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Cluster-Kopfschmerz

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (31. Januar 2014)

Der Cluster-Kopfschmerz ist gekennzeichnet durch starke einseitige Kopfschmerzen, die sich meist hinter dem Auge befinden. Cluster-Kopfschmerzen treten in gehäuften Attacken (d.h. als Cluster) bis zu achtmal täglich auf und kommen geballt nachts vor – mitunter viele Jahre bis Jahrzehnte.

Worin der Cluster-Kopfschmerz seine Ursachen hat, ist nicht genau bekannt. Vermutlich steckt eine Fehlregulation biologischer Rhythmen (d.h. der inneren Uhr) hinter den Cluster-Kopfschmerzen; auch erbliche Faktoren kommen als Ursachen infrage. Am häufigsten sind junge Männer betroffen.

Die einzelnen Cluster-Kopfschmerz-Attacken können durch verschiedene Auslöser entstehen, zum Beispiel durch:

Unbehandelt dauert eine Cluster-Kopfschmerz-Attacke etwa 15 bis 180 Minuten. In der Regel ist immer dieselbe Gesichtsseite betroffen – nur selten wechseln Cluster-Kopfschmerzen die bevorzugte Seite.

Typischerweise treten auf der betroffenen Kopfseite neben dem Cluster-Kopfschmerz begleitende Symptome auf – zum Beispiel: ein tränendes und gerötetes Auge, eine laufende Nase und verstärktes Schwitzen im Bereich von Stirn und Gesicht. Die Betroffenen sind während der Schmerzattacke unruhig und zeigen einen regelrechten Bewegungsdrang. Zu Erbrechen wie bei Migräne kommt es bei Cluster-Kopfschmerzen jedoch üblicherweise nicht.

Die Cluster-Kopfschmerz-Therapie besteht zum einen darin, die Schmerzen während der Anfälle zu bekämpfen (sog. Akuttherapie). Zum anderen soll die Behandlung weitere Anfälle verhindern (sog. Prophylaxe).

Bei einem akuten Cluster-Kopfschmerz-Anfall besteht die ideale Behandlung darin, 100-prozentigen Sauerstoff über eine Gesichtsmaske zu inhalieren oder Triptane (z.B. Sumatriptan) unter die Haut (d.h. subkutan) zu spritzen: In den meisten Fällen gelingt es so, den Cluster-Kopfschmerz ausreichend in den Griff zu bekommen. Zur vorbeugenden Behandlung eignen sich verschiedene Medikamente. Für Menschen mit chronischen Cluster-Kopfschmerzen, die nicht auf die übliche Therapie ansprechen, kommt eine sogenannte Neuromodulation infrage, bei der man die Weitergabe von Nervenreizen durch elektrische Reize beeinflusst.






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