Chondrokalzinose (Pseudogicht): Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (04. Januar 2016)

Bis eine Chondrokalzinose (Pseudogicht) eine Therapie durch Medikamente erforderlich macht, vergeht in der Regel eine längere Zeit. Wenn Sie irgendwann Symptome einer Gelenkentzündung entwickeln, helfen gegen diese akuten Beschwerden – wie bei anderen Gelenkerkrankungennicht-steroidale Antirheumatika (NSAR), zum Beispiel Acetylsalicylsäure: Diese Mittel bringen die akute Attacke meist rasch zum Stillstand. Im akuten Stadium kann auch eine Kältebehandlung Ihre Beschwerden lindern.

Hingegen hilft im chronischen Stadium der Pseudogicht eine Wärmebehandlung gegen Ihre Beschwerden. Außerdem kann eine chronisch verlaufende Chondrokalzinose – wie die rheumatoide Arthritis – möglicherweise eine Operation notwendig machen: Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn die abgelagerten Kristalle im Lauf der Zeit den Zwischenknorpel im Kniegelenk (Meniskus) zerstören. Die operative Therapie besteht dann darin, den zerstörten Meniskus zu entfernen.

Wenn den Kristallablagerungen nachweislich eine andere Störung zugrunde liegt (wenn Sie also eine sekundäre Chondrokalzinose haben), ist auch eine gezielte Therapie dieser Grunderkrankung ratsam: So kann die Pseudogicht zum Beispiel die Folge einer Stoffwechselerkrankung oder einer schon vorher bestandenen Gelenkveränderung sein.


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