der Symptome (gemessen anhand eines Patientenfragenbogens).

Schweregrad der COPD-Symptome / Exazerbationen nach GOLD

Patientengruppe Anzahl der Symptomverschlimmerungen (Exazerbationen)
Symptome
A niedrig (max. eine Exazerbation pro Jahr) wenige Symptome
B niedrig (max. eine Exazerbation pro Jahr) vermehrte Symptome
C hoch (mind. zwei Exazerbationen pro Jahr) wenige Symptome
D hoch (mind. zwei Exazerbationen pro Jahr) vermehrte Symptome

Der Lungenfunktionswert und die ABCD-Grade fließen also getrennt in den COPD-Schweregrad ein: Wenn jemand beispielsweise relativ gute FEV1-Werte aufweist (= COPD-GOLD-Klasse 2), aber gleichzeitig zwei oder mehr Exazerbationen im Jahr hat (= Patientengruppe D), entspricht das dem COPD-Schweregrad GOLD D2.

Diese getrennte Betrachtung des Lungenfunktionswerts und der ABCD-Grade ermöglicht es den Ärzten, besser auf die einzelnen COPD-Patienten einzugehen und die Behandlung individueller zu gestalten.

Körperliche Untersuchung

Bei Anzeichen einer COPD steht zunächst eine körperliche Untersuchung an: Hierzu gehört die Begutachtung der Lunge, die Blutdruckmessung sowie eine Untersuchung von Herz, Bauch und Beinen.

Bei der COPD-Diagnose spielt die Begutachtung der Lunge eine zentrale Rolle. Hierbei untersucht der Arzt die Atemwege und prüft auf krankhafte Atemgeräusche, indem er den Brustkorb abklopft und abhört. Durch das Klopfgeräusch kann der Arzt feststellen, ob sich die Lunge während der Atmung ausreichend verschieben kann – oder ob sich beispielsweise Wasser in der Lunge befindet, das eine Dämpfung des Klopfschalls hervorruft.

Beim Abhören der Lunge achtet der Arzt auf feuchte Rasselgeräusche, die durch Schleimbildung entstehen und vor allem bei den Bronchitisformen der COPD auftreten. Außerdem prüft er auf trockene Atemgeräusche, wie etwa Brummen oder Pfeifen, die typisch für verengte Luftwege sind, wie sie bei der COPD oder Asthma bronchiale auftreten.

Bei einer COPD mit Lungenemphysem ist der Brustkorb fassförmig verändert und die Atembewegungen sind deutlich eingeschränkt. Das Atemgeräusch ist schwächer zu hören als bei gesunden Menschen und der Klopfschall klingt hohl.

Eine Ärztin hört einen Mann mit einem Stethoskop ab. © Jupiterimages/iStockphoto

Der Arzt hört den Betroffenen nach feuchten und trockenen Geräuschen in der Lunge ab.

Lungenfunktionsdiagnostik

Häufig kommt bei Verdacht auf eine COPD die sogenannte Spirometrie zum Einsatz – eine Messung und Aufzeichnung der Atmung, die eine umfassende Lungenfunktionsdiagnostik ermöglicht. Mithilfe der Spirometrie kann der Arzt zum Beispiel folgende Werte erfassen:

  • das Gesamtfassungsvermögen der Lunge
  • die Kraft, die man aufbringen kann, um Luft aus der Lunge auszuatmen
  • den Widerstand der Atemwege, den verengte Bronchien verursachen

Die häufig vor Beginn einer COPD bestehende einfache chronische Bronchitis zeigt in der Spirometrie gewöhnlich keine wesentlichen Veränderungen. Liegt eine chronisch obstruktive Bronchitis vor, kann der Arzt dagegen deutliche Zeichen einer Verengung der Bronchien feststellen.

Bei einer COPD mit Lungenemphysem führt der Verlust von Lungengewebe zu einer erhöhten Luftmenge in der Lunge – bei deutlich verminderter Ausatmungskraft.

Um COPD von Asthma bronchiale zu unterscheiden, ist zusätzlich ein sogenannter Bronchospasmolyse-Test hilfreich: Dazu inhaliert man ein Medikament, das die Bronchien erweitert. Wenn bei einem erneuten Lungenfunktionstest nach etwa zehn Minuten die Luftwege nicht mehr verengt sind, spricht dies für eine asthmatische Erkrankung. Der Grund: Nur bei einer asthmatischen Erkrankung sind die Bronchien vollständig erweiterbar. Bleibt die Verengung nach dem Test bestehen, liegt eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung vor.

Labordiagnostik

Bei der COPD spielt die Labordiagnostik eine untergeordnete Rolle: Spezielle Blutwerte zur Diagnose von Lungenerkrankungen, die beispielsweise mit Werten zur Leber- oder Nierenfunktion vergleichbar wären, gibt es nicht.

Dennoch sind beim Rahmen der Diagnose Basislaboruntersuchungen notwendig, um neben der COPD bestehende Entzündungen und mögliche Begleiterkrankungen zu erkennen. Außerdem kann man mit der Labordiagnostik eine sehr seltene erbliche Ursache der COPD ausschließen: das Antitrypsin-Mangel-Syndrom.

Um das Syndrom festzustellen, muss der Arzt das Alpha-1-Antitrypsin bestimmen. Diese Untersuchung ist zum Beispiel bei Menschen unter 45 Jahren sinnvoll, die Symptome einer COPD aufweisen. Denn die nicht-erbliche chronisch obstruktive Lungenerkrankung ist eher eine Erkrankung des älteren Menschen.

Darüber hinaus ist die Blutgasanalyse bei der COPD Teil der Labordiagnostik: Diese Untersuchung hilft, eine eventuelle Ateminsuffizienz zu beurteilen, und trägt auch zur Verlaufskontrolle der Lungenkrankheit bei. Die Blutgasanalyse liefert Hinweise darüber, ob der Gasaustausch, das heißt die Aufnahme von Sauerstoff (O2) und die Abgabe von Kohlenstoffdioxid (CO2), in der Lunge beeinträchtigt ist.

Röntgen

Bei einer COPD mit Lungenemphysem sind auf dem Röntgenbild klassische Zeichen der Lungenüberblähung (wie das tief stehende Zwerchfell) zu sehen. Das Bild der Lunge ist insgesamt durchscheinender (transparenter) als bei einer normalen Lunge, weil mehr Luft in der Lunge vorhanden ist.

Auch bei einer COPD ohne Lungenemphysem ist es im Bedarfsfall sinnvoll, zu röntgen – zum Beispiel, um Entzündungen und Tumoren auszuschließen.

Pneumologe

Während die Basisdiagnostik bei einer COPD meist durch den Hausarzt erfolgt, ist für die weiterführende Diagnostik in der Regel ein Lungenfacharzt (Pneumologe) zuständig.

Ganzkörperplethysmographie

Mithilfe der Ganzkörperplethysmographie kann man bei normaler Ruheatmung die Atemwiderstände beim Aus- und Einatmen messen. Dabei sitzt der Patient in einem kleinen luftdichten Raum, der etwa einen Kubikmeter groß ist. Die Ganzkörperplethysmographie liefert genauere und aufschlussreichere Ergebnisse als die Spirometrie.

Bronchoskopie

Bei der COPD-Diagnose nutzt der Pneumologe die Bronchoskopie, um in die Luftröhre und ihre großen Abzweigungen (Bronchien) zu sehen und die Schleimhäute genauer zu betrachten. Zu diesem Zweck schiebt der Arzt einen etwa bleistiftdicken, biegsamen Schlauch, an dessen Ende sich eine kleine Kamera befindet, durch den Mund in die Atemwege. Bei der Untersuchung kann der Pneumologe direkt Gewebeproben entnehmen und anschließend feingeweblich (histologisch) untersuchen lassen (sog. Biopsie).

Ärztin betrachet einen Röntgenaufnahme des Brustkorbs. © Jupiterimages/iStockphoto

Röntgenbilder können Hinweise auf eine Lungenüberblähung geben.

Therapie

Bei der COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) zielt die Therapie hauptsächlich darauf ab,

  • Symptome, die Anfallshäufigkeit und das Fortschreiten der Lungenkrankheit zu verringern,
  • die Lungenfunktion und damit die Lebensqualität zu verbessern oder zu erhalten,
  • Komplikationen vorzubeugen,
  • die Lebenserwartung zu steigern.

Entscheidend bei der COPD-Therapie ist es, die Auslöser der Lungenkrankheit zu vermeiden. Da die Hauptursache für die chronisch obstruktive Lungenerkrankung das Rauchen ist, heißt das in erster Linie: vollständig auf Zigaretten verzichten!

Wer bei COPD seinen Tabakkonsum nur verringert, kann nicht damit rechnen, seine Lungenfunktion und Beschwerden zu verbessern. Denn die fortlaufende Inhalation von Tabakrauch verstärkt die chronisch vorhandene Entzündung der Schleimhäute.

Mit dem Rauchen aufzuhören ist allerdings für viele Menschen leichter gesagt als getan. Darum ist es ratsam, sich Hilfe zu holen: Nehmen Sie zum Besipiel an einem Raucherentwöhnungsprogramm teil und fragen Sie Ihren Arzt nach einer Nikotinersatz-Therapie.

Zur Grundbehandlung einer COPD gehören in jedem Fall Medikamente. Besonders wichtig für die Therapie sind Mittel, die die Bronchien erweitern und so das Atmen erleichtern sollen. Daneben können auch entzündungshemmende Mittel zum Einsatz kommen. Wie die Behandlung genau aussieht, hängt vom jeweiligen Schweregrad der Lungenerkrankung ab.

Unterstützend kann bei einer COPD auch eine nicht-medikamentöse Therapie sinnvoll sein – hier bieten sich beispielsweise körperliches Training, Atemtraining, eine Umstellung der Ernährung  oder auch Sauerstoff-Inhalationen an. Letztere sind vor allem dann oft notwendig, wenn die COPD sehr weit fortgeschritten ist.

Eine fortgeschrittene COPD macht in der Regel eine lebenslange Therapie nötig, denn: Vollständig lassen sich die bestehenden Schäden an Bronchien und Lungen nicht mehr rückgängig machen. Auch durch langfristige Maßnahmen ist keine völlige Heilung möglich. Eine geeignete Behandlung kann jedoch das Leben der Betroffenen vereinfachen, indem sie die Symptome mildert und das Fortschreiten der COPD aufhält – was auch die Lebenserwartung erhöht.

Medikamente

Bei einer COPD können zur Therapie verschiedene Medikamente zum Einsatz kommen. Ziel der behandlung ist es, die Beschwerden zu lindern und akuten Atemproblemen vorzubeugen.

Welche Medikamente am besten geeignet sind, richtet sich vor allem nach den COPD-Stadien. So besteht die medikamentöse Therapie im Anfangsstadium oft nur darin, bei akuter Atemnot ein geeignetes Mittel einzunehmen. Häufigere und stärkere Beschwerden erfordern hingegen eine Dauerbehandlung – im fortgeschrittenen Stadium oft mit einer Kombination aus mehreren Medikamenten.

Bronchodilatatoren

Hauptziel der medikamentösen COPD-Therapie ist, die Bronchien weit zu stellen und dadurch die Atmung zu verbessern. Dies gelingt mithilfe sogenannter Bronchodilatatoren: Diese Medikamente erweitern die verengten Bronchien, indem sie die Bronchialmuskulatur entspannen. Die Bronchodilatatoren stehen in verschiedenen Darreichungsformen zur Verfügung:

Kortison

Wenn bronchienerweiternde Mittel bei fortgeschrittener COPD nicht ausreichend wirken, sind zur Therapie kortisonhaltige Medikamente sinnvoll: Das Kortison zu inhalieren (also in die Lunge einzuziehen), hilft meist gut gegen die chronische Entzündung der Bronchialschleimhaut. Allerdings gilt die Kortison-Behandlung in der Regel nur vorübergehend als empfehlenswert.

Schleimlösende Mittel

Auf den Verlauf der COPD hat eine Therapie durch schleimlösende Mittel wie Acetylcystein oder Efeuextrakt keine direkte Wirkung. Deshalb empfehlen Ärzte diese Mittel nicht allgemein, um die chronisch obstruktive Lungenerkrankung zu behandeln. Sinnvoll können Schleimlöser jedoch unter Umständen zur Behandlung von akuten Infekten und massiver Schleimbildung sein.

Schleimlösende Medikamente machen die Atemwege frei. Wie das funktioniert, veranschaulicht Ihnen unser Video.

Hustenstiller

Verursacht die COPD trockenen, lästigen Husten (Reizhusten), kann dagegen ein Hustenstiller mit Codein oder Noscapin helfen. Jedoch ist es grundsätzlich ratsam, diese Arzneimittel nur in Ausnahmefällen und kurzfristig anzuwenden, denn: Hustenstiller unterdrücken den Hustenreiz, sodass man den Schleim nicht mehr auf natürliche Weise abhusten kann – der Schleim kann sich dann in den Bronchien festsetzen und letztendlich eine Lungenentzündung begünstigen.

Antibiotika

Treten bei der COPD Komplikationen auf, wie etwa bakterielle Lungeninfektionen, sind zur Therapie antibiotisch wirkende Medikamente sinnvoll. Antibiotika sind auf jeden Fall empfehlenswert, wenn

  • sich die Atemnot verstärkt oder sich der Husten verschlimmert,
  • der Auswurf nicht mehr weiß, sondern gelb-grün ist und
  • Fieber besteht.

Solche Veränderungen sind Anzeichen einer Infektion, für die in den meisten Fällen Bakterien verantwortlich sind – seltener Viren. Wer im Rahmen einer COPD bakterielle Atemwegsinfekte entwickelt, muss konsequent mit Antibiotika behandelt werden, weil sich der Gesundheitszustand sonst dauerhaft verschlechtern kann. Vor der Therapie ist eine Speichelentnahme empfehlenswert, um die Bakterienart und deren Widerstandsfähigkeit (sog. Resistenz) gegen die verschiedenen antibiotischen Medikamente zu bestimmen.

Nicht-medikamentöse Therapie

Neben Medikamenten spielt bei der COPD auch die nicht-medikamentöse Therapie eine wichtige Rolle. Zu den Behandlungsmöglichkeiten gehören zum Beispiel:

  • Schulung: Durch eine gezielte COPD-Schulung (z.B. um die Technik zur Inhalation der Medikamente zu verbessern) lernen Sie, aktiv zur Bewältigung Ihrer Erkrankung beizutragen. So können Sie Ihre chronisch obstruktive Lungenerkrankung besser kontrollieren sowie die Anzahl akuter Verschlechterungen der Krankheit (sog. Exazerbationen) und Notfallbehandlungen verringern.
  • Physiotherapie: Mithilfe einer Atemphysiotherapie können Sie eine erleichterte Atmung in Ruhe und unter Belastung sowie eine bessere Hustentechnik erreichen.
  • Körperliches Training: Diese Maßnahme ist zur COPD-Langzeittherapie empfehlenswert, da auch sie die Anzahl akuter COPD-Verschlechterungen verringert sowie die Lebensqualität und Belastbarkeit steigert.
  • Ernährungstherapie: Bei COPD ist es wichtig, das Körpergewicht regelmäßig zu kontrollieren und – falls nötig – durch gesteigerte Nährstoffzufuhr zuzunehmen, weil sich Unterernährung und ungewollter Gewichtsverlust negativ auf den Verlauf der Lungenkrankheit auswirken.
  • Hilfsmittel: Die Versorgung mit verschiedenen Hilfsmitteln (wie Rollator, Greifhilfen, Verlängerungen für Schuhlöffel usw.) kann im Alltag eine große Erleichterung verschaffen.
  • Heimbeatmung: Bei Bedarf kann eine nicht-invasive Beatmung, das heißt, eine Beatmung über eine Nasensonde oder eine Maske, die Überlastung der Atemmuskulatur verringern.
  • Langzeittherapie mit Sauerstoff

Sauerstoff-Langzeittherapie (LTOT)

In fortgeschrittenen COPD-Stadien hat sich eine langfristige Therapie mit Sauerstoff bewährt: Die Lebenserwartung steigt durch die Sauerstoff-Langzeittherapie (LTOT) deutlich. Herrscht in Ihrem Blut ein erheblicher chronischer Sauerstoffmangel, erhalten Sie bei der LTOT über eine Nasensonde mindestens 16 bis 24 Stunden täglich Sauerstoff.

Sinnvoll ist die Sauerstoff-Langzeittherapie vor allem bei COPD und gleichzeitiger chronischer Rechtsherzschwäche (Rechtsherzinsuffizienz). Eine regelmäßige Kontrolle durch den Facharzt ist notwendig.

Verlauf

Prognose

Bei der COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) hängt der Verlauf davon ab, wie stark die Erkrankung ausgeprägt ist und ganz besonders davon, wie sich die Betroffenen verhalten. Entsprechend ist die Prognose sehr unterschiedlich. In jedem Fall wirken sich eine geeignete Therapie und der Verzicht auf das Rauchen positiv auf den Krankheitsverlauf aus.

Während die einfache chronische Bronchitis , die meist einer COPD vorausgeht, in kurzer Zeit ausheilen kann, ist eine COPD mit chronisch obstruktiver Bronchitis in der Regel nicht mehr vollständig heilbar. Allerdings hilft ein rauchfreies Leben in vielen Fällen, den fortschreitenden Verlauf aufzuhalten und die Beschwerden erheblich zu lindern.

Eine COPD mit Lungenemphysem ist mit einer ungünstigeren Prognose verbunden: Dann ist die chronisch obstruktive Lungenerkrankung nicht mehr rückgängig zu machen, weil das Lungengewebe zu stark zerstört ist. Langfristig kann ein Lungenemphysem das Herz schädigen.

Komplikationen

Zu den häufigsten Komplikationen der COPD zählen Infektionen der Bronchien und die Lungenentzündung. Diese Erkrankungen sowie Zigarettenrauch oder schädliche Gase, Stäube oder Dämpfe können dazu führen, dass sich der Zustand der Betroffenen akut verschlechtert.

Auch zusätzlich auftretende schwere Erkrankungen von Herz und Lunge verschlimmern die COPD meist akut. Bemerkbar macht sich eine solche exazerbierte COPD durch folgende Symptome:

Eine späte Komplikation der COPD ist das sogenannte Cor pulmonale – eine Schwächung und Vergrößerung des rechten Herzens aufgrund des erhöhten Widerstands in den Lungenarterien. Schwere, lebensgefährliche Komplikationen sind das Versagen der Atemmuskulatur und das Herzversagen.

Vorbeugen

Der COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) können Sie wirksam vorbeugen, indem Sie die Risikofaktoren meiden. Der Hauptrisikofaktor für eine COPD ist das Rauchen: 90 Prozent aller Menschen mit COPD sind Raucher!

Nichtraucher haben ein erheblich niedrigeres Risiko für COPD. Nur in seltenen Ausnahmefällen entwickeln sie eine chronische Bronchitis, zum Beispiel als Berufskrankheit, oder (erblich bedingt) ein Lungenemphysem bei einem Alpha-1-Antitrypsinmangelsyndrom.

Impfungen

Wenn Sie an einer COPD erkrankt sind, konnen Sie möglichen Komplikationen teils durch folgende Impfungen vorbeugen:

Grippeimpfung

Bei der COPD ist die Grippeimpfung jedes Jahr aufs Neue empfehlenswert, weil die Grippeerreger jährlich wechseln. Die Impfung schützt aber ausschließlich vor der echten Grippe (Influenza) – einfache Erkältungskrankheiten, die durch andere Viren verursacht werden, verhindert der Impfstoff nicht. Es ist sinnvoll, wenn sich auch die Partner der betroffenen Personen gegen Grippe impfen lassen.

Pneumokokken-Schutzimpfung

Besonders für Menschen mit COPD, die über 60 Jahre alt sind, ist die Pneumokokken-Schutzimpfung wichtig. Pneumokokken sind weit verbreitete Bakterien, die Lungenentzündungen hervorrufen können. Eine Pneumokokken-Impfung kann diese häufig verhindern.

Die Pneumokokken-Schutzimpfung ist zum Vorbeugen von Komplikationen ausdrücklich für Asthmatiker und Menschen mit COPD empfehlenswert.

Weitere Informationen

ICD-10-Diagnoseschlüssel:

Hier finden Sie den passenden ICD-10-Code zu "COPD (chronisch obstruktive Lungen­erkrankung)":

Onmeda-Lesetipps:

Forum COPD
Arzneimittelinformationen zu COPD
Chronisch obstruktive Bronchitis
Lungenemphysem

Linktipps:

COPD – Deutschland e.V.
Der Verein COPD – Deutschland e.V. will Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Auf der Seite finden Sie Termine zu Informationsveranstaltungen des Vereins.

Deutsche Atemwegsliga e.V.
Mit ihren von Experten erarbeiteten Empfehlungen setzt sie Standards. Geboten werden vielseitige Informationen, auch Schulungen, ein Diskussionsforum, Adressen zu Fachkliniken usw.

www.emphysem-info.de
Die Website der Emphysem und COPD Hotline an der Klinik Bad Reichenhall bietet umfangreiche Infos zur Krankheit, aktuelle Informationen und FAQs.

Deutsche Emphysemgruppe e.V.
Diskussions- und Informationsangebot für alle Emphysem- und Alpha-1-Antitrypsinmangel-Patienten.

Patientenorganisation Lungenemphysem-COPD Deutschland
Infos über Treffpunkte, Anschriften, Veranstaltungsdaten, Ansprechpartner und Programme verschiedener regional aktiver COPD-Selbsthilfegruppen.

www.rauchfrei-info.de
Mit ihrem Ausstiegsprogramm "rauchfrei" möchte die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) den Weg in ein rauchfreies Leben erleichtern.

Selbsthilfegruppen / Beratungsstellen:

COPD Selbsthilfe Gemeinschaft
Selbsthilfegemeinschaft verschiedener regionaler Selbsthilfegruppen in Nordrhein-Westfalen
www.copd-selbsthilfe.de

Deutsche Sauerstoff- und BeatmungsLiga LOT e.V.
Selbsthilfegruppen für Sauerstoff-Langzeit-Therapie
Frühlingstraße 1
D-83435 Bad Reichenhall
+49 (0) 8651 - 76 21 48
+49 (0) 8651 - 76 21 49
vorstand@sauerstoffliga.de
www.selbsthilfe-lot.de

Patientenorganisation Lungenemphysem-COPD Deutschland
Jens Lingemann
Lindstockstraße 30
D-45527 Hattingen
+49 (02324) - 99 90 00
patientenorganisation@lungenemphysem-copd.de
www.lungenemphysem-copd.de

COPD – Deutschland e.V.
Fabrikstraße 33
D-47119 Duisburg
+49 (0)2324 - 99 90 00
+49 (0)2324 - 68 76 82
vorstand@copd-deutschland.de
www.copd-deutschland.de

Quellen:

Herold, G.: Innere Medizin. Selbstverlag, Köln 2017

Online-Informationen der Global Strategy for the Diagnosis, Management and Prevention of Chronic Obstructive Pulmonary Disease, Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease (GOLD) 2017: www.goldcopd.org (Stand: 2017)

Online-Informationen des Bundesverbands der Pneumologen und der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin: www.lungenaerzte-im-netz.de (Abrufdatum: 22.3.2017)

COPD. Online-Informationen des Pschyrembel: www.pschyrembel.de (Stand: 20.2.2017)

The top 10 causes of death. Online-Informationen der Weltgesundheitsorganisation (WHO): www.who.int (Stand: Januar 2017)

WHO Fact Sheet Nr. 315: Chronic obstructive pulmonary disease (COPD). Online-Informationen der Weltgesundheitsorganisation: www.who.int (Stand: November 2016)

Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut. Epidemiologisches Bulletin Nr. 34/2016 (Stand: August 2016)

Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD). Online-Informationen des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG): www.gesundheitsinformation.de (Stand: 12.8.2015)

Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin: Tabakentwöhnung bei COPD. AWMF-Leitlinien-Register Nr. 020/005 (Stand: 1.1.2014)

Arastéh, K., et al.: Duale Reihe Innere Medizin. Thieme, Stuttgart 2013

Hahn, J.-M.: Checkliste Innere Medizin. Thieme, Stuttgart 2013

Kühn, D., Luxem, J., Runggaldier, K. (Hrsg.): Rettungsdienst heute. Urban & Fischer, München 2010

Buist, A., et al.: International variation in the prevalence of COPD (the BOLD Study): a population-based prevalence study. Lancet. Vol. 370, Iss. 9589, pp. 741–50 (1.9.2007)

Vogelmeier, C., et al.: Leitlinie der Deutschen Atemwegsliga. Pneumologie 2007, 61, e1–e40

Stand: 25. April 2017

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