Anlagestörungen der Brust: Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (16. Februar 2016)

Bei Anlagestörungen der Brust ist die Diagnose oft schon vor der Pubertät möglich, obwohl die Brustfehlbildungen in den meisten Fällen erst mit der Geschlechtsreife in Erscheinung treten. Dies gilt vor allem für überzählige Brustanlagen: Neben den typischen Anzeichen hierfür – wie Hervorwölbungen, leichte Verhornungen, Haarinseln oder eine fleckförmige Pigmentierung der Haut – kann eine feingewebliche Untersuchung Aufschluss darüber geben, welche Art der Brustanlagestörung vorliegt und wie stark sie ausgeprägt ist.

Manche Anlagestörungen der Brust sind schon direkt nach der Geburt offenkundig. Hierzu zählen zusätzliche Brüste (Polymastie) und überzählige Brustwarzen (Polythelie). Diese beiden Brustfehlbildungen bei Neugeborenen sind vor allem deshalb von großer Bedeutung, da sie oft zusammen mit anderen Entwicklungsstörungen (z.B. der Nieren oder des Magen-Darm-Trakts) auftreten.


Wie steht es um Ihre Gesundheit?



Apotheken-Notdienst