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Blinddarm­entzündung (Appendizitis)

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (15. Oktober 2015)

© Jupiterimages/iStockphoto

Die Blinddarmentzündung (Appendizitis) ist eine sehr häufige Erkrankung, die besonders oft junge Menschen betrifft. Erste Symptome sind häufig Schmerzen, die zunächst in der Nähe des Bauchnabels und in der Magengegend auftreten und sich innerhalb weniger Stunden in den rechten Unterbauch verlagern.

Die Blinddarmentzündung ist eine häufige Erkrankung. Etwa die Hälfte aller plötzlich auftretenden ernsten Erkrankungen der Bauchhöhle (sog. akutes Abdomen) werden durch eine Blinddarmentzündung verursacht. Besonders ältere Kinder und Jugendliche erkranken daran, gehäuft zwischen dem 10. und 19. Lebensjahr. Kleinkinder und alte Menschen erkranken hingegen seltener. Tritt die Appendizitis bei älteren Menschen oder Schwangeren auf, sind die Symptome oft weniger ausgeprägt.

Blinddarmentzündung: Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Blinddarmentzündung?

Eine Blinddarmentzündung (Appendizitis) ist eine bakterielle Entzündung des Wurmfortsatzes (Appendix vermiformis), einem Anhängsel des Blinddarms. Ganz korrekt ist die Bezeichnung Blinddarmentzündung daher nicht, hat sich aber eingebürgert.

Der Blinddarm ist der blind endende, sackartige, etwa daumenlange Anfangsteil des aufsteigenden Dickdarms, der unterhalb der Einmündung des Dünndarms liegt. An seinem unteren Ende befindet sich ein wurmartiger, zwischen 2 und 20 Zentimeter langer Wurmfortsatz. Dieser ist bei einer Appendizitis entzündet.

Die Lage des Wurmfortsatzes variiert stark: Er kann gemeinsam mit dem Blinddarm verlagert sein, wie es bei Schwangeren oft der Fall ist. Er kann ebenso über, vor oder hinter dem Blinddarm liegen oder sogar fest am Dünndarm verankert sein. Ist das der Fall können die Beschwerden an anderen Stellen als dem rechten Unterbauch auftreten.

Der Wurmfortsatz enthält sehr viele kleine Lymphknoten und wird deshalb häufig – in Anlehnung an die Rachenmandeln – als Darmmandel bezeichnet. Ähnlich wie das lymphatische Gewebe der Rachenmandeln bei Erkältungskrankheiten anschwillt, kann sich auch der Wurmfortsatz bei entzündlichen Darmerkrankungen vergrößern.

Blinddarmentzündung: Ursachen

Eine Blinddarmentzündung (Appendizitis) kann verschiedene Ursachen haben. Erst die genaue Untersuchung des operativ entfernten entzündeten Wurmfortsatzes erlaubt eine Aussage, was zu der Entzündung geführt hat. Allerdings findet sich meist kein konkreter Auslöser.

Eine Blinddarmentzündung macht eine rasche Therapie erforderlich. Erfahren Sie im Video zum Thema Blinddarmentzündung, wie die Erkrankung entsteht und mit welchen Symptomen sie einhergeht.

Verstopfung des Wurmfortsatzes (Appendix)

Ist der Wurmfortsatzes (Appendix) verstopft, begünstigt das eine Blinddarmentzündung. Zu einem solchen Verschluss kann es beispielsweise durch Kotsteine kommen. Zudem kann der Wurmfortsatz abknicken. Seltener sind Parasiten wie Würmer oder Verwachsungen der Darmwand bei einer Blinddarmentzündung die Ursachen.

Fremdkörper können die Entleerung des Wurmfortsatzes stören und so eine Appendizitis auslösen. Besonders häufig geschieht dies durch Kirschkerne, seltener durch die Kerne von Weintrauben oder Melonen. In der Folge stauen sich im Wurmfortsatz Sekrete an, die die Schleimhaut reizen, bis sie sich entzündet. Es entsteht leichter eine bakterielle Infektion.

Entzündliche Darmerkrankungen

Blinddarmentzündungen bei denen der Wurmfortsatz nicht verstopft ist, kommen selten vor. Sie entstehen zum Beispiel durch Bakterien. Bei einer Infektion mit Enterokokken, Proteus- oder Kolibakterien kann sich der Wurmfortsatz entzünden. Auch entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn können eine Appendizitis auslösen.

Blinddarmentzündung: Symptome

Bei einer Blinddarmentzündung (Appendizitis) zeigen sich meist Symptome wie:

Weitere mögliche Symptome bei einer Blinddarmentzündung sind:

Die Schmerzen treten zunächst in der Umgebung des Bauchnabels sowie in der Magengegend auf. Diese verlagern sich jedoch innerhalb von acht bis zwölf Stunden meist in den rechten Unterbauch. Beim Laufen oder Hüpfen entstehen durch die Blinddarmentzündung sogenannte Erschütterungsschmerzen. Die Symptome führen mitunter zu einem typischen Bewegungsablauf, der sich Schonhinken nennt. Betroffene winkeln zudem oft das rechte Bein zum Bauch hin an.

Besonders bei Schwangeren sowie alten Menschen kann eine Blinddarmentzündung weniger typische und starke Symptome auslösen. In der Schwangerschaft ist der Wurmfortsatz des Blinddarms oft verlagert, sodass die Schmerzen eher im rechten Ober- beziehungsweise Mittelbauch auftreten. Bei alten Menschen sind die Symptome häufig insgesamt weniger deutlich ausgeprägt und die Temperatur ist nur selten erhöht.

Eine Appendizitis kann verschiedene Stadien durchlaufen, die zeitlich aufeinander folgen. Der Übergang in das nächste Stadium bedeutet dann, dass der Schweregrad der Erkrankung zunimmt. Prinzipiell kann man zwischen einer einfachen Blinddarmentzündung (Appendizitis simplex) und einer zerstörerischen Blinddarmentzündung (Appendizitis destructiva) unterscheiden; die Symptome fallen bei der zerstörerischen Form heftiger aus.

Einfache Blinddarmentzündung

Bei der einfachen Blinddarmentzündung (Appendizitis simplex) wird das entzündete Gewebe nicht zerstört. Die einfache Blinddarmentzündung verläuft in zwei Stadien:

  • Katarrhalisches Stadium: Die Erkrankung beginnt mit einer entzündlichen Schwellung, der Wurmfortsatz ist ohne Eiterbildung gerötet. Eine spontane Rückbildung ist möglich.
  • Seropurulentes Stadium: Der Wurmfortsatz des Blinddarms ist entzündet und es bildet sich Eiter. Dieses Stadium kann in eine zerstörerische Blinddarmentzündung (Appendiztis destructiva) übergehen, welche der Arzt in jedem Fall operativ behandeln muss.

Zerstörerische Blinddarmentzündung

Bei der zerstörerischen Blinddarmentzündung (Appendizitis destructiva) zerfällt das entzündete Gewebe nach und nach. Eine Operation ist unbedingt notwendig, da der entzündete Wurmfortsatz andernfalls aufplatzen (sog. Perforation) und Bakterien sowie Darminhalt in die Bauchhöhle gelangen könnten. Die destruktive Blinddarmentzündung verläuft ohne Behandlung in zwei Stadien:

  • Die Entzündung breitet sich zunächst in tiefere Gewebeschichten aus (Appendizitis purulenta). Der Hohlraum des entzündeten Wurmfortsatzes füllt sich mit Schleim und Eiter (Appendizitis suppurativa).
  • Im weiteren Verlauf bilden sich Eiteransammlungen (Abszesse). Die Gewebewand des Wurmfortsatzes wird zerstört und zersetzt – es kommt zu einem "Blinddarmdurchbruch". Dieses Stadium ist lebensgefährlich.

Blinddarmentzündung: Diagnose

Um bei Verdacht auf eine Blinddarmentzündung (Appendizitis) die Diagnose zu sichern, befragt der Arzt den Erkrankten zunächst zu seinen Beschwerden (Anamnese).

In der anschließenden körperlichen Untersuchung zeigt sich eine Blinddarmentzündung oft durch charakteristische Druck- und Schmerzpunkte, die in Einzelfällen aber auch fehlen können.

Personen mit einer Appendizitis weisen meist einen Temperaturunterschied von mehr als 1 Grad Celsius zwischen der Achselhöhle und dem Enddarm auf, wobei die Temperatur im Enddarm höher ist. Zudem ist die Anzahl der weißen Blutkörperchen im Blut leicht vermehrt (Leukozytose). Darüber hinaus ist hier die Konzentration eines bestimmten Eiweißes (sog. C-reaktives Protein, CRP), welches Entzündungen im Körper anzeigt, erhöht.

In den letzten Jahren hat die Ultraschalluntersuchung (Sonographie) bei der Blinddarmentzündung-Diagnose an Bedeutung gewonnen. Ein gesunder, nicht entzündeter Wurmfortsatz (Appendix) ist im Ultraschall nicht erkennbar, während der entzündete Appendix im Querschnitt als schießscheibenartig gestreifte Struktur sichtbar sein kann. Auch eine Computertomographie (CT) kann Hinweise auf eine Entzündung geben. Sie ist in der Regel aber nicht aussagekräftiger als der Ultraschall und wird eher selten durchgeführt.

Im Zweifelsfall erfolgt bei einer Blinddarmentzündung eine eindeutige Diagnose nur durch eine Bauchspiegelung. Bestätigt sie die Entzündung, kann der Arzt sofort operieren.

Übt man vorsichtig mit der Hand Druck auf die Bauchdecke über dem rechten Unterbauch aus, entsteht eine sogenannte Abwehrspannung, das heißt, der Patient spannt die Bauchwandmuskeln reflexartig an, um dem Druck entgegenzuwirken. Besteht für die gesamte Bauchwand eine Abwehrspannung, ist dies ein Hinweis auf eine Bauchfellentzündung (Peritonitis) und somit auf eine fortgeschrittene Erkrankung.

Zersetzt die Entzündung die gesamte Wand des Wurmfortsatzes, kann er aufplatzen und Bakterien und Darminhalt gelangen in die Bauchhöhle.

Schmerzprovokation

Erste Hinweise auf eine Blinddarmentzündung erhält der Arzt oft dadurch, dass er durch Druck mit den Händen auf den Bauch bewusst Schmerzen auslöst ("Schmerzprovokation"). Die Lage des Blinddarms sowie des Wurmfortsatzes lässt sich anhand von Verbindungslinie zwischen Bauchnabel und des rechten Darmbeinvorsprungs des Beckenknochens (Spina iliaca anterior superior) abschätzen.

Zwei Hände betasten einen Bauch. © Photodisc/Contemporary Health/Getty Images

Druckschmerz kann auf eine Blinddarmentzündung hinweisen.

Der Blinddarm liegt auf Höhe der Mitte dieser Linie – dem sogenannten McBurney-Punkt – und ist bei einer Blinddarmentzündung druckschmerzhaft. Der Lanz-Punkt zeigt die direkte Lage des Wurmfortsatzes an und liegt zwischen äußerem und mittlerem Drittel der Verbindungslinie zwischen dem rechten und linken Darmbeinvorsprung. Auch hier führt eine Schmerzprovokation durch Klopfen oder Drücken bei einer Blinddarmentzündung zu Schmerzen.

Darüber hinaus können weitere Tests bei einer Blinddarmentzündung die Diagnose sichern:

  • Blumberg-Zeichen/Loslass-Schmerz: Schmerzen im Bereich des Wurmfortsatzes, nachdem auf der Gegenseite die Bauchdecke eingedrückt und losgelassen wurde.
  • Rovsing-Zeichen: Schmerzen im Bereich des Dickdarms, wenn man den Dickdarm entgegen dem Uhrzeigersinn in Richtung Blinddarm ausstreicht.
  • Douglas-Schmerz:: Schmerzen bei rektaler Untersuchung; sie sind ein Hinweis auf eine Verlagerung des Wurmfortsatzes ins kleine Becken beziehungsweise auf eine Reizung des Bauchfells (peritoneale Reizung)
  • Psoas-Schmerz: Schmerzen im rechten Unterbauch beim Anheben des gestreckten Beins.

Bei Frauen müssen stets gynäkologische Erkrankungen wie etwa eine Eileiterentzündung, eine Eileiterschwangerschaft und eine reguläre Schwangerschaft ausgeschlossen werden.

Blinddarmentzündung: Therapie

Bei einer Blinddarmentzündung (Appendizitis) ist meist eine rasche Therapie erforderlich, um Komplikationen zu verhindern. Besteht der Verdacht auf eine Appendizitis, bleibt der Betroffene zunächst zur Beobachtung im Krankenhaus. Er darf in dieser Zeit nichts essen, da dies bei einer Vollnarkose zu Komplikationen führen kann und der Darm möglichst wenig arbeiten soll.

Erhärtet sich die Vermutung, dass eine Blinddarmentzündung vorliegt, besteht die Therapie der Wahl darin, den entzündeten Wurmfortsatzes operativ zu entfernen. Je früher der Arzt die Operation (Fachbegriff: Appendektomie) durchführt, umso wahrscheinlicher kann er Komplikationen vermeiden.

Die sogenannte offene Operation mit Bauchschnitt (Laparatomie) wird immer häufiger von der minimal-invasiven Operationsmethode abgelöst. Minimal-invasiv bedeutet, dass der Arzt den Bauch mithilfe eines speziellen Geräts, dem Endoskop, einsieht. Dieser Eingriff wird auch Laparoskopie genannt. Dabei führt der Chirurg die Operationsinstrumente durch drei winzige Schnitte in der Bauchdecke ein, man spricht deshalb auch von Schlüssellochchirurgie.

Der Eingriff ist mit kleineren Hautschnitten verbunden. Die klinischen Ergebnisse sind vergleichbar mit der offenen Operationsmethode. Eine laparoskopische Appendektomie kostet jedoch mehr. Die Laparoskopie bietet den Vorteil, dass sie bei einer Blinddarmentzündung nicht nur zur Therapie, sondern auch zur Diagnose eingesetzt werden kann: Bei unklaren Fällen hilft sie, den Verdacht zu bestätigen. Anschließend kann der Arzt den entzündeten Wurmfortsatz direkt entfernen.

Die Appendektomie per Schlüssellochchirurgie ist in der Regel nur im Frühstadium einer Appendizitis sinnvoll und geeignet. Bei einer fortgeschrittenen Entzündung entscheiden sich die behandelnden Ärzte vornehmlich für die offene Appendektomie.

Eine konservative Behandlung der akuten Appendizitis, bei der der Wurmfortsatz nicht entfernt wird, wird heutzutage nicht mehr durchgeführt.

Blinddarmentzündung: Verlauf

Eine Blinddarmentzündung (Appendizitis) nimmt in den meisten Fällen einen positiven Verlauf: Wenn die Erkrankten rechtzeitig eine geeignete Behandlung bekommen, erholen sie sich in der Regel wieder vollständig.

Eine Blinddarmentzündung kann verschiedene Stadien durchlaufen, die zeitlich aufeinander folgen. Der Übergang in ein nächstfolgendes Stadium bedeutet, dass der Schweregrad der Erkrankung zunimmt.

Prognose

Bei einer Blinddarmentzündung hängt die Prognose davon ab, wie schnell die Erkrankung erkannt wird und wie weit sie bei Beginn der Therapie fortgeschritten ist. Zusätzlich verändern auftretende Komplikationen die Prognose. Generell ist die Appendizitis aber eine Erkrankung mit sehr guter Prognose. Der Großteil der Erkrankten erholt sich vollständig von einer Appendizitis, nur selten kommt es bei einer Appendizitis zu lebensbedrohlichen Komplikationen.

Komplikationen

Bei einer Blinddarmentzündung können Komplikationen auftreten, wenn sich die Entzündung auf das umgebende Gewebe oder auf benachbarte Organe ausdehnt. Mögliche Komplikationen können sein:

  • Durchbruch des Wurmfortsatzes: Im weit fortgeschrittenen Stadium einer Blinddarmentzündung (gangränose Appendizitis) kann der Wurmfortsatz aufplatzen oder durchbrechen. Diesen Durchbruch nennt man auch Perforation – umgangssprachlich auch Blinddarmdurchbruch genannt. Anschließend greift die Entzündung entweder auf das Bauchfell über (Peritonitis) oder es bilden sich Eiteransammlungen (Abszesse).
  • Darmlähmung oder Darmverschluss: Als Reaktion auf die Appendizitis kann es in seltenen Fällen zu einer Lähmung des gesamten Darms (Darmparalyse) sowie zu einem Darmverschluss (Ileus) kommen.
  • Fistelbildung bei Menschen mit Morbus Crohn: Bei Personen, die an Morbus Crohn erkrankt sind, kann bei einer Blinddarmentzündung eine weitere Komplikation auftreten. Morbus Crohn ist eine chronische, in Schüben verlaufende entzündliche Erkrankung des Verdauungstrakts. Durch eine Appendizitis beziehungsweise durch die Operation können sich bei erkrankten Menschen Verbindungen zwischen Wurmfortsatz und anderen Darmabschnitten (sog. Fisteln) bilden. Daher sollte ein Arzt hier genau prüfen, ob eine Operation notwendig ist.

Um bei einer Blinddarmentzündung Komplikationen zu verhindern, ist es wichtig, bei ersten Symptomen frühzeitig einen Arzt aufzusuchen.

Blinddarmentzündung: Vorbeugen

Einer Blinddarmentzündung (Appendizitis) können Sie nicht generell vorbeugen. Bei Verdacht auf diese Entzündung sollten Sie rasch handeln und den Arzt aufsuchen.

Lediglich einer Blinddarmentzündung die durch Fremdkörper wie Kirschkerne oder seltener Melonen- und Weintraubenkerne hervorgerufen wird, können Sie versuchen vorzubeugen, indem Sie möglichst wenige solcher Kerne schlucken.

Blinddarmentzündung: Weitere Informationen

ICD-10-Diagnoseschlüssel:

Hier finden Sie den passenden ICD-10-Code zu „Blinddarmentzündung (Appendizitis)”:

Quellen:

Online-Informationen des Pschyrembel: www.pschyrembel.de (Stand: 2015)

Blinddarmentzündung. Online-Information der Charité: www.charite.de (Abrufdatum: 14.10.2015)

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Renz-Polster, H. Krautzig: Basislehrbuch Innere Medizin. Urban & Fischer, München 2012

Siewert, J.-R., et al.: Basiswissen Chirurgie. Springer Verlag, Berlin Heidelberg 2010

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Ditillo MF, Dziura JD, Rabinovici R.: Is it safe to delay appendectomy in adults with acute appendicitis? Annals of surgery, Vol. 244(5), pp. 656-660 (November 2006)

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Netter, F.H. et. al.: NETTERs Allgemeinmedizin. Thieme, Stuttgart 2006

Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie: Appendizitis. AWMF-Leitlinien-Register Nr. 006/003 (Stand: September 2002)

Stand: 14. Oktober 2015

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